E-Cars: Die Autos der Zukunft

Von echter Serienreife sind Elektrofahrzeuge noch etwas entfernt. Aber die Voraussetzungen für den Privatgebrauch von E-Cars werden immer besser.


Der Akku als größte Hürde für die Serienreife der E-Cars

Wer die TV-Spots der Hersteller sieht, kommt angesichts der propagierten Reichweite von maximal 500 Kilometern eher ins Schmunzeln. Sicher gibt es Kombinationsmotoren wie den von Opel auf der IAA vorgestellten Ampera, der nach Leerung der Batterie seinen sogenannten Range Extender anspringen lässt – einen Benzinmotor mit Notstromaggregatfunktion. Bei reinen E-Cars ist allerdings spätestens nach der Strecke Hamburg–Frankfurt die Rast an der Steckdose fällig. Je nach Stromart und Akku hängt das Fahrzeug dann mindestens zwei bis 2,5 Stunden am Netz, um wieder voll aufgeladen zu sein.

Problem sind zumeist Größe und Speicherkapazität der Akkus. Die vorrangig genutzten Lithium-Ionen-Akkus kosten mit der bisherigen Kapazität bis zu 10.000 Euro. Dies treibt die Kosten für die E-Cars in die Höhe. Allerdings arbeitet zum Beispiel Opel fieberhaft daran, dem Problem Herr zu werden. So sollen Batterien ausgedienter E-Cars umgebaut, wiederaufbereitet und neu genutzt werden, um die Preisschraube nach unten zu drehen.

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Wachsende Verbreitung der Ladestationen für E-Cars

Eine große Herausforderung ist auch der Ausbau des Tankstellen- bzw. Ladestationennetzes. Hier passiert in Verbindung mit der Nutzung von Solarstromanlagen gerade im Bereich der Hausbaubranche eine ganze Menge. In der neuen FertighausWelt in Köln beispielsweise präsentierten verschiedene Hausanbieter Eigenheime mit Stromtanksäulen, die an die Photovoltaikanlage auf dem Hausdach angeschlossen sind. Darüber hinaus gibt es Carports mit Solardach und integrierter Ladestation für E-Cars oder E-Bikes.

Statt den gesammelten Strom ins Netz einzuspeisen, lässt man ihn hier gleich den E-Cars zugutekommen. Für die Stadtrundfahrt oder kleinere Ausflüge reicht das allemal. Allerdings sind Solarcarports mit Kosten ab 4.500 Euro in der Anschaffung nicht wirklich günstig, und die Stromzapfsäule schlägt – je nach Ausstattung – ebenfalls mit mehreren Tausend Euro zu Buche.

Auch viele Projektentwickler stellen sich bei größeren Bauvorhaben der elektromobilen Herausforderung. Als erstes Unternehmen in München ließ zum Beispiel Bauwerk Capital in seinen Bauprojekten wie dem L10 neben jedem Einzelstellplatz in der Tiefgarage eine Aufladestation für E-Cars installieren. Wer weiß, vielleicht hat die Zukunft des Automobils ja tatsächlich gerade begonnen …

 

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