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Gebaute Träume: Der Traumhauspreis 2018

Die Entscheidung ist gefallen: Im Palais in Frankfurt am Main wurde der Deutsche Traumhauspreis 2018 verliehen. Wir präsentieren die Gewinner aller Kategorien.


Über 150 Entwürfe, 49 Kandidaten und sieben Gewinner

Seit 2012 vergibt „Wohnglück“, das Kundenmagazin von Deutschlands größter Bausparkasse Schwäbisch Hall, zusammen mit dem Immobilienmagazin „Bellevue“ und dem Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) die begehrte Auszeichnung in sieben Kategorien: Premiumhäuser, Familienhäuser, Landhäuser, Mehrgenerationenhäuser, Einsteigerhäuser, Bungalows und Plus-Energiehäuser.

44 Hersteller hatten sich mit über 150 Hausentwürfen für den Traumhauspreis 2018 beworben, eine Jury hat dann 49 Eigenheime in insgesamt sieben Kategorien nominiert – vom Bungalow bis zum Plusenergiehaus. Über die Auszeichnungen entschieden rund 140.000 Stimmen der Leser und User.

Einsteigerhäuser

Um sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen, muss man nicht gleich ein Vermögen ausgeben. Zum Einstieg ins Wohnglück gibt es zahlreiche Fertighäuser für bis zu 150.000 Euro, die in Bezug auf Wohnlichkeit, Komfort und Modernität nichts zu wünschen übrig lassen.

Der Gewinner: „Sunshine 143 – V5“ von Living Haus. Zwei annähernd gleich große Wohngeschosse (72 und 73 Quadratmeter), ein hübscher Rechteckerker und ein großzügig gestalteter Wohnbereich im Erdgeschoss zeichnen das Modell aus.Viele clevere Detaillösungen tragen zum Wohnambiente bei. Da wäre zum Beispiel die gemeinsame Überdachung von Eingangsbereich und Carport, die vor jedem Regenguss schützt, wenn man vom Haus zum Auto geht. Oder die praktische, knapp sieben Quadratmeter große Empore im Obergeschoss, von der alle anderen Räume abgehen: zwei Kinderzimmer, ein Bad mit Dusche und Wanne sowie das Elternschlafzimmer mit angeschlossenem Ankleideraum. Dank zahlreicher Dachvarianten und Designvorschlägen haben Bauherren die Möglichkeit, ihr ganz persönliches Traumhaus zu konfigurieren.

Die weiteren für den Traumhauspreis 2018 nominierten Einsteigerhäuser finden Sie hier.


Bungalows

Mehr als eine Etage braucht es nicht zum Wohnglück – diese Auffassung vertreten zumindest Bungalow-Fans. Schon seit einiger Zeit feiern die eingeschossigen Bauten ein Comeback – auch deshalb, weil sie die begehrte Barrierefreiheit gleich mitliefern. Waren Bungalows früher hauptsächlich mit einem Flachdach konzipiert, so gibt es sie heutzutage mit allen möglichen Dachformen.

Der Gewinner: „SH 147 B“ von ScanHaus Marlow. Durch den Verzicht auf ein Flachdach haben der Wohn-Essbereich und das Schlafzimmer des Bungalows eine Deckenhöhe von mehr als vier Metern. Vier barrierefrei erreichbare Zimmer, ein Voll- und ein Gästebad, Hauswirtschaftraum und Diele verteilen sich auf insgesamt 147 Quadratmetern. Prunkstück ist der Wohnbereich mit offener Küche, der sich über fast 50 Quadratmeter erstreckt.

Die übrigen drei Zimmer sind zwischen knapp 13 und 17 Quadratmeter groß und durch die beiden Bäder voneinander getrennt. Zu dem Raumangebot kann man die 20 Quadratmeter der überdachten Terrasse hinzuzählen, die sich im Sommer fast wie ein zusätzlicher Raum nutzen lässt. Besonderheit des Bungalows: Interessenten können den Grundriss nach ihren individuellen Vorstellungen verändern.

Weitere für den Traumhauspreis 2018 nominierte Bungalows zeigen wir Ihnen hier.


Plus-Energiehäuser

Ein Haus, das mehr Energie erzeugt als es selbst verbraucht: Das Konzept der Plus-Energiehäuser integriert unter anderem moderne Solar- oder Photovoltaiktechnik und baut auf die Nutzung erneuerbarer Ressourcen. Viele Fertighaushersteller sind dazu übergegangen, ihre Gebäude von vorneherein als Plus-Energiehäuser zu konzipieren.

Der Gewinner: „Noblesse Plus“ von Favorit Massivhaus. Das Gebäude macht mit seiner strahlend weißen Fassade, dem dunkel glänzenden Satteldach sowie den großflächigen Fenstern und Türen einen durchaus edlen Eindruck.

Dass auch praktische Gesichtspunkte berücksichtigt wurden, zeigt sich im Flur des Erdgeschosses. Unter der effektiv in Szene gesetzten, ummauerten Treppe, die ins Dachgeschoss führt, entstand hier ein zusätzlicher Abstellraum. Ein Hauswirtschaftsraum und ein kleines Büro komplettieren den Eingangsbereich. Zum Garten hin verfügen alle Räume des Wohn-Ess-Bereichs über bodentiefe Fenster mit viel Lichteinfall. Die Küche fungiert mit ihrer mittig aufgestellten Kochinsel als kommunikatives Zentrum des Hauses, während das obere Geschoss mit Schlaf-, Kinder- und Badezimmern eher der Ruhe und Entspannung dient – abgesehen von einem zweiten Arbeitsraum, der ebenfalls in den Garten hinausgeht.

Weitere für den Traumhauspreis 2018 nominierte Plus-Energiehäuser finden Sie hier.


Premiumhäuser

Villen und Designerhäuser in dieser Preisklasse (ab circa 300.000 Euro) unterscheiden sich in Wohnqualität und individueller Ausstattung kaum noch von Luxusgebäuden in herkömmlicher Bauweise.

Der Gewinner: „Stadtvilla Meran“ von Bau-GmbH Roth. Das Massivhaus gibt es dabei wahlweise mit oder ohne Doppelgarage sowie mit Walm-, Sattel- oder Pultdach.

Auch beim Grundriss ist eine individuelle Gestaltung möglich: vom großen, offenen Wohnbereich bis zu individuellen Zimmern für jedes Familienmitglied. Die 32 Quadratmeter große überdachte Terrasse führt ums Eck und gehört zu den reizvollsten Bestandteilen dieser Premiumvilla. Zu den 202 Quadratmetern Wohnfläche (Erdgeschoss: 118 qm, Obergeschoss 84,50 qm) kommt noch ein ca. 91 qm großer Keller. In der oberen Etage – hier befindet sich u. a. das Elternschlafzimmer und eine geräumige Galerie – kann problemlos eine Sauna installiert werden. Auf Wunsch gibt es das Haus auch als KfW-Effizienzhaus 55.

Auch diese Premiumhäuser sind für den Traumhauspreis 2018 nominiert.


Familienhäuser

Zu einem harmonischen Familienleben kann die Gestaltung des Hauses viel beitragen. Etwa durch einen Grundriss, der den Austausch und das Miteinander von Jung und Alt ermöglicht, gleichzeitig individuelle Rückzugsorte für jedes Familienmitglied bietet. Oder durch Materialien und eine Ausstattung, die die Bedürfnisse jedes Bewohners erfüllen. Familienhäuser in der Preiskategorie 150.000 bis 300.000 Euro sollten diese Kriterien erfüllen.

Der Gewinner: „Auensee“ von Isartaler Holzhaus. Errichtet in Tafelbauweise mit Holz aus heimischen Wäldern verfügt es über 70,2 Quadratmeter im Erdgeschoss sowie 67,8 Quadratmeter zusätzliche Wohnfläche im Obergeschoss unter dem Satteldach.

Mit dem nachhaltigen Baustoff Holz bietet „Auensee“ eine natürlich-effektive Wärmedämmung ebenso wie einen überdurchschnittlichen Schallschutz. Eine weitere Besonderheit: Da die Holzrahmenwände in diesem Fertighaus viel dünner sind als in einem vergleichbaren Massivgebäude, ergibt sich ein Plus bei der Nutzfläche von rund zehn Prozent. Für behagliche Wärme sorgt eine Pelletheizung – und das atmungsaktive Holz sorgt dafür, dass Luftfeuchtigkeit den Wert von 40 Prozent nicht überschreitet. Einfach natürlich wohnen!

Weitere Familienhaus-Kandidaten für den Traumhauspreis 2018 sehen Sie hier.


Landhäuser

Großstadt, Lärm und Hektik ade! Wer das Wohnen in und mit der Natur schätzt, kann bei Landhäusern aus einem riesigen Angebot wählen.

Der Gewinner: Das Kundenhaus „Leclerc“ von WeberHaus. Es trägt das Zertifikat „wohnmedizinisch empfohlen“ der Gesellschaft für Wohnmedizin, Bauhygiene und Innenraumtoxikologie. Das mit Zedernholz verschalte Gebäude mit seinem zweigeschossigen Wintergarten und den runden Giebelfenstern lädt das Tageslicht in alle Räume ein und bietet herrliche Aussichten.

Eltern und Kinder haben ihre Schlafzimmer auf unterschiedlichen Ebenen: Unten neben dem Wohn- und Essbereich ist das Zimmer für die Großen, oben befinden sich drei Zimmer mit eigenen Bädern und Balkonen für den Nachwuchs. Die 30 Quadratmeter große Galerie beherbergt außerdem einen Arbeitsplatz mit Aussicht durch den Wintergarten ins Freie, während sich im Souterrain Garagen, eine Werkstatt sowie ein Hauswirtschafts- und Fitnessraum befinden.

Weitere für den Traumhauspreis 2018 nominierte Landhäuser zeigen wir Ihnen hier.


Mehrgenerationenhäuser

Alt und Jung unter einem Dach – diese Wohn- und Lebensform erfreut sich in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Zu erkennen ist das auch an der wachsenden Zahl von Mehrgenerationenhäusern. Hier können von den Großeltern bis zu den Enkeln alle Bewohner eigenständig leben: teils in gemeinsamen, teils in separaten Bereichen. Die Nutzung kann sich dabei im Laufe der Zeit ändern, etwa wenn die Kinder selbst Nachwuchs bekommen und in den größeren Teil des Hauses ziehen, während die Eltern sich auf weniger Platz beschränken.

Der Gewinner: „Vivaro“ von Kern-Haus. Der Anbau mit der Einliegerwohnung – wie das Hauptgebäude im klassischen Bauhaus-Stil gehalten – bietet auf 72 Quadratmetern einen großen Wohn- und Essbereich, ein Badezimmer und ein separates Schlafzimmer. Die Stadtvilla selbst wartet auf circa 165 Quadratmetern mit einigen architektonischen Highlights auf. Helligkeit ist dabei Trumpf, schon im Eingangsbereich fällt der Blick durch eine Glastür in den offen gestalteten Wohnbereich mit integriertem Esszimmer und Küche. Hinter bodentiefen Fenstern und der überdachten Terrasse erstreckt sich der Garten.

Sehr praktisch bei schlechtem Wetter: Durch den Hauswirtschaftsraum gelangt man direkt in die Doppelgarage, ohne ins Freie zu müssen. Das Schlafzimmer für die Eltern sowie ein Kinder- und Arbeitszimmer befinden sich im Obergeschoss.

Weitere Finalisten aus dem Bereich Mehrgenerationenhäuser sehen Sie hier.


Der Deutsche Traumhauspreis 2019

Auch im kommenden Jahr wird der der wichtigste Preis der Fertig- und Massivhausbranche verliehen. Die Nominierungen für den Deutschen Traumhauspreises 2019 werden zum Jahresbeginn bekannt gegeben, die Verleihung findet im Mai oder Juni 2019 statt. Alle Infos zu Kandidaten und Terminen werden Sie hier finden. Schauen Sie einfach wieder vorbei.

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