Haushaltsroboter als praktische Hilfe

Ob Saugen oder Wischen – Haushaltsroboter erleichtern das Saubermachen. Hier lesen Sie, was Sie über die Wunderhelfer wissen sollten.


Clevere Haushaltshilfe: Haushaltsroboter

Hausreinigung mit Robotern:
Haushaltsroboter erleichtern das Saubermachen. (Quelle: (C) 2013 Stephanie Rausser Photography)

Seit mehreren Jahren schon gibt es die kleinen UFO-ähnlichen Haushaltsroboter, die das Saubermachen im Haushalt erleichtern sollen. Längere Zeit galten sie als unzuverlässig, denn Schmutz und Staub entfernten sie nur unzureichend. Doch die neue Generation ist gründlicher. Mit besonderen Filtersystemen ausgerüstet, halten spezielle Allergiker-Roboter bis zu 99,95 Prozent der Staubpartikel zurück.


Intelligente Features

Bodenbeläge wie Holzboden, Fliesen und Laminat werden problemlos gereinigt. Ein Navigationssystem sorgt dafür, dass der Haushaltsroboter das Ziel erreicht und selbstständig die gewünschten Räume reinigt. Mithilfe integrierter Sensoren erkennt der Roboter mögliche Hindernisse wie Treppenstufen oder andere „Absturzgefahren“. Sobald die Akkuleistung sinkt, fährt das Gerät automatisch zur Ladestation, um „aufzutanken“. Nur die Entleerung erfordert noch menschlichen Eingriff.

Nasswischroboter erobern den Haushalt

Neben den herkömmlichen Haushaltsrobotern zum Staubsaugen erobern nun auch so genannte Nasswisch-Roboter den Markt. Diese sind vor allem in Haushalten optimal, die weitgehend auf Teppichböden verzichten. Mit einem Drei-Stufen-System entfernen diese Schmutz und Bakterien. Zuerst wird Wasser und Reinigungsmittel aufgesprüht. Im zweiten Schritt wird der Boden mit Bürsten geschrubbt und anschließend wird das Schmutzwasser von einem Vakuumsauger aufgenommen.

Dank eines Tanksystems werden sauberes und schmutziges Wasser getrennt voneinander aufbewahrt, sodass eine optimale Reinigungsleistung garantiert ist. Nach den Reinigungsprozessen muss der Roboter geleert und ausgespült werden. Und schon kann das Wischen weitergehen.


Fensterputz leicht gemacht

Der Haushaltsroboter zum Fensterputzen names „Wibot“ saugt sich mithilfe eines Gummiringes an Fensterscheiben oder Glasflächen fest. Zunächst befeuchtet der „Wibot“ die senkrechten Flächen, saugt das Wasser mit seiner Gummilippe wieder auf und reinigt die Glasflächen dann mit einem Mikrofasertuch. Laut Verbraucher und Tester eignet sich ein Haus mit vielen kleinen Fenstern oder Glasflächen in Dachschrägen eher weniger für die automatisierte Reinigung mit dem „Wibot“. Auch bei stärkeren Verschmutzungen muss oftmals selbst Hand angelegt werden. 


Selbstreinigende Oberflächen

Damit die Haushaltsroboter aber gar nicht erst gestartet werden müssen, eignen sich besonders für neue Häuser Fensterscheiben, Farbfassaden oder Keramik auf Nanobasis und mit Selbstreinigungseffekt. Glaswände können beispielsweise wasserabweisend sein, Badezimmeroberflächen imprägniert und Wohnzimmermöbel durch Nanotechnologie antibakteriell versiegelt werden.


Haushaltsroboter im Vergleich

InfoVorwerkKobold VR 100LG Electronics VR6170LVMSamsung Navibot SR8855iRobot Roomba 650Deebot D76 Ecovacs 
 HerstellerVorwerkLG ElectronicsSamsungiRobotECOVAS
Preis
(in €)
649,00569,00349,00528,00429,00
Gewicht
(in kg)
53,23,73,63,4
Staubbehälter
(in Litern)
0,30,80,60,50,7
Akkulaufzeit
(in Min.)
120180120180180
Akkuladezeit
(in Min.)
90759012060
Reinigungsfläche (in m2)80
(in 20 – 30 Min.)
100
(in 75 Min.)
80
(in 90 Min.)
60
(in 120 Min.)
150
(in 60 Min.)
Geräuschpegel
(in dB)
7060737060

Checkliste zum Kauf von Haushaltsrobotern

Bei der Auswahl und Anschaffung der kleinen Haushaltshelfer sollten – neben dem Kaufpreis – besonders folgende Kriterien beachtet werden:

  • Auf welchen Böden (Teppich, Fliesen, Laminat usw.) soll der Roboter eingesetzt werden? 
  • Braucht der Akkusauger spezielle, teure Staubsaugerbeutel oder Ersatzteile?
  • Sind die Räumlichkeiten für den Roboter geeignet? Erreicht er alle Ecken der Räume? 
  • Ist die Programmierung und Bedienung einfach oder kompliziert? 
  • Wie lange ist die Akkulaufzeit und reicht diese für die Reinigung der gewünschten Fläche? 
  • Verfügt der Roboter über eine autonome Selbstaufladung? 
  • Reicht die Saugkraft auch für hartnäckige Tierhaare aus?

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