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Deutscher Traumhauspreis 2017: Die Gewinner

Namhafte Haushersteller haben sich beim Deutschen Traumhauspreis 2017 beworben. Aus 133 Hausentwürfen wurden die Gewinner in sieben Kategorien ermittelt.


Leistungsschau einer innovativen Branche

Die aktuellen Kataloge und Internet-Seiten der wichtigen Fertighaushersteller zeigen eine faszinierende Vielfalt an Bauformen und Ausstattungsvarianten. Sie lassen den Wunsch nach einem Eigenheim wach werden. Wer sich schon mit dem Gedanken an einen Hausbau trägt, findet ein sehr breites Spektrum an Stilen und Haustypen, die allesamt hohen Wohn- und Lebenskomfort bieten. Zugleich erfüllen sie alle energetischen und technologischen Anforderungen zukunftsfähigen Bauens.

Futuristisch, klassisch, ökologisch, innovativ, regionaltypisch, luxuriös, puristisch, multifunktional: Die Vielfalt unterschiedlicher Fertighäuser erfüllt auf hohem Niveau vielfältige Wohnwünsche – zu fest vorauskalkulierbaren Kosten. Das ist möglich, da mit standardisierten Modulen und eingespielten Bauteams gearbeitet wird. Die Vorteile: Auf diese Weise muss nicht jedes Haus von Grund auf neu entwickelt werden. Und alle ausführenden Kräfte wissen, welche Handgriffe nötig sind. So lassen sich kürzere Bauzeiten ermöglichen.


Deutscher Traumhauspreis 2017 – die Gewinner

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Unter Schirmherrschaft des Bundesverbands Deutscher Fertigbau fand 2017 wieder die alljährliche Wahl zum Deutschen Traumhauspreis statt. 56 Haushersteller konkurrierten mit ihren Modellen um die begehrten Auszeichnungen, die vom Immobilienmagazin „Bellevue“ und von „Wohnglück“, dem Kundenmagazin der Bausparkasse Schwäbisch Hall, vergeben wurden.

133 eingereichte Hausentwürfe wurden von einer Fachjury begutachtet. Wir präsentieren Ihnen hier die sieben Gewinner – vom Einsteigerhaus bis zur Nobelvilla.

Einsteigerhäuser

Sich den Hauswunsch zu verwirklichen – das gehört zu den größten Investitionen im Leben. Aber ein Hausbau kann durchaus erschwinglich sein: Im Fertighausbereich gibt es viele Modelle für Einsteigerhäuser in der Preisklasse bis 150.000 Euro, bei denen kaum eine Vorstellung unerfüllt bleiben muss.

1. Platz: Das Innovationshaus 182 von Ytong-Bausatzhaus – ein absoluter Hingucker. Die kubische Form des in Massivbauweise aus Porenbeton errichteten Baukörpers, die dominierende Farbe Weiß sowie horizontale als auch vertikale betonende Elemente verraten klare Anleihen am Bauhaus-Stil. Die zeitlos modernen, dunklen Fensterbänder sind Reminiszenzen an den Architekturstil Le Corbusiers.

Das Bausatzhaus mit 182 Quadratmetern Wohnfläche überzeugt mit einer funktionalen Raumaufteilung für die Familie. Das Parterre bietet viel Platz für Wohnen, Kochen und Essen, dazu ein Gäste-WC mit Dusche, ein Gäste- oder Arbeitszimmer sowie die Haustechnik. Im Obergeschoss befinden sich zwei Kinderzimmer plus Spielzimmer, ein Elternschlafzimmer plus Ankleide und ein innenliegender Balkon. Die Garage ist durch einen Windfang mit dem Haus verbunden.

Die weiteren für den Traumhauspreis 2017 nominierten Einsteigerhäuser finden Sie hier.


Bungalows

Klassisch – und voll im Trend: Der Bungalow steht für eine vollständig ebenerdige Bauweise, wie sie schon in den 1930er-Jahren in den USA besonders beliebt war und in den 60er-Jahren eine kurze Blütezeit erlebte. Bungalows erleben aus gutem Grund eine Renaissance: Sie sind durch das Fehlen von Treppen potenziell barrierefrei angelegt. Wer einen Bungalow baut, kann sehr lange darin wohnen.

1. Platz: Das Modell Barrierefreier Bungalow der Herstellerfirma Heinz von Heiden Massivhäuser. Schon bei der Planung wurde sorgfältig auf die Vermeidung jeglicher Barrieren geachtet. Man erreicht den erhöht gelegenen, 160 Quadratmeter großen Walmdach-Winkelbungalow über einen breiten Zuweg. Der in einen Windfang zurückverlegte Eingangsbereich führt direkt in die Diele. Geradeaus öffnet sich ein weitläufiger Ess- und offener Küchenbereich mit anschließendem Wohnbereich. Außerdem gibt es hier noch ein Kinder- oder Gästezimmer mit kleinem Bad sowie – direkt neben dem Eingang – ein Arbeitszimmer.

Im zweiten Winkelteil des in Massivbauweise errichteten Hauses führt die Diele zu einem großen Schlafzimmer inklusive Ankleide, einem großen Bad sowie einem weiteren Kinderzimmer. Hier befindet sich auch der Fahrstuhl zum geräumigen Teilkeller mit Haustechnik, Lagerräumen und Dreifach-Garage.

Weitere für den Traumhauspreis 2017 nominierte Bungalows zeigen wir Ihnen hier.


Plus-Energiehäuser

Ökologische Gesichtspunkte sind aus dem modernen Hausbau nicht mehr wegzudenken. Aber um einen wirklich effizienten Umgang mit unseren Ressourcen möglich zu machen, bedarf es schon diverser konstruktiver und technischer Besonderheiten. Doch auch darauf hat die Bauwirtschaft reagiert: Immer mehr Hersteller bieten Fertighäuser an, die als Plus-Energiehäuser konzipiert sind – sie produzieren mehr Energie, als sie benötigen. Besser können Sie sich nicht auf die ökologischen Erfordernisse der Zukunft einstellen!

1. Platz: Das Fertighaus Evolution Günzburg von Bien-Zenker wartet nicht nur mit einer zukunftsfähigen Energietechnik, sondern gleich mit zwei Gesichtern auf: Vor dem Hauptgebäude mit flachem Satteldach und schmalen, sowohl horizontal als auch vertikal angeordneten Fenstern befindet sich ein kubischer Vorbau. Er ist mit sehr großen Fensterflächen gestaltet und wird in voller Breite vom Wohn-Ess-Kochbereich eingenommen. Im rückwärtigen Teil des Parterres finden sich – abgehend von einer langen Diele – ein Atrium, Sanitär- und Technikräume, der Aufzug ins Obergeschoss sowie ein geräumiges Arbeitszimmer.

Der im ersten Stockwerk liegende Anteil der 248 Quadratmeter großen Wohnfläche besteht aus einem Vollbad, einem großen Schlafzimmer, einem Kinder- und einem Arbeitszimmer. Ein Teil des kubischen Vorbaus ist außerdem als Balkon nutzbar.

Weitere für den Traumhauspreis 2017 nominierte Plus-Energiehäuser finden Sie hier.


Premiumhäuser

Manche Häuser beeindrucken durch ihren extravaganten Stil, andere durch hohe fachliche Ausführung. Könnte man hinter die Kulissen schauen, würde man sich wundern, dass auch Premiumhäuser durchaus Fertighäuser sein können: Viele Hersteller bieten im oberen Preissegment ab 300.000 Euro eindrucksvolle Villen und Designhäuser an, die von individuellen Architektenhäusern nicht zu unterscheiden sind.

1. Platz: Das Kundenhaus Mercanti von Weber-Haus. Mit dem in der Schweiz realisierten Entwurf ist den Konstrukteuren ein gestalterischer Kunstgriff gelungen: Trotz der großen Grundfläche von 313 Quadratmetern scheint das große Gebäude geradezu zu schweben, da das weit hervorspringende Obergeschoss auf Pfeilern ruht. Große Fensterflächen lösen die Fassade optisch auf und lassen sie leicht und nahezu transparent erscheinen.

Das in einen Hang hineingebaute Haus teilt sich in drei Hauptnutzflächen. Im Tiefparterre ist ein nahezu die gesamte Fläche einnehmender Raum für Wohnen, Essen und Kochen eingerichtet, der sich auf eine weitläufige Terrasse öffnet. Er wird durch Vorratsraum, Haustechnikraum und ein kleines Bad ergänzt. Im Hochparterre mit Garage, Eingangsbereich, Gästezimmer und Büro wurde ein großer Wellnessbereich mit Sauna und Ruheraum angelegt. Das Obergeschoss mit großer umlaufender Loggia besteht aus Elternzimmer mit Ankleide und kleinem Bad sowie zwei (Kinder-) Zimmern plus Vollbad. Die großen Fensterflächen eröffnen eindrucksvolle Blicke auf die umliegende Natur.

Auch diese Premiumhäuser waren für den Traumhauspreis 2017 nominiert.


Familienhäuser

Die Grundanforderungen sind klar: Wohn- und Lebensräume für Eltern und zwei oder drei Kinder. Hund und Katz sind ebenfalls willkommen. Erfüllen lassen sich diese Erwartungen an das Eigenheim auf vielfältigste Weise, wie die als Familienhäuser konzipierten Fertighäuser zeigen: Hausbauer haben die Wahl zwischen vielfältigsten Grundrissen und Raumschnitten, zwischen Bauformen und Materialien, Ausstattungen und Varianten in der Haustechnik. Angeboten werden klassische Einfamilienhäuser im Preisspektrum von 150.000 bis 300.000 Euro.

1. Platz: das Kundenhaus Blum von Weber-Haus. Viel weiß, viel Holz: Das sind die bestimmenden Elemente, auch wenn man dem Haus sein Konstruktionsprinzip der Holztafelbauweise nicht ansehen kann. Das klassisch schlichte Weiß der sehr modernen Außengestaltung wird im Inneren durch die Wandgestaltung aufgegriffen. Ein Großteil der 187 Quadratmeter Wohnfläche ist mit hellen Parkettböden ausgestattet, die zu einer freundlichen Stimmung beitragen.

Im weitläufigen Parterre verbinden sich die Nutzbereiche Wohnen, Essen und Kochen nahezu frei von trennenden Wänden. Licht spenden die vielen bodentiefen Fenster. Eine offene Treppe führt in den ersten Stock mit vier Räumen plus Badezimmer. Ein großer, halb umlaufender Balkon ergibt sich aus dem teilgestaffelt zurückspringenden Grundriss des Obergeschosses.

Weitere Familienhaus-Kandidaten für den Traumhauspreis 2017 sehen Sie hier.


Landhäuser

Häuser für Freunde regionaltypischen Stils: ob rustikal, ob in Anlehnung an traditionelle Bauformen bestimmter Landschaften und Regionen oder ob einfach Häuser in besonderem Dialog zwischen Material und Natur – das Spektrum der Fertighaus-Klasse Landhäuser reicht vom rustikalen Fachwerkhaus bis zum cool designten, modernen Entwurf, dessen Materialien Naturnähe signalisieren.

1. Platz: „Landlust“ der Firma Haacke-Haus mit seinen 318 Quadratmetern Wohnfläche. Das Parterre des weißen, in Holztafelbauweise errichteten Satteldachhauses mit seinen markanten Giebeln und korrespondierenden Gauben ist dank bodentiefer, vertikal gesprosster Fenster lichtdurchflutet. Eine großzügige Eingangsdiele öffnet sich via Doppeltür in das weitläufige Wohnzimmer, an das der Essbereich mit geräumiger Küche anschließt. Mittels Schiebetüren kann sie zum Essbereich geöffnet werden. Ein als Arbeitszimmer nutzbarer Raum dient bei Bedarf auch als Gästezimmer, praktischerweise liegt daneben ein kleines Duschbad.

Über eine gewinkelte Treppe geht es von der Eingangsdiele aus ins Obergeschoss mit einladender Galerie. Das Elternschlafzimmer – ergänzt durch eine geräumige Ankleide und ein großzügiges Badezimmer mit angrenzendem Saunaraum – und die zwei Kinderzimmer mit separatem Duschbad machen das Modell zum idealen Familienhaus.

Weitere für den Traumhauspreis 2017 nominierte Landhäuser zeigen wir Ihnen hier.


Mehrgenerationenhäuser

Anders als früher, stellen sich Haushersteller verstärkt auf den demografischen Wandel ein – und auf moderne Wohn- und Lebenskonzepte. Das Ergebnis nennt sich Mehrgenerationenhäuser. Es handelt sich dabei um Entwürfe, die aus mehreren separaten oder abtrennbaren Wohnbereichen bestehen. Sie bieten viel Flexibilität für Familien, die anfangs Platz für die Kinder brauchen. Ist der Nachwuchs aus dem Haus, können die Räume vielleicht als Büro genutzt werden, ehe man später – bei verringertem Platzbedarf – selbst in den kleineren Hausabschnitt zieht. Der größere steht dann der jüngeren Generation zur Verfügung. Einzelne Wohneinheiten lassen sich natürlich auch phasenweise untervermieten.

1. Platz: Das Satteldachhaus Solution 230 Variante 4 von Living Haus überzeugt bei einer Gesamtfläche von 229 Quadratmetern mit einer cleveren Grundaufteilung: eine kleine, abgeschlossene Einliegerwohnung mit heraustretendem, verglasten Übereck-Erkerzimmer im Parterre und die große Nachbarwohnung, die sich zusätzlich über das komplette Dachgeschoss erstreckt. Genau das passende Raumangebot, wenn mehrere Generationen zusammenleben wollen – aber auch als Zwischenlösung für eine Untervermietung. Große Fenster und Holzböden sorgen für Helligkeit und ein natürliches Wohngefühl. Der Namenszusatz „Variante 4“ verrät, dass es mehrere Umsetzungsmöglichkeiten dieses Grundmodells gibt.

Weitere Finalisten aus dem Bereich Mehrgenerationenhäuser sehen Sie hier.