So fördert der Staat Ihren Einbruchschutz

Ein wirksamer Einbruchschutz in Haus und Wohnung wird angesichts steigender Deliktzahlen immer wichtiger. Zuschüsse für entsprechende Maßnahmen gibt es von der öffentlich-rechtlichen KfW-Bank aus Mitteln des Bundes. Jetzt sind diese Angebote für zinsgünstige Kredite noch einmal erweitert worden. Hier ein Überblick.


Was wird gefördert – und in welcher Höhe?

Die KfW-Förderung zum Einbruchschutz erfolgt im Rahmen des Programms „Altersgerecht Umbauen“, und zwar in Form von Krediten und Zuschüssen. Die Höhe richtet sich nach der Investitionssumme. Maßnahmen, die gefördert werden, sind zum Beispiel:

  • Einbau oder Nachrüstung einbruchhemmender Haus- und Wohnungseingangstüren
  • Nachrüstsysteme zum Einbruchschutz der Fenster durch spezielle Griffe, Riegel oder Gitter
  • Beleuchtung, Bewegungsmelder, Alarmanlagen am und im Haus, Video-Gegensprechanlagen

Die Förderungssummen sind auf die konkreten Maßnahmen bezogen:

  • Zu Handwerkerleistungen und Materialkosten gibt es einen Zuschuss in Höhe von zehn Prozent (zuvor acht Prozent). Voraussetzung: Die Investitionssumme muss mindestens 2.000 Euro betragen (zuvor 3.750 Euro). Die Höchstgrenze der Förderung liegt bei 1.500 Euro.
  • Wer Maßnahmen zum Barriereabbau mit dem Einbruchschutz kombiniert, erhält sogar Zuschüsse von bis zu 6.250 Euro. Wie Sie Ihre Investitionen auf die unterschiedlichen Bereiche verteilen, können Sie dabei selbst entscheiden.
  • Zinsverbilligte Kredite gewährt die KfW bis 50.000 Euro. Sie sind dank verschiedener Zinsbindungen, Laufzeiten und tilgungsfreier Anlaufjahre flexibel gestaltbar.

Wer kann eine Förderung zum Einbruchschutz beantragen?

Die unterschiedlichen KfW-Förderungen können nicht nur Immobilieneigentümer nutzen. Hier die Möglichkeiten im Einzelnen:

Kredite können Sie beantragen, wenn Sie ein Eigenheim oder eine Eigentumswohnung entweder selbst nutzen oder vermieten. Ebenso besteht diese Möglichkeit für Mieter und für Wohnungsunternehmen.

Zuschüsse gibt es ebenfalls für Mieter sowie für private Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern oder Eigentumswohnungen. Dabei ist es unerheblich, ob Sie als Eigentümer die Immobilie selbst nutzen oder vermietet haben. Tipp für Mieter: Alle geplanten Maßnahmen sollten Sie vorher mit Ihrem Vermieter absprechen.

Einzelheiten finden Sie auf der KfW-Website unter www.kfw.de/einbruchschutz.


Welche Förderbedingungen gelten?

Um in den Genuss einer KfW-Einbruchschutz-Förderung zu kommen, müssen formale und technische Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Vor Beginn der Maßnahmen muss bei der KfW ein Zuschussantrag gestellt werden. Die Unterlagen finden Sie unter www.kfw-formularsammlung.de.
  • Die Arbeiten müssen von einem Fachunternehmen ausgeführt werden.
  • Bei Haus- und Wohnungstüren sowie leicht erreichbaren Fenstern sind Sicherungsprodukte ab der Widerstandsklasse 2 Voraussetzung für eine Förderung.
  • Als Beleg dafür, dass förderfähige Sicherungsprodukte verwendet und fachgerecht eingebaut worden sind, müssen Sie eine Bestätigung Ihres Fachunternehmens vorlegen. Über die Internetseite www.k-einbruch.de finden Sie ein Herstellerverzeichnis für zertifizierte Produkte.

Hinweis: Bei einer Finanzierung über den Zuschuss müssen die Maßnahmen spätestens sechs Monate nach der Genehmigung des Antrags abgeschlossen sein.

KfW-Förderkredite erhalten Sie auch über die Bausparkasse Schwäbisch Hall. Ein Experte vor Ort berät Sie gern umfassend. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin.

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