Selber machen: Keller dämmen wie die Profis

Die Dämmung der Kellerdecke beim Hausbau lohnt sich. Bis zu zehn Prozent an Heizkostenersparnis sind drin. Geübte Heimwerker können die Maßnahme selbst durchführen.


Effektive Dämmungsmaßnahme

Unbeheizte Keller sind oft ein Problem. Energie verpufft, und kalte Füße beeinträchtigen das Wohlbefinden in den Räumen darüber. Die Kellerdeckendämmung ist da eine effektive Gegenmaßnahme. Bei einer Selbstmontage amortisieren sich die Kosten schon nach vier bis fünf Jahren.

Entscheidend ist die Wahl des richtigen Dämmstoffs. Nach einer Dämmung sollte man im Keller noch gut stehen können. Aber unter einer Dicke von sechs bis acht Zentimetern lohnt sich das Dämmen wiederum kaum. Brand- und Schallschutz sowie Feuchtigkeitsresistenz sind weitere Aspekte, die es bei der Auswahl des passenden Dämmstoffs zu berücksichtigen gilt.


Auf vollflächige Verklebung achten

Am einfachsten ist es für Heimwerker, das Dämm-Material – wie in unserem Beispiel – direkt auf einer ebenen Kellerdecke zu verkleben. Verwendet werden formstabile Mineraldämmplatten. Man kann sie problemlos sägen. Das ist wichtig, weil die zweite Reihe im Versatz verlegt wird. Dazu wird die erste Platte dieser Reihe eingekürzt.

Um eine möglichst vollflächige Verklebung zu erhalten, sollte man vor der Verlegung die Fläche auf Rechtwinkligkeit prüfen und die Fluchten mit einem Schnurschlag anzeichnen. Angeklebt werden die Platten mit Leichtmörtel. Bei der Verarbeitung darf die Raumtemperatur fünf Grad Celsius nicht unterschreiten.

 

Optional: Kellerdecke nach Dämmung verputzen

Wird eine glatte Decke gewünscht, kann diese verputzt werden. Dafür zuvor Armierungsgewebe in den aufgetragenen Multipor Leichtmörtel (Gesamtstärke ca. 5 mm) einbetten.

Anschließend eine zusätzliche Fixierung mit den Multipor Schraubdübeln durch die frische Schicht und das Gewebe hindurch (nass in nass / pro m² ca. vier Dübel) vornehmen. Damit sich das Armierungsgewebe durch den einzudrehenden Dübel nicht verzieht, diese Stelle kreuzweise mit einem Cutter einschneiden.

Danach den Oberputz auftragen. Die Gesamtstärke von Ober- und Unterputz sollte 10 mm nicht überschreiten.

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