Bauernhaus renovieren: TV-Star legt Hand an

Als Schauspieler schlüpft Thomas M. Held stets in neue Rollen. Privat gibt er am liebsten den vielseitigen Handwerker. In Eigenregie stemmte er das ambitionierte Projekt Bauernhaus renovieren – und baute seinen 150 Jahre alten Bauernhof zum fast energieautarken Traumhaus um.   


Beim Bauernhaus renovieren beweist Held großes handwerkliches Geschick

Wer erstmals seinen Fuß durch das Eingangstor des imposanten, dreiseitigen Fachwerkhofs gesetzt hat, weiß: Dieser Mann hat seinen Beruf verfehlt. Nicht, dass Thomas Maximilian Held ein schlechter Schauspieler, Comedian oder Moderator wäre.

Ganz im Gegenteil: Die Zuschauer der Sat.1-Comedy „Sechserpack“ oder der ZDF-Telenovela „Lena – Liebe meines Lebens“ lieben ihn. Auch Theaterbesucher in ganz Deutschland werden den smarten 43-Jährigen nicht missen wollen. Der gebürtige Kölner wuchs in der Steiermark auf. Heute lebt er wieder in der Nähe Kölns.


Das Bauernhaus renovieren ist Teamarbeit

Auch Helds Lebenspartnerin Annika, eine Requisiteurin, könnte mehrere Gewerke anmelden. Selbst das Siegel „Heizungsfachmann“ dürfte sich Held auf die Brust pinnen. Denn bei seinem Projekt, ein Bauerhaus zu renovieren. hat er auch in diesem Bereich viel Erfahrung gesammelt. „Als wir den Hof vor eineinhalb Jahren übernahmen, war er in einem beklagenswerten Zustand“, erinnert er sich. Manche Bausünde der Vergangenheit sah der Macher erst, als er hinter die maroden Wände schaute – und verlor doch nie den Optimismus.

Das galt auch bei der Energieversorgung – für die, wie fast überall in der ländlichen Eifel, bis dato ein hässlicher Gastank im Garten sorgte. „Optisch und energetisch eine Katastrophe“, meint der Hausherr rückblickend. Ihm sind die Themen erneuerbare Energien, Umweltschutz sowie Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern „eine Herzensangelegenheit“.


Die Umgebungsluft liefert die Energie zum Heizen

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Den Bauernhof zu renovieren bedeutete für Held also auch den Umstieg von fossiler auf erneuerbare Energie. Das Ergebnis: Der alte Gaskessel flog raus, eine Luft/Wasser-Wärmepumpe erwärmt nun dank Energie aus der Umgebungsluft die rund 150 Quadratmeter Wohnfläche im Haupthaus. Der Strom zum Betrieb der Wärmepumpe stammt zum überwiegenden Teil von der knapp 40 Quadratmeter großen Solaranlage auf dem eigenen Dach. Die fehlenden 30 Prozent Strom bezieht Naturbursche Held aus grünen Quellen.

Wärmen und Heizen ohne Reue – getreu diesem Motto schlägt Thomas M. Held, stilecht in Holzfällerboots und Karohemd, das Kleinholz für die Kamine selbst: „Zuletzt sechs Raummeter besten Eichenholzes“. Fertig ist der Bau-Held jedoch noch längst nicht. Nach dem Haupthaus ist nun der Anbau dran, inklusive Stall, „wo bald Islandponys und ein Esel“ untergebracht werden sollen.  


Auch diese Rolle steht ihm gut: Held als nachbarschaftlicher Energieberater

Zwei Großstädter, die gut 45 Autominuten von der Kölner City entfernt leben, suchen Entschleunigung vom Stress. Sie machen auf dem Land ihren Traum vom Fachwerk, vom eigenen Gemüse- und Obstgarten sowie dem energieautarken Leben wahr. Das war für manch Alteingesessenen in dem eher verschlafenen Ort Mechernich anfangs arg gewöhnungsbedürftig.

„Heute stehen dafür viele Nachbarn Schlange und wollen vor allem wissen, wie das System aus Wärmepumpe, thermischen Speichern und Solaranlage funktioniert“, erzählt der Comedian. Solche Aha-Führungen in Sachen moderner Technik übernimmt er besonders gern. Ein Bauernhaus zu renovieren, diese Rolle macht dem Schauspieler Thomas M. Held weiterhin Spaß. „Passionierter Energieberater“ könnte aber zu einer seiner Lieblingsrollen werden.

Viele Nachbarn stehen Schlange und wollen wissen,
wie das System aus Wärmepumpe, thermischen Speichern und Solaranlage
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