Einbruchschutz – so wird Ihr Eigenheim sicherer!

Unser Zuhause soll sicher sein – das unterstreicht eine aktuelle Umfrage. Wir verraten, auf welche Sicherheitsaspekte hin Sie Ihr Zuhause überprüfen sollten. Und neben hilfreichen Tipps, welche Verbesserungsmaßnahmen in Sicherheitsfragen sinnvoll sind, geben wir auch Hinweise auf dafür geeignete Produkte.


Einbruchschutz: Sechs Tipps für mehr Sicherheit

Ein Eigenheim bietet viele Möglichkeiten für unerwünschten Zutritt. Wir zeigen Ihnen, welche Schwachstellen im Sicherheitskonzept bestehen können und mit welchen oft einfachen Maßnahmen hier Abhilfe geschaffen werden kann. So rüsten Sie Türen, Fenster, Terrassen, Balkone und Garagen nach, damit Einbrecher draußen bleiben.

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1. Türen  

Damit die Haustür nicht einfach aufzubrechen ist, empfehlen sich neben dem herkömmlichen Türschloss zusätzliche Vorkehrungen. Erhöhten Schutz bieten Querriegel (1), Stangen- (2) und Kastenschlösser (3). Darüber hinaus sind ein Türspion (4) und Bandsicherungen (5) an den Türangeln ratsam.

2. Fenster

So werden Fenster sicherer: Sie sollten abschließbar (1) und mit Scharnierseitensicherungen (2) ausgestattet sein. Rollläden (3) dürfen nicht hochschiebbar sein. Fenstergitter (4)  bieten ebenfalls viel Schutz und wirken abschreckend.

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3. Terrassen

Außer der Haustür sollten Sie alle anderen ebenerdigen Ein- und Ausgänge sichern, besonders so genannte Fenstertüren auf Terrassen. Auch die sollten über ein Schloss (1) und Scharnierseitensicherungen (2) verfügen – und die Rollläden (3) dürfen sich ebenfalls nicht hochschieben lassen.

4. Balkone

Balkone bieten sich für Einbrecher an, wenn sie leicht erreichbar sind. Daher sollten Einstiegshilfen wie zum Beispiel eine Mülltonne (1) oder etwa Gartenmöbel nicht direkt daneben stehen. Die Balkontüren und -fenster (2) sollten wie im übrigen Haus abschließbar und durch Scharnierseitensicherungen gesichert sein. Auch Rollläden bieten hier Schutz. Und wenn Sie lange Leitern nicht innerhalb Ihres Hauses unterbringen können, sollten sie keinesfalls in Sichtweite des Balkons aufbewahrt und immer mit einer massiven Kette fest angeschlossen werden.

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5. Garagen

Das Garagentor sollte mit einer Aufschiebesicherung gegen Aufhebeln geschützt sein (1) und automatisch betrieben werden (2). Falls es eine Verbindungstür zwischen Garage und Haus gibt, sollte diese nicht nur abschließbar sein, sondern auch tatsächlich immer abgeschlossen werden.

6. Weitere Maßnahmen

Neben der Sicherung von Zugangsbereichen bieten weitere Maßnahmen zusätzlichen Schutz: Alarmanlagen (1) schlagen entweder sofort laut an oder melden einen Einbruch direkt an die Polizei. Zeitschaltuhren für die Beleuchtung (2) können bei Abwesenheit suggerieren, dass doch jemand zu Hause ist – Achtung, wählen Sie ein Modell, bei dem Sie tageweise unterschiedliche Beleuchtungszeiten einstellen können. Bewegungsmelder (3) verraten akustisch die Anwesenheit von Personen auf Ihrem Grundstück (sie sollten so eingestellt sein, dass nicht auch Nachbars Katze das Signal auslöst). Auch Zäune (4) und Warnschilder (5) erschweren den Zutritt zu Ihrem Grundstück oder haben abschreckende Wirkung.

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So machen Sie Ihr Zuhause sicherer

Bei knapp der Hälfte aller Einbrüche steigen die Diebe durch Fenstertüren ein. Kein Wunder, liegen die Terrassen doch meist auf der Rückseite des Hauses; aufgrund von Hecken oder anderen Arten von Sichtschutz sind sie zudem häufig schwer einsehbar. Es besteht also kaum die Gefahr, entdeckt zu werden.

Solch ein bequemer Einstieg lässt sich im Vorwege durch den Kauf einbruchhemmender Fenstertüren verhindern oder aber nachträglich durch zusätzliche Verriegelungen. Diese sollten sowohl an der Griff- als auch an der Scharnierseite nachgerüstet werden. Bei Balkon- oder Terrassentüren empfehlen sich zwei pro Seite, bei Fenstern reicht zumeist eine aus. Als Faustregel gilt: eine Aufbruchsperre pro laufendem Meter.

 

 

 

 

Rollläden als bewährte Einbruchshemmer

Sogenannte Pilzzapfenbeschläge, Zusatzschlösser, Fensterstangenverriegelungen oder Bandsicherungen erschweren dem Einbrecher sein übles Handwerk. Der gibt übrigens zumeist auf, wenn er nicht binnen fünf Minuten ins Haus gekommen ist. Deshalb hinterlassen mehr als ein Drittel der Täter eingeschlagene Scheiben. Hier können Sicherheitsglas oder spezielle Fensterfolien schützen. Auch Rollläden eignen sich zur nachträglichen Sicherung von Terrassentüren und Fenstern. Sie sollten besser innenseitig montiert sein und sich nicht manuell hochschieben lassen.

Ihre automatisch steuerbaren Vertreter haben neben der Einbruchhemmung noch einen weiteren Vorteil: Über Zeitschaltuhren oder intelligente Haustechnik gesteuerte Rollläden gaukeln zum Beispiel während des Urlaubs die Anwesenheit der Bewohner vor und schrecken Diebe ab. Die neuesten Modelle sind mit Alarmanlagen gekoppelt und fahren dank eines Sensors sogar automatisch herunter, wenn sich der Einbrecher an ihnen zu schaffen macht.

 

 

Dach gegen Einbruch absichern

Sind im Erdgeschoss alle Einstiegsmöglichkeiten mechanisch gut gesichert, steigen Langfinger nicht selten aufs Dach. Und manche Achtlosigkeit kommt ihnen dabei zupass, etwa wenn eine Leiter im Garten vergessen wurde oder der Schuppen mit Werkzeug offen steht. Terrassenmöbel, Mülltonnen, dicht am Haus wachsende Bäume oder stabile Rankhilfen für Pflanzen können Kletterhilfen sein. Falls Dachfenster so erreichbar sind, müssen sie ebenfalls gesichert sein.

Gut 200 Euro pro Fenster sollten für die nachgerüstete Sicherheit einkalkuliert werden. Denn verlässlichen Einbruchschutz bieten nur qualitativ hochwertige Produkte. Sie unterliegen einer Fremdüberwachung mit regelmäßigen Kontrollprüfungen, erkennbar sind sie am VdS- und/oder dem DIN-Prüfsiegel. Vor Billigware warnt die Initiative für aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir!“, ein Zusammenschluss von den Verbänden der Sicherheitswirtschaft und der Polizei.

 

 

Kombination von Fenstersicherungen und Meldeanlagen

Neuerdings lassen sich Fenster auch mit batteriebetriebenen Funkmeldern ausrüsten. An einer zentralen Anzeigetafel (am besten neben der Haustür angebracht) sieht man dann auf einen Blick, welche Fenster geöffnet oder geschlossen sind. Auch die Kombination von Fenstersicherungen und Meldeanlagen bietet sich an: In die Scheibe integrierte Glasbruchmelder oder Verschluss- und Öffnungsmelder im Rahmen lösen Alarm aus, wenn das Fenster gewaltsam geöffnet wird.

Zwar zählt die Haustür laut Kripo schon seit einigen Jahren nicht mehr zu den bevorzugten Einstiegsorten von Dieben (12,4 Prozent der Einbrüche in Einfamilienhäusern), aber dennoch sollte der Haupteingang in Sachen Sicherheit keineswegs vernachlässigt werden. Gerade in Geschosswohnungen haben Einbrecher oft leichtes Spiel, weil die Türen aus Pappwaben bestehen oder einfache Schlösser aufweisen. Am sinnvollsten ist hier häufig ein Austausch. Schließlich ist jeder Eingang nur so sicher wie sein schwächstes Bauteil. Zu berücksichtigen sind neben der Tür selbst auch ihre Wandverankerungen, ihre Bänder oder ihr Scharnierseitenschutz und nicht zuletzt die Schlösser.

 

 

Nachrüstung von Schlössern und Beschlägen

Für etwa 1.500 Euro gibt es ein sicheres Entree nach aktuellem Standard, für eine Nachrüstung kommt man mit der Hälfte der Summe aus. Was im Argen liegt, lässt sich gut erkennen: Sind die Beschläge von außen angeschraubt, können sie schnell demontiert werden. Gleiches gilt für überstehende Türzylinder. Ragen sie drei Millimeter heraus, lassen sie sich einfach abschlagen. Qualitätsschließzylinder mit Mehrpunktverriegelung gelten dagegen als beste Abwehr gegen gemeine Einbruchstechniken wie das sogenannte Nadel-Picking oder die Schlüsselschlagtechnik, die kaum sichtbare Spuren hinterlässt.

Zusatzschlösser erhöhen den Widerstandswert der Türen. Mit einem Sperrbügel ausgestattet, verhindern sie zudem den direkten Zutritt zur Wohnung, auch wenn die Haustür einen Spalt breit offen steht. Querriegel sichern die Schloss- und die Bandseite, stärken das Türblatt und wirken zudem noch abschreckend.

 

 

Elektronische Zutrittskontrolle für mehr Sicherheit

Eine äußerst komfortable und besonders sichere Alternative zu Schlüssel und Schloss verbirgt sich hinter dem sperrigen, aber zukunftsweisenden Schlagwort „elektronische Zutrittskontrolle“. Codekarten, Electronic Keys und Fingerabdruckleser gelten als bester Einbruchschutz. Wer so einen modernen Türöffner verbummelt, nimmt einfach einen neuen und ändert den Code.

Nicht minder kommod: ein elektrischer Antrieb für Garagentore. Durch die Selbsthemmung der Antriebe wird das Tor fest verriegelt. Das ist gerade bei Garagen mit direktem Zugang zum Haus wichtig. Auch Nebeneingänge wie Kellertüren dürfen beim Sicherheits-Check nicht vergessen werden, schließlich sind sie häufig schlecht einsehbar und werden deshalb als Einstiegsorte geschätzt.

 

 

Außenabschreckung von Einbrechern

Am besten beginnt der Einbruchschutz bereits draußen – mit plötzlicher Beleuchtung durch Bewegungsmelder, die an Alarmanlagen gekoppelt sind. Ihr Einsatz verhindert zwar oft nicht das kriminelle Tun, erhöht aber sein Risiko, ertappt zu werden. Hier unterscheidet man zwischen der Überwachung mit Bewegungsmeldern oder Lichtschranken und der Außenüberwachung des Hauses mit Magnetkontakten an Türen und Fenstern, Glasbruchmeldern und Ähnlichem.

Wer neu baut, lässt die Kabel der einzelnen Komponenten gleich mitverlegen. Denn Draht ist die störungssicherste Variante. Funklösungen lassen sich unkompliziert nachrüsten. Ideal ist die Einbindung in die Haustechnologie, die vielleicht schon Rollläden, Licht und Heizung steuert.


Einbruchschutz: Bei der Finanzierung beraten lassen

Wie Sie Sicherungsmaßnahmen Ihres Eigenheims finanzieren können und ob eventuell eine Förderung möglich ist – das können Sie im Gespräch mit einem Experten von Schwäbisch Hall klären. Er hilft Ihnen gern. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin.

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