Neue Dimensionen für das Heimkino

Vom Puschenkino zum multifunktionalen Media-Center: Die Unterhaltungselektronik-Branche setzt auf 3D, Online und Zentralisierung.


Das Haus als Multimedia-Center

Beispiel Fernseher: Hier gibt der große Bruder Kino den Trend vor. 3D heißt das Kürzel, von dem sich namhafte Hersteller einen neuen Boom versprechen. Die dritte Dimension, bei Blockbustern wie „Avatar“ schon erfolgreich zum Einsatz gekommen, soll auch im normalen Haushalt Einzug halten. Die Hersteller bieten bereits TV-Geräte an, die Filme auf Blu-ray Discs in 3D wiedergeben. Der Clou daran: Das gilt nicht nur für speziell in 3D produzierte Streifen – auch 2D-Inhalte soll ein entsprechender Prozessor in Echtzeit umwandeln können.

Heimkino: Wohnzimmerszene mit Familie
3D für Zuhause: Räumliches (Fern-)Sehen ist der Trend. Auch zweidimensionale Inhalte werden dank eines Prozessors in 3D umgerechnet. (Quelle: Samsung)

Kabellose Kommunikation aller Geräte

Heimkino: Tuner-Set
Kabelloser Tuner: Bei Panasonics Fernsehern der VIERA-Z1-Serie lässt sich das Empfangsteil vom Bildschirm abkoppeln und beide dadurch unabhängig voneinander plazieren. (Quelle: Panasonic)

Eine weitere Entwicklung in der Branche ist die kabellose Vernetzung der Geräte: Fernseher, DVD- oder Blu-ray-Player, Boxen – alles kommuniziert miteinander „wireless“, lästige Kabel entfallen. So hat zum Beispiel Panasonic bei seinen Plasmafernsehern der VIERA-Z1-Serie das Empfangsteil für das TV-Eingangssignal vom Bildschirm abgekoppelt. Dadurch lässt sich der Monitor beliebig und völlig unabhängig vom Standort des Kabel- oder Satelliteneingangs platzieren.


Zentralisierung für das ganze Haus

Noch komfortabler wird es, wenn diverse Funktionen zentralisiert werden. Loewe bietet mit seinem „Multiroom Receiver“ ein Audiogerät, mit dem sich verschiedene Räume mit unterschiedlicher Musik beschallen lassen. Die Steuerung erfolgt dabei über eine Fernbedienung, am Receiver selbst befindet sich nur noch der Ein-/Ausschalter.

Einen Schritt weiter geht der Fernsehhersteller Metz aus Mittelfranken. „mecaHome+“ heißt das System, bei dem das TV-Gerät als Schaltzentrale dient. Verschiedenste Komponenten wie Beleuchtung, die Türklingel, Temperatur oder der Bewegungsmelder lassen sich darüber abrufen oder bedienen. Das ist dann eine ganz neue Form des Heimkinos.

 Mann mit Fernbedienung und wandmontierter Flachbild-Fernseher
Schaltzentrale: „mecaHome+" ist eine Funksteuereinheit, die der Fernsehhersteller Metz gemeinsam mit dem Elektortechnik-Spezialisten Moeller entwickelt hat. (Quelle: Metz)

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