Schwedischer Baustil - schwedenrote Holzhäuser

Schweden – wie man auch bei uns so bauen und wohnen kann wie dort, zeigt dieses Beispiel.


Der schwedische Baustil

Schweden fasziniert nicht nur durch unberührte Landschaften, helle Sommernächte und klirrenden Frost im Winter. Schweden ist bekannt für einen einzigartigen Bau- und Wohnstil, den der schwedische Maler Carl Larsson im 19. Jahrhundert durch seine Bilder verbreitet hat. Jeder hat dabei sofort ein bestimmtes Bild vor Augen: ein rot gestrichenes Holzhaus mit weißen Fenstern sowie Räume mit halbhohen Holzvertäfelungen.Das sogenannte Schwedenrot ist mittlerweile ein fester Begriff im Sprachgebrauch. Die rote Pigmentfarbe mit dem Originalnamen „Falu Rödfärg“ kommt ursprünglich aus der Region Dalarna in Mittelschweden. Ihrer Hauptstadt Falun verdankt sie die Namensgebung. Während früher die Farbe den Häusern wohlhabenderer Bewohner vorbehalten war, wurde nach und nach ein Landesstil daraus.


Schwedenhaus: Eine Veranda ist häufig vorhanden

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Da die Holzindustrie diese Region sehr stark prägte, entwickelte sich dort der Bau der typischen schwedischen Holzhäuser. Es gibt sie auch bei uns sowohl als Fertighäuser als auch als individuell geplante Bauten. In beiden Fällen lassen sich die gängigen Maßnahmen zur Wärmedämmung sowie moderne Energietechniken umsetzen, sodass sie den anspruchsvollen Standards der geltenden Energieeinsparverordnung (EnEv) entsprechen.


Ein entscheidendes Merkmal für schwedischen Baustil ist die vertikale Fassaden-Holzverkleidung, die nach der Montage rot lasiert wird. Sehr häufig ist dem Hauseingang eine Veranda vorgesetzt, die sich wie die Holzfenster durch den weißen Lackanstrich klar hervorhebt.  


Natürliche Ausstrahlung

Die natürliche Ausstrahlung des Baustils zeigt sich auch im Hausinneren. Böden aus breiten Holzdielen, oft weiß lasiert, sind die Basis für diesen Wohnstil. Gerade im Esszimmer und in der Küche sorgen halbhohe, profilierte Wandvertäfelungen für Gemütlichkeit. Dazu passen Tapeten mit breiten Streifen oder floralen Mustern in gedeckten Farbtönen. Der besondere Reiz des Wohnstils liegt in der Nuancierung der Weißtöne in Kombination mit einer matten Farbe. Ein Zusammenspiel von „Nichtfarben“ wie Altweiß, Cremeweiß und Vanille wirkt nicht langweilig, sondern leicht, behaglich und dennoch anregend.

Eng mit dem Stil verbunden sind Kachelöfen. Früher übernahmen sie die Aufgabe einer Heizung. Heutzutage werden sie immer noch unterstützend als Heizung eingesetzt, haben aber mittlerweile einen stark dekorativen Charakter. Hell lackierte Möbel und Stoffe mit Karo- und Streifenmustern sind typisch für den skandinavischen Look. Sie vermitteln Klarheit und Frische.

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