Wein lagern im eigenen Keller

Lagern Sie edle Tropfen direkt bei Ihnen zuhause. Darauf kommt es an:

  • Auf ideale Lagerungsbedingungen achten
  • Für Ordnung und Übersicht sorgen
  • Eingelagerte Weine zum richtigen Zeitpunkt genießen

Wein lagern: Wissenwertes

Feiertage, Geburtstage, Jubiläen oder einfach nur ein gemütlicher Abend zu zweit: Es gibt viele Anlässe, denen ein gutes Glas Wein das gewisse Etwas verleiht. Wie schön, wenn der feine Rebensaft nur ein paar Schritte entfernt auf seinen Auftritt wartet: Der eigene Weinkeller macht’s möglich. Wie und wo Sie am besten Wein lagern und wann Sie ihn genießen sollten, damit er seinen Charakter voll entfalten kann, lesen Sie hier.


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Sie sind Weinliebhaber und träumen vom eigenen Weinkeller? Mit gezielten Umbaumaßnahmen können Sie schon bald edle Tropfen im eigenen Haus lagern.

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Wo lagert Wein am besten?

Wein fühlt sich am wohlsten an einem lichtgeschützten, geruchsneutralen und erschütterungsfreien Ort. Temperaturschwankungen sollte er nur in einem gewissen Rahmen ausgesetzt sein.

Daher bietet es sich an, Wein im Keller zu lagern. Hier können Sie die optimalen Bedingungen für die Weinlagerung am einfachsten schaffen. Im Weinkeller reift Wein in aller Ruhe und kommt ideal temperiert auf den Tisch. Haben Sie keinen Keller oder dort wenig Platz, bietet ein Weinklimaschrank eine gute Möglichkeit, um Wein zu lagern.


Welche Faktoren beeinflussen die Lagerung von Wein?

  • Licht
    UV-Licht schädigt den Wein, Sonnenstrahlen erwärmen ihn.
  • Temperatur
    Ist es zu warm, verflüchtigt sich das Aroma. Lagert der Wein zu kühl, fällt Weinstein aus.
  • Luftfeuchtigkeit
    Ist sie zu hoch, kann Schimmel entstehen. Ist sie zu niedrig, können Korken austrocknen: Die Flasche wird undicht.
  • Gerüche
    Kellermuff oder Heizölgeruch kann durch den Korken in den Wein eindringen und ihn geschmacklich verändern.
  • Lage
    Ein Wein mit Korken muss liegen, mit Glas- oder Schraubverschluss darf er stehen.

Was ist die ideale Lagertemperatur für Wein?

Gute Tropfen schätzen es kühl. Idealerweise liegt die Temperatur
zwischen zehn und 17 Grad Celsius.
Temperaturschwankungen sind nur
gemächlich im Jahresverlauf unter dem Witterungseinfluss von Sommer und Winter dienlich. Denn dieser fördert den biochemischen Entwicklungsprozess des Weines. Zwischen 10 und 13 Grad Celsius können Sie Weiß- als auch Rotwein ruhigen Gewissens lagern.

Zu hohe Temperaturen sorgen dafür, dass sich Aromastoffe im Wein verflüchtigen können. Der Wein altert somit schneller. Sinkt die Temperatur hingegen zu weit ab, kann dies dazu beitragen, dass sich vermehrt Weinstein ablagert. Frost tut keinem Wein gut. Friert der feine Rebensaft ein, kann es passieren, dass der Korken aus der Flasche gedrückt wird. Kommt der Wein über längere Zeit in Kontakt mit Luft, oxidiert er – und verdirbt.

Weinkeller und Luftfeuchtigkeit: Welche Werte sind optimal?

Im Weinkeller ist eine Luftfeuchtigkeit von mindestens 60, idealerweise 70
Prozent
zu empfehlen. Die Keller in unseren Breitengraden, insbesondere die mit Ziegelwänden oder Gewölbe erreichen im Normalfall diese Werte. Lüftungsanlagen oder Luftbefeuchter können aber nachhelfen. Hygro-Thermometer zur regelmäßigen Kontrolle erweisen sich als sinnvoll. Eine erhöhte Luftfeuchtigkeit kann dazu führen, dass sich Etiketten von den Flaschen lösen oder Schimmel entsteht. Eine zu geringe Luftfeuchtigkeit trägt dazu bei, dass Korken austrocknen und rissig werden.

Genug Frischluft ist ebenfalls wichtig. Kellermuff und der Geruch von Lagerobst, Heizöl oder Farben übertragen sich leicht auf den Wein. Je länger Sie den Wein lagern, desto eher dringen Duftstoffe über den Korken ein.


Wie viel Platz brauche ich, um Wein richtig zu lagern?

Einige Kriterien sind zu beachten, um den Platzbedarf richtig einzuschätzen: Sie sollten Ihre Weine liegend aufbewahren. Dies trifft insbesondere auf Weine mit Korkverschluss zu, um zu verhindern, dass der Korken austrocknet und schrumpft. Durch das Liegen der Flaschen wird mehr Platz erforderlich.

Erschütterungsfrei sollte der Lagerraum ebenfalls sein. Weinregale, -kisten und -schränke sollten deshalb mit genügend Abstand zu vibrierenden Gegenständen wie Heizungspumpen stehen.

Um den Überblick in großen Weinsammlungen zu behalten, nummerieren Sie die Regalfächer und dokumentieren deren Inhalt – zum Beispiel in einem Weinkellerbuch. Gute Dienste leisten auch Schiefertafeln, auf denen Sie das Jahr der optimalen Reife notieren und nach einer Probe gegebenenfalls korrigieren können.


Wann kann ich welchen Wein genießen?

Wann die Zeit reif ist, lässt sich nicht pauschal sagen: Je nach Rebsorte, Güte und Alkoholgehalt gelten verschiedene optimale Lagerzeiten. Viele Weine eignen sich nicht für lange Lagerung und büßen über die Zeit an Qualität ein – die meisten sollten nicht mehr als ein bis drei Jahre in Ihrem Keller verbringen.

 

Grundsätzlich gilt: Je mehr Tannin, Süße und Säure ein Wein enthält, desto länger ist er haltbar. Auch der Alkoholgehalt spielt eine wichtige Rolle: Für eine längere Lagerung des Weins sollte er über 12,5 Volumenprozent liegen. Wenn Sie einen Wein über viele Jahre aufbewahren wollen, wählen Sie Beerenauslesen oder lagerfähige Rebsorten wie Cabernet Sauvignon, Sangiovese oder Syrah.

Den Grundstein für eine ambitionierte Weinlagerung können Sie in jedem Fall schon heute legen: mit einem hauseigenen Weinkeller.  

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