Förderung von Handwerkerleistungen

Egal ob Mieter oder Eigentümer: Die Aufwendungen für Arbeitskosten kleinerer Modernisierungsvorhaben – Handwerkerleistungen ohne Materialkosten – mindern die Steuerlast um bis zu 1.200 Euro pro Jahr.


Förderung für Eigentümer und Mieter

Seit dem 1.1.2009 können die Lohnkosten für Handwerkerleistungen in noch weitgehenderem Umfang von der Steuerschuld abgezogen werden. Das Finanzamt erstattet maximal 20 % von 6.000 Euro, sprich: 1.200 Euro im Jahr von Arbeits-/ Fahrt-/  und Maschinenkosten der Rechnung. Die Förderung können sowohl Immobilien-Eigentümer als auch Mieter in Anspruch nehmen.

Diese Handwerkerleistungen sind zum Beispiel begünstigt:

  • Arbeiten an Innen- und Außenwänden, Arbeiten am Dach, an der Fassade, an Garagen o.ä.
  • Reparatur oder Austausch von Fenstern und Türen
  • Reparatur, Wartung oder Austausch von Heizungsanlagen, Elektro-, Gas- und Wasserinstallationen
  • Modernisierung oder Austausch der Einbauküche
  • Modernisierung des Badezimmers

Welche Handwerkerleistungen sind nicht begünstigt?

  • Handwerkliche Tätigkeiten im Rahmen einer Neubaumaßnahme
  • Aufwendungen im Zusammenhang mit Zuleitungen, die sich auf öffentlichen Grundstücken befinden
 

Handwerkerleistungen: Wichtige Fragen zur Förderung

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Welche Kosten sind begünstigt?

Nur die Arbeitskosten der Handwerkerleistungen oder haushaltsnahen Dienstleistungen einschließlich der in Rechnung gestellten Maschinen- und Fahrkosten sind begünstigt. Materialkosten oder sonstige im Zusammenhang mit der Handwerkerleistung gelieferten Waren (z.B. Fliesen, Tapeten, Farbe) bleiben außer Ansatz. Der Anteil der Arbeitskosten muss grundsätzlich in der Rechnung gesondert ausgewiesen sein.

Wer erhält die Erstattung?

Die Steuererstattung für Handwerkerleistungen können Mieter genauso wie Eigentümer für Häuser, Wohnungen oder Grundstücke beantragen. Entscheidend ist, wer die Leistung beauftragt hat. Für die Anerkennung durch das Finanzamt ist der Nachweis der Banküberweisung nötig – die alleinige Vorlage von Rechnungen reicht nicht aus.

Wie funktioniert die Erstattung?

Der Steuerpflichtige muss die Aufwendungen mit Vorlage einer Rechnung und eines Zahlungsnachweises auf das Konto des Erbringers der Handwerkerleistung belegen. Für den Zahlungsnachweis genügt der Beleg eines Kreditinstituts (Überweisung oder Kontoauszug). Barzahlungen werden nicht anerkannt!