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Das ändert sich 2021

  • Wohnungsbauprämie 
  • CO2-Abgabe
  • Feinstaubregeln
 

Das Jahr 2020 ist wegen der Corona-Pandemie in die Geschichte eingegangen. Viele Menschen wünschen sich eine Besserung und ihre Hoffnungen ruhen auf 2021. Neben der Aussicht auf eine Corona-Impfung gibt es einige Änderungen, die sich für viele Bürger finanziell auszahlen. Wir haben die wichtigsten Punkte für Sie zusammengetragen.

1. Erhöhung der Wohnungsbauprämie (WoP)

Erstmals seit 1996 wurde die Wohnungsbauprämie zum 1. Januar 2021 verbessert. Damit ist die staatliche Förderung auf zehn Prozent gestiegen. Statt wie bisher 45 Euro Prämie für ein Sparvolumen von jährlich 512 Euro erhalten die Bürger maximal 70 Euro für 700 Euro angespartes Eigenkapital. 

Angehoben wurden auch die Einkommensgrenzen für die Förderberechtigung: für Alleinstehende von bislang 25.600 Euro zu versteuerndem Jahreseinkommen auf 35.000 Euro. Für Verheiratete ist der Grenzwert von 51.200 auf 70.000 Euro angestiegen. Damit profitieren künftig mehr Bürger von der staatlichen Unterstützung. 

Mit Schwäbisch Hall ist der Weg zur Wohnungsbauprämie ganz einfach: Sie erhalten den Antrag jeweils zum Jahresbeginn mit Ihrem Kontoauszug, Sie können die Prämie aber auch online beantragen, wie das Video zeigt. 

Die Wohnungsbauprämie einfach auf elektronischem Wege beantragen – so funktioniert's.

2. Baukindergeld bis Ende März verlängert

Gute Nachrichten für alle bauwilligen Familien: Weil durch die Corona-Krise viele Baugenehmigungen erst später erteilt werden, hat die Bundesregierung die Frist für das Baukindergeld um drei Monate verlängert. Das heißt: Wer bis zum 31. März 2021 eine Baugenehmigung erhält oder eine Immobilie kauft, kann das Baukindergeld noch beantragen. 

Das Baukindergeld ist eine staatliche Maßnahme zur Förderung von Wohneigentum. Mit bis zu 12.000 Euro pro Kind unterstützt der Staat Familien beim Kauf oder Bau der ersten eigenen vier Wände. Das entsprechende Gesetz wurde 2018 eingeführt und sollte ursprünglich zum 31. Dezember 2020 auslaufen. 

Für alle Familien, die Baukindergeld beziehen, hält Schwäbisch Hall alle wichtigen Informationen und ein besonderes Angebot bereit. Mehr dazu gibt's hier.

 


3. Erhöhung des Kindergeldes

Über eine Aufstockung des monatlichen Kindergeldes um 15 Euro können sich Familien freuen. 219 Euro erhalten demnach Eltern für die ersten beiden Kinder, 225 Euro für das dritte Kind und 250 Euro für das vierte. 

Außerdem hat die Bundesregierung den Kinderfreibetrag, den Freibetrag für den Betreuungs-, Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf für die Einkommensteuer zum Jahreswechsel erhöht. Jeder Freibetrag wurde pro Elternteil um 144 Euro angehoben. Damit kommt ein Elternpaar insgesamt auf eine Summe von 8.388 Euro (je Kind) jährlich, auf die keine Einkommensteuer fällig wird.

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4. CO2-Steuer auf fossile Brennstoffe

Jetzt der Wermutstropfen: Heizen und Tanken sind teurer geworden. Denn: Fossile Brennstoffe werden seit Jahreswechsel mit einem Preis von 25 Euro pro Tonne CO2 belegt. Der Hintergrund: Deutschland will mit einem einheitlichen CO2-Preis seine CO2-Reduzierungsziele erreichen. 

Wer also mit Öl oder Gas heizt, muss künftig tiefer in die Tasche greifen. Denn innerhalb von fünf Jahren steigt der CO2-Preis auf 55 Euro. Die Verbraucherzentralen haben berechnet: Die Heizkosten für einen 150-Quadratmeter-Haushalt mit Ölheizung erhöhen sich dadurch bis 2025 um rund 1.200 Euro. 

Sie möchten Ihre alte Ölheizung durch ein klimafreundliches Heizsystem ersetzen? Die Kosten für eine neue Heizung können schnell im fünfstelligen Bereich liegen. Mit einem Modernisierungskredit profitieren Sie bei der Finanzierung von energetischen Maßnahmen von besonders günstigen Zinsen. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin mit Ihrem Heimatexperten vor Ort. 


5. Neue Feinstaubregeln für Kaminöfen

Kaminöfen sind seit einigen Jahren wieder beliebt, doch einige Exemplare mussten kurz vor dem Jahreswechsel auf den Prüfstand. Grund dafür ist die Bundesimmissionsschutz-Verordnung (BImSchV), die seit Januar 2021 strengere Feinstaubregeln vorschreibt. 

Das heißt: Öfen, die zwischen 1985 und 1994 errichtet wurden, musste man bis 31.12.2020 stilllegen oder mit Feinstaubabscheidern nachrüsten, wenn die geltenden Grenzwerte nicht eingehalten werden konnten. 

In Deutschland dient ein Kaminofen immer nur als Zweitheizung. Kombinieren Sie diesen mit einer alternativen Heizmethode, zum Beispiel einer Pelletheizung oder einer Solarthermie-Anlage. 

Ein Heizungskauf ist natürlich mit Kosten verbunden. Bei umweltschonenden Heizungen können Sie allerdings von verschiedenen Förderprogrammen profitieren. Sprechen Sie mit einem unserer Heimatexperten über Ihre Optionen zur Finanzierung. Er geht gerne auf Ihre Wünsche und Vorstellungen ein und erstellt mit Ihnen gemeinsam ein Konzept für einen zinsgünstigen Kredit. 


6. Maklerkosten werden künftig geteilt

Wer sich ein Haus oder eine Wohnung kauft, muss den Makler nicht mehr allein bezahlen. Künftig teilen sich Käufer und Verkäufer die Maklergebühren. Diese Regelung gilt bereits seit 23. Dezember 2020. Bislang gab es je nach Bundesland sehr unterschiedliche Vorgaben dazu. Das sogenannte „Bestellerprinzip“, das besagt, dass derjenige, der den Makler beauftragt, ihn auch vollständig zahlt, gilt nur noch für Mietwohnungen und -häuser. Weitere Informationen finden Sie hier.

    

7. Solidaritätszuschlag entfällt

Für die meisten Steuerzahler entfällt nach 30 Jahren der Solidaritätszuschlag (Soli). Was das genau heißt, erklärt die Bundesregierung so: "Für 90 Prozent der heutigen Zahler wird der Soli ab 2021 vollständig entfallen – so wie es im Koalitionsvertrag vorgesehen ist. Die Freigrenze, bis zu der kein Solidaritätszuschlag anfällt, wird von heute 972 Euro auf 16.956 Euro der Steuerzahlung angehoben, sodass bis zu einem zu versteuernden Einkommen von 61.717 Euro zukünftig kein Soli mehr fällig wird." 

Über dieser Grenze steigt der Soli-Satz dann schrittweise an. Den vollen Satz von 5,5 Prozent müssen Menschen mit sehr hohen Einkommen zahlen. Das ist der Fall, wenn das zu versteuernde Einkommen eines Alleinstehenden mehr als 96.409 Euro beträgt, Verheiratete müssen zusammen mindestens 192.818 Euro verdienen.

Zwei Beispiele nennt die Bundesregierung auf ihrer Homepage: Ein verheiratetes Paar mit zwei Kindern und zwei Einkommen (Jahresbrutto: 66.000 Euro und 54.800 Euro) spart ab 2021 durch den kompletten Wegfall des Soli fast 1.000 Euro im Jahr. Für einen Single ohne Kinder mit einem Bruttolohn von 31.200 Euro im Jahr beträgt die Ersparnis gut 200 Euro jährlich.


8. Neues Wohnungseigentumsgesetz

Das neue Wohnungseigentumsgesetz (WEG) ist bereits am 1.12.2020 in Kraft getreten, gilt aber natürlich auch 2021. Es ist die Grundlage für das Zusammenleben der Parteien in einem Mehrfamilienhaus. 

Mit der Änderung des WEG hat der Gesetzgeber die Bereiche Eigentümerversammlung, Zahlpflicht, Verwaltung und Verwaltungsbeirat neu geregelt. Dabei wurden auch die Rechte des einzelnen Wohneigentümers gestärkt: Bauliche Maßnahmen sind nun deutlich einfacher umzusetzen und benötigen nicht mehr die Zustimmung der gesamten Eigentümergemeinschaft. 

Das bedeutet konkret: Für Entscheidungen in der Eigentümerversammlung ist nur noch eine einfache Mehrheit nötig. Wenn Sie sich eine Eigentumswohnung kaufen oder bereits besitzen, können Sie bestimmte Bauvorhaben wie den Einbau einer Ladestation für Elektroautos, einen barrierefreien Umbau, Veränderungen für mehr Einbruchschutz oder den Zugang zu schnellerem Internet sogar ohne Zustimmung der Versammlung durchführen. Die Kosten für die Maßnahmen tragen Eigentümer allerdings selbst. 


Gute Beratung ist unverzichtbar

Fragen Sie sich, wie viel Haus Sie sich leisten können und wie viel Eigenkapital dafür notwendig ist? Damit die Baufinanzierung auf sicheren Beinen steht, müssen viele Faktoren beachtet werden. Unsere Heimatexperten beraten Sie hierzu gerne und finden mit Ihnen gemeinsam heraus, welcher Finanzierungsplan zu Ihnen passt.

 

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