Strom erzeugen mit Sonnendächern

Mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach werden Hausbesitzer selbst zu Stromproduzenten.


Die Montage einer Photovoltaikanlage

Mit dem Wüstenstrom-Projekt Desertec schaffte es das Thema Sonnenenergie in die Schlagzeilen der Tagespresse und in die Nachrichten der TV-Sender: 400 Milliarden Euro wollen zwölf Firmen in solarthermische Kraftwerke in der nordafrikanischen Wüste investieren, um Europa mit umweltfreundlichem Sonnenstrom zu versorgen. 15 Prozent des europäischen Strombedarfs, so die Vision der Projektplaner, könnte dann bis zum Jahr 2050 aus diesen Kraftwerken kommen.

  • 1.Schritt: Feste Verbindung: Die vertikalen und horizontalen Montageschienen werden anschließend mit den Dachhaken fest verschraubt.
  • 2.Schritt: Passende Module: In das passgenau vorbereitete Montagesystem können dann die einzelnen Photovoltaikmodule eingelegt werden.

Nach nur knapp zwei Tagen ist die Installation dieser Dünnschicht-Solarstromanlage von Sharp Solar abgeschlossen.Der Wechselrichter im Keller wandelt den in den Modulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um.


Mit Photovoltaikanlagen Strombedarf decken

Mit deutlich weniger Aufwand kann man die Sonne schon heute auch in Mitteleuropa zur Stromerzeugung nutzen: nicht über den Umweg eines thermischen Kraftwerks, sondern durch das bewährte Prinzip der Photovoltaik – also durch die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom mithilfe von Solarzellen. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) hat ausgerechnet, dass eine Fläche von 5.000 Quadratkilometern ausreichen würde, um mit Photovoltaikanlagen, die dem heutigen Stand der Technik entsprechen, den Strombedarf in Deutschland vollständig zu decken. Bis dahin allerdings ist es noch ein weiter Weg, denn trotz des rasanten Wachstums der Solarwirtschaft in den letzten Jahren werden erst ein bis zwei Prozent der möglichen Solarerträge genutzt.

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Photovoltaikanlage – finanziell und ökologisch lohnenswert

Mit einer eigenen Photovoltaikanlage auf dem Dach können Bauherren und Hausbesitzer ihren Teil dazu beitragen, dass der Solarstromanteil weiter erhöht wird. Solche auf privaten Wohnhäusern befindlichen kleinen Anlagen bis zu einer Größenordnung von zehn Kilowatt machen immerhin knapp ein Drittel der insgesamt installierten Solarkapazität aus. Für die Hausbesitzer ist eine Photovoltaikanlage nicht nur unter dem ökologischen, sondern auch unter dem finanziellen Aspekt eine lohnende Investition.

Zum einen waren die Preise für Solaranlagen in den letzten Jahren stark rückläufig; pro Kilowatt installierter Leistung muss man heute nur noch mit Kosten von rund 4.000 Euro kalkulieren. Zum anderen sind die Konditionen für die Finanzierung günstig wie selten, und die gesetzliche Einspeisevergütung für den Solarstrom garantiert 20 Jahre lang einen konstant hohen Ertrag.

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