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Das ändert sich im April 2021

  • Baukindergeld
  • Führerscheinprüfung
  • Bisherige Änderungen
 

Ein neuer Monat startet häufig mit neuen Gesetzen und Regelungen. Oft sind diese mit finanziellen Auswirkungen oder baulichen Maßnahmen für die Immobilienbesitzer verbunden. Damit Sie den Überblick behalten, haben wir die wichtigsten Änderungen im neuen Monat für Sie zusammengetragen.

Das ändert sich in diesem Monat:

Die gute Nachricht vorweg: Draußen wird es wärmer, die Vögel zwitschern von den Bäumen und die ersten Pflänzchen sprießen aus der Erde. Vielleicht können Sie den Corona-Blues ein wenig beiseite schieben und den Frühling im Freien genießen. Nutzen Sie doch den April, um Ihren Garten zu gestalten und ihn fit für den Sommer zu machen. Sie suchen nach Inspiration? Wir haben Garten-Ideen für die ganze Familie zusammengetragen. 

Ab 1. April 2021 können sich Fahrschüler über eine Neuerung freuen. Dann dürfen sie ihre praktische Führerscheinprüfung auch mit einem Automatikauto absolvieren. Laut TÜV soll so die Ausbildung auf Fahrzeugen mit alternativen Antrieben und sicherheitsrelevanten Fahrerassistenzsystemen gefördert werden. Das Bestehen der Fahrprüfung ist häufig mit dem Kauf eines Autos verbunden. Doch wo stellt man den Wagen ab? Mehr Sicherheit und Schutz als der Straßenrand bieten Garage oder Carport

Wichtig für alle bauwilligen Familien: Die Frist für das Baukindergeld ist zum 31. März abgelaufen. Wegen der Corona-Krise hatte die Bundesregierung das Baukindergeld im vergangenen Jahr um drei Monate bis Ende März 2021 verlängert. 

Übrigens: Wer bis zum 31. März eine Baugenehmigung eingereicht oder einen Kaufvertrag für eine Immobilie unterschrieben hat, kann das Baukindergeld noch bis 31.12.2023 beantragen. Das Baukindergeld ist eine staatliche Maßnahme zur Förderung von Wohneigentum. Mit bis zu 12.000 Euro pro Kind unterstützt der Staat Familien beim Kauf oder Bau der ersten eigenen vier Wände.

Finanzieren Sie ein Traumhaus für Ihre Familie

Die Frist für das Baukindergeld ist abgelaufen, trotzdem wollen Sie für Ihre Lieben ein Familienhaus bauen? Die Entscheidung für das ideale Modell dürfte da schwerer fallen als die Klärung der Finanzierung: Wir beraten Sie gern – auch hinsichtlich der unterschiedlichen Fördermöglichkeiten – und erstellen zusammen mit Ihnen Ihre individuelle Baufinanzierung. Ihr Heimatexperte vor Ort bespricht mit Ihnen alle notwendigen Details. Vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin.

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Was sich bislang 2021 geändert hat:

Erhöhung der Wohnungsbauprämie (WoP)

Erstmals seit 1996 wurde die Wohnungsbauprämie zum 1. Januar 2021 verbessert. Damit ist die staatliche Förderung auf zehn Prozent gestiegen. Statt wie bisher 45 Euro Prämie für ein Sparvolumen von jährlich 512 Euro erhalten die Bürger maximal 70 Euro für 700 Euro angespartes Eigenkapital. 

Angehoben wurden auch die Einkommensgrenzen für die Förderberechtigung: für Alleinstehende von bislang 25.600 Euro zu versteuerndem Jahreseinkommen auf 35.000 Euro. Für Verheiratete ist der Grenzwert von 51.200 auf 70.000 Euro angestiegen. Damit profitieren künftig mehr Bürger von der staatlichen Unterstützung. 

Mit Schwäbisch Hall ist der Weg zur Wohnungsbauprämie ganz einfach: Sie erhalten den Antrag jeweils zum Jahresbeginn mit Ihrem Kontoauszug, Sie können die Prämie aber auch online beantragen, wie das Video zeigt. 

Die Wohnungsbauprämie einfach auf elektronischem Wege beantragen – so funktioniert's.


 

CO2-Steuer auf fossile Brennstoffe

Heizen und Tanken sind teurer geworden. Denn: Fossile Brennstoffe werden seit Januar 2021 mit einem Preis von 25 Euro pro Tonne CO2 belegt. Der Hintergrund: Deutschland will mit einem einheitlichen CO2-Preis seine CO2-Reduzierungsziele erreichen. 

Wer also mit Öl oder Gas heizt, muss tiefer in die Tasche greifen. Innerhalb von fünf Jahren steigt der CO2-Preis dann weiter auf 55 Euro. Die Verbraucherzentralen haben berechnet: Die Heizkosten für einen 150-Quadratmeter-Haushalt mit Ölheizung erhöhen sich dadurch bis 2025 um rund 1.200 Euro. 

Sie möchten Ihre alte Ölheizung durch ein klimafreundliches Heizsystem ersetzen? Die Kosten für eine neue Heizung können schnell im fünfstelligen Bereich liegen. Mit einem Modernisierungskredit profitieren Sie bei der Finanzierung von energetischen Maßnahmen von besonders günstigen Zinsen. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin mit Ihrem Heimatexperten vor Ort. 

Neue Feinstaubregeln für Kaminöfen

Kaminöfen sind seit einigen Jahren wieder beliebt, doch einige Exemplare mussten kurz vor dem Jahreswechsel auf den Prüfstand. Grund dafür ist die Bundesimmissionsschutz-Verordnung (BImSchV), die seit Januar 2021 strengere Feinstaubregeln vorschreibt. 

Das heißt: Öfen, die zwischen 1985 und 1994 errichtet wurden, musste man bis 31.12.2020 stilllegen oder mit Feinstaubabscheidern nachrüsten, wenn die geltenden Grenzwerte nicht eingehalten werden konnten. 

In Deutschland dient ein Kaminofen immer nur als Zweitheizung. Kombinieren Sie diesen mit einer alternativen Heizmethode, zum Beispiel einer Pelletheizung oder einer Solarthermie-Anlage. 

Ein Heizungskauf ist natürlich mit Kosten verbunden. Bei umweltschonenden Heizungen können Sie allerdings von verschiedenen Förderprogrammen profitieren. Sprechen Sie mit einem unserer Heimatexperten über Ihre Optionen zur Finanzierung. Er geht gerne auf Ihre Wünsche und Vorstellungen ein und erstellt mit Ihnen gemeinsam ein Konzept für einen zinsgünstigen Kredit. 


 

Erhöhung des Kindergeldes

Über eine Aufstockung des monatlichen Kindergeldes um 15 Euro können sich Familien freuen. 219 Euro erhalten demnach Eltern für die ersten beiden Kinder, 225 Euro für das dritte Kind und 250 Euro für das vierte. 

Außerdem hat die Bundesregierung den Kinderfreibetrag, den Freibetrag für den Betreuungs-, Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf für die Einkommensteuer zum Jahreswechsel erhöht. Jeder Freibetrag wurde pro Elternteil um 144 Euro angehoben. Damit kommt ein Elternpaar insgesamt auf eine Summe von 8.388 Euro (je Kind) jährlich, auf die keine Einkommensteuer fällig wird.

Nutzen Sie das zusätzliche Geld doch einfach für die Zukunftsvorsorge Ihrer Kinder. Mit einem Bausparvertrag geben Sie dem Nachwuchs eine gute Starthilfe. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Sie möchten mehr über unseren Bausparvertrag erfahren und haben offene Fragen, die Sie gerne persönlich klären würden? Unsere Heimatexperten vor Ort sind jederzeit für Sie da. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin und profitieren Sie von unserer umfassenden Beratung.

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Wegfall des Solidaritätszuschlags 

Für die meisten Steuerzahler entfällt seit 1. Januar 2021 nach 30 Jahren der Solidaritätszuschlag (Soli). Was das genau heißt, erklärte die Bundesregierung zum Jahreswechsel so: "Für 90 Prozent der heutigen Zahler wird der Soli ab 2021 vollständig entfallen – so wie es im Koalitionsvertrag vorgesehen ist. Die Freigrenze, bis zu der kein Solidaritätszuschlag anfällt, wird von heute 972 Euro auf 16.956 Euro der Steuerzahlung angehoben, sodass bis zu einem zu versteuernden Einkommen von 61.717 Euro zukünftig kein Soli mehr fällig wird." 

Über dieser Grenze steigt der Soli-Satz dann schrittweise an. Den vollen Satz von 5,5 Prozent müssen Menschen mit sehr hohen Einkommen zahlen. Das ist der Fall, wenn das zu versteuernde Einkommen eines Alleinstehenden mehr als 96.409 Euro beträgt, Verheiratete müssen zusammen mindestens 192.818 Euro verdienen.

Zwei Beispiele nennt die Bundesregierung auf ihrer Homepage: Ein verheiratetes Paar mit zwei Kindern und zwei Einkommen (Jahresbrutto: 66.000 Euro und 54.800 Euro) spart ab 2021 durch den kompletten Wegfall des Soli fast 1.000 Euro im Jahr. Für einen Single ohne Kinder mit einem Bruttolohn von 31.200 Euro im Jahr beträgt die Ersparnis gut 200 Euro jährlich.

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