Der Bausparvertrag: Attraktiv für alle

Ein Bausparvertrag ist wesentlich vielseitiger und flexibler als allgemein bekannt. Wir haben Ihnen zehn Lebenssituationen aufgelistet, in denen der Spar- und Finanzierungsklassiker eine sinnvolle Option ist.

In diesen Lebenssituationen lohnt sich ein Bausparvertrag:

Bauherren:

Das angesparte Guthaben erweitert die Eigenkapitalbasis, die gleichbleibend niedrigen Zinsen für das Bauspardarlehen stehen bereits bei Vertragsbeginn fest. Zusätzlicher Vorteil: Sondertilgungen sind jederzeit kostenfrei möglich.

 

Berufsanfänger:

Mit den vermögenswirksamen Leistungen des ersten Arbeitgebers, dazu die Wohnungsbauprämie und die Arbeitnehmersparzulage vom Staat, lässt aus dem ersten Gehalt deutlich mehr machen. Besonders lukrativ ist ein Wohn-Riester-Vertrag: Schon ab 60 Euro Sparleistung im Jahr können Berufseinsteiger die Grundförderung von 154 Euro erhalten. Dazu gibt es für alle unter 25 Jahren einen einmaligen Startbonus von 200 Euro.

 

Hausbesitzer:

Wer einen Vorsorgevertrag über 15 Prozent des Verkehrswertes seiner Immobilie abschließt, ist auf der sicheren Seite. Mit einem zuteilungsreifen Bausparvertrag lassen sich früher oder später unvermeidliche Renovierungen von Fassade, Bad oder Fenstern günstig finanzieren.

 

Selbstständige:

Wegen ihres unregelmäßigen Einkommens haben sie bei Bankkrediten häufig einen schweren Stand. Bausparer verbessern ihre Konditionen, denn das Guthaben zählt als Eigenkapital und wird als Beweis für die Fähigkeit zur regelmäßigen Sparleistungf gewertet.

 

Anschlussfinanzierer:

Wenn die Zinsbindung des Bankdarlehens ausläuft, lässt sich die Restschuld ganz oder teilweilse mit einem zuteilungsreifen Bausparvertrag ablösen. Das verkürzt die Laufzeit und senkt die Gesamtkosten deutlich - bei einem Einfamilienhaus schnell um eine fünfstellige Summe.

 

Energiesparer:

Für die Verbesserung der Energiebilanz - etwa durch eine neue Heizungsanlage und die Optimierung der Wärmedämmung - müssen Eigentümer mit Investitionen von 20.000 bis 40.000 Euro rechnen. Banken nehmen für Kredite in dieser Größenordnung oft Kleindarlehenszuschläge. Bei Bausparverträgen gibt es keine solchen Aufschläge.

 

Eigentümer 50+:

Wer in den eigenen vier Wänden alt werden will, sollte frühzeitig über die seniorengerechte Umgestaltung des Eigenheims nachdenken. Wenn für ein barrierefreies Bad oder den Einbau eines Treppenlifts und der Anspruch auf ein zinsgünstiges Darlehen zur Verfügung stehen, ist der finanzielle Grundstein gelegt.

 

Umrüster:

Manchmal machen die Wechselfälle des Lebens einen An- oder Umbau nötig - etwa eine Einliegerwohnung für einen verwitwet zurückgebliebenen Elternteil oder den Dachausbau für die erwachsene Tochter, die mit ihrem Freund zusammenzieht.

 

Ehepartner ohne eigenes Einkommen:

Für die staatlichen Prämien auf Bausparleistungen gelten Einkommensgrenzen. Wer nicht selbst berufstätig ist, beispielweise wegen der Kindererziehung, hat in der Regel kein Problem, die staatlichen Finanzspritzen zu bekommen.

 

Opa, Tante & Co.:

Ein Bausparvertrag kann als wichtige Starthilfe für zukünftiges Wohneigentum ein Geschenk für Kinder, Enkel, Nichten oder Neffen sein. Denn Bausparverträge lassen sich problemlos auf Familienmitglieder übertragen.