Strom selbst erzeugen – Unabhängigkeit erlangen

  • Hintergründe zu Photovoltaik verstehen
  • Fördermöglichkeiten ausschöpfen
  • Mit Schwäbisch Hall Photovoltaik finanzieren

Strom selbst erzeugen: die Vorteile

Seinen Strom selbst zu erzeugen macht unabhängig von Energiepreisschwankungen und bringt finanzielle Vorteile. Lesen Sie hier, was die Anschaffung einer Photovoltaikanlage für Hausbesitzer attraktiv macht.


Photovoltaikanlagen werden immer günstiger

Eine eigene Photovoltaikanlage trägt einen Teil zu Ihrer persönlichen Unabhängigkeit bei. Und die Möglichkeiten der Eigennutzung steigen, zum Beispiel im Bereich der Elektromobilität. Außerdem können Sie heute Strom aus Sonnenenergie immer effektiver für eine zeitversetzte Nutzung speichern.

Hinzu kommt: Die Preise für Solarstromanlagen sind in den vergangenen Jahren weiter gesunken. Die entsprechenden Akkumulatoren sind ebenfalls preiswerter und leistungsstärker geworden.

Die Einspeisevergütung fällt zwar immer geringer aus, dafür ist Solarstrom so günstig geworden, dass der Eigenverbrauch sowieso sinnvoller ist als die Einspeisung ins öffentliche Netz. Hausbesitzer, die ihren Strom selbst erzeugen und auf Sonnenenergie setzen, machen sich außerdem unabhängig vom Netzstrom und sehen künftigen Preissteigerungen gelassen entgegen.


Strom selbst erzeugen: So funktioniert die Technik dahinter

Wichtigster Bestandteil einer Photovoltaikanlage sind die Solarzellen. Unter Glas vor der Witterung geschützt bilden sie zusammenhängende Module und wandeln einen Teil des Strahlenspektrums des einfallenden Sonnenlichts zunächst in Gleichstrom um. Ein Wechselrichter macht daraus den für den Hausgebrauch notwendigen Wechselstrom. Energie, die in Zeiten mit viel Sonnenschein erzeugt wird, gelangt in einen anlageninternen Speicher, sodass Sie auch nachts und in sonnenarmen Perioden Strom abrufen können.

Mit welcher Photovoltaikanlage Sie sich optimal gegen steigende Energiepreise absichern, hängt von unterschiedlichen Faktoren wie zum Beispiel der Form und Fläche Ihres Daches oder Ihrem persönlichen Stromverbrauch ab. In die Kalkulation sollten ebenfalls die steigenden Möglichkeiten zur Eigennutzung – wie die Ladung des Akkus von Elektroautos – miteinfließen.
Vor der Montage einer Photovoltaikanlage sollten Hausbesitzer jedoch überlegen, ob in nächster Zeit eine Dachsanierung notwendig ist und diese dann gegebenenfalls vorziehen.


Fast jedes Dach eignet sich für eine Photovoltaikanlage

Das Dach für die Photovoltaikanlage sollte unverschattet, also möglichst auf seiner gesamten Fläche der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Je weiter es nach Süden ausgerichtet ist, umso besser. Hausbesitzer, die möglichst viel Strom selbst erzeugen wollen, erreichen die besten Werte bei einer exakten Südausrichtung der Anlage und einem Neigungswinkel von etwa 30 Grad. Dies sind die optimalen Bedingungen, auch bei Abweichungen verringert sich der Ertrag durch Sonnenenergie nur geringfügig.

Bei der Installation haben Sie die Auswahl zwischen mehreren Varianten.

  • Alternativ zur gängigsten Variante Aufdach-Montage besteht die optisch reizvollere Möglichkeit, ins Dach integrierte Module zu nutzen. In diesem Fall sprechen Experten von einer Indach-Montage.
  • Dachziegel mit eingebauten Solarmodulen müssen elektrisch miteinander verbunden werden, was das Anbringen aufwändiger und somit teurer macht.
  • Eine weitere Option besteht darin, beim nachträglichen Bau von Carport oder Garage deren Dachfläche mit Solarmodulen zu bestücken. Sollten es die räumlichen Gegebenheiten auf dem Grundstück ermöglichen, das Gebäude und damit die Solaranlage optimal zum Sonnenstand auszurichten, ist ein guter Stromertrag sicher. Zugleich lässt sich dann eine Ladestation für ein E-Mobil anlegen.

Bei den Solarmodulen ist zu beachten: Sie lassen sich in Reihen- oder Parallelschaltung anbringen. Bei der Reihenschaltung ist die Leistung der Anlage immer abhängig vom schwächsten Solarmodul. Das hat zum Beispiel unerwünschte Folgen, wenn ein Teil der Module regelmäßig im Schatten liegt. Für diesen Fall sollten Sie besser eine Parallelschaltung wählen, auch wenn die Verkabelung aufwendiger und damit etwas teurer ist als bei der sehr einfach zu installierenden Reihenschaltung.


Strom selbst erzeugen: So profitieren auch Mieter

In jüngster Zeit setzen Energiegenossenschaften verstärkt darauf, Photovoltaikanlagen für den Eigenverbrauch an Bewohner von Mietshäusern zu verpachten. Manche Wohnungsbau- und Energiegenossenschaften bieten gemeinsam das sogenannte Mieterstrommodell an. Der per Photovoltaik produzierte Strom wird an die Mieter geliefert, der benötigte Reststrom kommt von einem Drittanbieter. Sprechen Sie doch einmal mit Ihrem Vermieter, welche Möglichkeiten es in Ihrem Haus gibt.

Generell sollten Stromerzeugungsanlagen nur nach ausführlicher Beratung und von einem Fachbetrieb installiert werden. Für dieFinanzierung können Sie auf einen bestehenden Bausparvertrag zurückgreifen oder ihn hierfür abschließen. Die Heimatexperten der Schwäbisch Hall informieren Sie gern über Möglichkeiten der Sofortfinanzierung und kennen auch alle staatlichen Zuschüsse – etwa über die öffentlich-rechtliche KfW-Bank. So erhalten Sie das für Ihren Bedarf optimale zinsgünstige Finanzierungskonzept.

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