Kellernutzung: Waschküche de luxe

Wer das Untergeschoss klug nutzt, gewinnt Platz im Rest des Hauses. Hier teilen sich Heizung, Abstellkammer und Waschküche einen Keller.


Regalsystem und Waschmaschinenpodest

In dem kleineren, zwei Quadratmeter messenden Abstellraum verschwinden Leitern, Besen, Putzmittel, Bügelbrett und zahlreiche andere Gegenstände, die man im Alltag zwar braucht, aber nicht immer im Blickfeld haben möchte. Ein variables Regalsystem aus Aluminium (Combitech-Coaxis von Alfer) sorgt dafür, dass der vorhandene Platz optimal genutzt wird. Die Kammer nebenan mit Anschluss an den Kamin teilen sich die Heizungs- und Warmwasseranlage (Vitodens 343 F von Viessmann) und das Herzstück der zentralen Staubsaugeranlage (VF 500 von Vacufix).

Im Hauptraum wurde ein Podest aus zementgebundenen Bauplatten (Do it von Ultrament) errichtet, das sich über einen Teil der Fläche erstreckt. Darunter sind die Abwasserrohre für die Waschmaschine (WA Pure XL 14 BW von Bauknecht) und das Waschbecken sowie das Abluftrohr für den Wäschetrockner (TA Pure 7C DI von Bauknecht) verborgen. Die belastbaren und wasserfesten Bauplatten wurden genau wie der übrige Boden mit einem pflegeleichten Fliesenkleid (von Westerwälder Elektro Osmose) versehen.

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Viel Regalplatz schafft Arbeits- und Bewegungsfläche

Um möglichst viele Wände für Regale und andere Möbel freizuhalten, wurden die Waschmaschine, der Trockner und ein Unterschrank (von Ikea, Griffe von Union) nebeneinander mitten im Raum aufgestellt. Darauf wurde eine Arbeitsplatte (von Max Bahr) montiert, auf der man Schmutzwäsche sortieren oder saubere Handtücher falten kann. Drumherum bleibt genug Platz, um den Raum auch mal zum Bügeln zu nutzen.

Abgerundet wurde das Konzept durch Details, die einen fast vergessen lassen, dass man sich im Untergeschoss befindet: Reibeputz (von Lugato) setzt farbenfrohe Akzente. Gleich drei Fenster (von Aco) lassen Tageslicht herein, zusätzlich sorgen Deckenleuchten (von Paulmann) für Helligkeit. Das i-Tüpfelchen für Hausfrauen und -männer: In einer Ecke des Raumes endet ein Wäscheabwurfschacht – das Schleppen von schmutzigen Jeans und Pullis ist also passé.