Förderung von Holzheizungen

Ratgeber bauen: Heizen mit Holz ist längst wieder modern geworden. Hochwertige Holzkessel und Kaminöfen sorgen nicht nur für behagliche Wärme, sondern werden auch öffentlich gefördert.


Förderwürdigkeit von Holzheizungen

Wer sein bestehendes Heizsystem durch eine Holzheizung ersetzen möchte, kann dafür in vielen Fällen Zuschüsse vom Staat nutzen. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle fördert folgende Anlagen zur Verfeuerung fester Biomasse in Bestandsgebäuden:

  • Kessel zur Verfeuerung von Holzpellets und Holzhackschnitzeln
  • Holzpelletöfen mit Wassertasche
  • Kombinationskessel zur Verfeuerung von Holzpellets bzw. Holzhackschnitzeln und Scheitholz
  • besonders emissionsarme Scheitholzvergaserkessel

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Förderung von Pellets, Holzhackschnitzeln und Scheitholz

Pellet- und Scheitholzöfen, die nicht ans zentrale Heizssystem angeschlossen sind (Warmluftgeräte), sind nicht förderfähig.


  • Förderung von Pellets

    (automatisch beschickte Biomasseanlagen von 5 kW bis 100 kW Nennwärmeleistung zur Verfeuerung von Holzpellets)

    Der Zuschuss beträgt 36 Euro je kW errichteter installierter Nennwärmeleistung.

    Dabei gelten die folgenden Mindestförderbeträge:

    • für Pelletöfen mit Wassertasche: 1.400 Euro
    • für Pelletkessel: 2.400 Euro
    • für Pelletkessel mit neu errichtetem Pufferspeicher und mit einem Speichervolumen von mindestens 30 l /kW: 2.900 Euro.

    Zu den förderfähigen Pelletkesseln gehören auch Kombinationskessel zur Verfeuerung von Holzpellets und Scheitholz. Kombinationskessel müssen über ein Mindest-Pufferspeichervolumen von 55 Liter je Kilowatt Nennwärmeleistung für den handbeschickten Teil der Anlage verfügen.

     

  • Förderung von Holzhackschnitzel

    (automatisch beschickte Biomasseanlagen von 5 kW bis 100 kW Nennwärmeleistung zur Verfeuerung von Holzhackschnitzeln)


    Die Förderung beträgt pauschal 1.400 Euro je Anlage.


    Förderfähig sind nur Anlagen, die über ein Mindestspeichervolumen von 30 l/kW verfügen.


    Zu den förderfähigen Holzhackschnitzelanlagen gehören auch Kombinationskessel zur Verfeuerung von Holzhackschnitzeln und Scheitholz. Kombinationskessel müssen über ein Mindest-Pufferspeichervolumen von 55 Liter je Kilowatt Nennwärmeleistung für den handbeschickten Teil der Anlage verfügen.

     

  • Förderung von Scheitholz

    (handbeschickte Biomasseanlagen mit einer Nennwärmeleistung von 5 kW bis 100 kW)

    Die Förderung beträgt pauschal 1.400 Euro je Anlage.

    Förderfähig sind nur besonders emissionsarme Scheitholzvergaserkessel (staubförmige Emissionen: 15 mg /m³), die über ein Mindestpufferspeichervolumen von 55 Liter je Kilowatt Nennwärmeleistung verfügen.
     
    Die genannten Holzheizungen werden nur im Gebäudebestand gefördert. Ein Gebäude, für das vor dem 1.1.2009 eine Bauanzeige erstattet oder ein Bauantrag gestellt wurde und in welchem vor dem 1.1.2009 ein Heizungssystem installiert wurde. Es muss sich um ein mit dem Gebäude fest verbundenes Heizungssystem handeln, das den Gesamtjahreswärmebedarf des Gebäudes oder Gebäudeteils abdeckt.