Garage oder Carport?

Wo das Auto geschützt abstellen? Die Wahl zwischen Garage und Carport hängt von den Ansprüchen, dem Platz und dem Budget ab. Was bei den beiden Varianten zu beachten und was beim Selbstbauen wichtig ist.


Was spricht für eine Garage? Was für einen Carport?

Garage oder Carport? Erlaubt ist, was gebraucht wird. Garagen haben den Vorteil, dass sie mehr als nur eine Stellmöglichkeit für das Auto sein können, hier findet noch viel Hausrat seinen Stammplatz. Carports überzeugen durch ihre "Offenheit" – ständig zirkuliert die Luft. Bei Garagen steht neben Fertiggaragen aus Beton und verzinkten Stahlgaragen noch die gemauerte Variante zur Auswahl.


Garagen: vorgefertigt, individuell

Natürlich kann man eine Garage vom örtlichen Maurermeister oder dem Bauträger errichten lassen. Das ist dann Maßarbeit und kostet entsprechend viel. Die Alternative: eine Fertiggarage. Diese attraktiven, soliden und individuell zu gestaltenden Gebäude werden in der Fabrik vorgefertigt, mit dem LKW geliefert und vor Ort nur noch aufgerichtet. Bei der Planung sollten Sie auf eine gute Entlüftung achten, am besten auch darauf, dass ein Fenster vorhanden ist. Und: auf das richtige Tor!

Im Dunkeln oder bei Regen nach dem Schlüsselloch tasten, zu dicht ans Tor heranfahren – das sind Probleme, die sich bei einem modernen Tor in Verbindung mit einem ferngesteuerten Antrieb gar nicht erst ergeben. Im Trend liegt das Sektionaltor. Hier schieben sich Torsegmente nach oben oder seitlich weg. Komfortabel in der Handhabung und nebenbei platzsparend – ein entscheidender Vorteil bei großen Autos und kurzen Einfahrten.

Standort-Checkliste für Carports

Sechs mal drei Meter ist das Mindestmaß, das man für den überdachten Stellplatz einplanen muss. Er kann an drei verschiedenen Stellen platziert werden.

Am Haus

Eine komfortable Lösung – so kommt man trockenen Fußes zur Eingangstür. Der Stellplatz sollte allerdings überzeugend in die Architektur integriert werden.

Im Vorgarten

So kann man das Haus stärker von der Straße abschirmen, nur muss man den Fußweg vom Stellplatz zum Haus in Kauf nehmen.

Im hinteren Garten

Das ist nur sinnvoll, wenn die Terrasse und Spielflächen vorm Haus sind. Die Auffahrt, meist teuer zu pflastern, ist bei dieser Variante lang.


Carport selbst bauen

Wer statt einer Garage einen Carport plant, kann den auch selbst bauen. Das ist auch für handwerkliche Laien kein Problem. Ein Carport-Selbstbausatz mit bereits vorgefertigten Bauteilen ermöglicht einen Aufbau in relativ kurzer Zeit. Mit drei Helfern sollte Aufbau innerhalb eines Tages durchaus möglich sein.

Was Hobbyhandwerker beim Bau eines Carports beachten sollten:

Form

Beim Grundriss des Carports gibt es viele Möglichkeiten. Klassisch ist die Rechteckform. Carports können auch dem Grundstücksverlauf individuell angepasst werden.

Material

Holz ist praktisch und günstig. Es benötigt aber mehr Pflege als Stahl, der durch eine witterungsbeständige Feuerverzinkung einen lang anhaltenden Schutz erhält. Holzpfosten sollten auf einem Metallhalter so im Fundament verankert sein, dass sie von unten nicht feucht werden können.

Dach

Bei Selbstbausätzen für Carports kann man zwischen einem Bogendach aus Plexiglas, einem Giebeldach mit Dachziegeln oder einem Flachdach wählen.

Wind- und Regenschutz

Da der Carport mehrseitig offen steht, ist es sinnvoll, zumindest die Wetterseite durch einen Wind- und Regenschutz zu verkleiden.

Baugenehmigung

Bevor Hausherren mit dem Carport bauen beginnen, sollten sie sich über die Regelungen der jeweiligen Landesbauordnung (LBO) bzw. dem örtlichen Bebauungs- bzw. Flächennutzungsplan informieren. Ob ein Bauantragsverfahren nötig ist, ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.


Bei der Finanzierung beraten lassen

Natürlich müssen Sie sowohl bei einer Garage als auch bei einem Carport die Finanzierung im Blick haben. Ein Experte von Schwäbisch Hall berät Sie dabei gerne. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin.

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