Sicher und trocken in die Garage

Elektrische Garagentorantriebe machen das Ankommen zum Vergnügen. house and more zeigt, was technisch heute möglich ist - und was man beim Kauf beachten sollte.


Einbau bei fast allen Garagentoren möglich

Der Einbau eines Garagentorantriebs ist heute bei so gut wie allen Garagentoren möglich. Neben Schwingtoren mit einem festen Torflügel sind heute auch Sektionaltore beliebt, da sie weniger Raum fürs Aufschwingen benötigen. Mit dem automatischen Antrieb lassen sich aber alle Arten von Toren ausstatten. Wer seine Garage mit einem neuen Tor ausstattet, wird in der Regel den elektrischen Antrieb gleich mit einbauen, doch auch die Nachrüstung an einem bestehenden Garagentor ist ohne weiteres möglich. Ideal ist der Einbau durch ein Fachunternehmen, doch es gibt auch Lösungen, die versierte Heimwerker gut selbst installieren können.

Die meisten Torantriebe benötigen einen normalen Stromanschluss, doch für Garagen ohne elektrische Stromversorgung gibt es auch Varianten mit Akkubetrieb. Bei der Xbox von aperto etwa übernehmen drei leistungsfähige Akkupacks den Antrieb. Während zwei der Akkus den Torantrieb betriebsbereit halten, tankt der dritte an der heimischen Steckdose auf. Das Aufladen kann auch ein Solarelement übernehmen, das z.B. auf dem Garagendach montiert wird.


Beim Kauf auf Sicherheitsstandards achten

Auch private Toranlagen müssen strengen Sicherheitsauflagen nach der europäischen Tore-Produktnorm EN 13241-1 entsprechen. „Deshalb verfügen Toranlagen heute neben einer Sicherung gegen das Abstürzen des Torflügels auch über eine sehr sensibel reagierende, selbstüberwachende Abschaltautomatik. Das ist vor allem dann sehr wichtig, wenn Kinder oder ältere Menschen zum Haushalt gehören“, erläutert Armin Bechtloff, Produktmanager bei Novoferm.

Für die Sicherheit gegen unbefugtes Eindringen sorgen „abhörsichere“ Funkverschlüsselungen der Funkfernbedienung, die bei einigen Herstellern sogar den Sicherheitsstandard der Funkfernbedienungen für den Pkw übertreffen.