Stromspar-Check im Haushalt

Hersteller von Haushaltsgeräten setzen verstärkt auf das Thema Energieeffizienz. Das zeigt die Fülle an Innovationen in unseren Stromspar-Check.


Wer kennt das „Alphabet der Energieeffizienz“?

Das Alphabet der Energieeffizienz reicht nur von A bis D. Dafür gibt es noch drei „Sonderzeichen“: A+, A++ und A+++ sind die Bezeichnungen, mit dem seit 2004 besonders sparsame Kühl- und Gefriergeräte gekennzeichnet werden.

Es gibt heute kaum noch Waschmaschinen, die in der Energieeffizienz schlechter als mit B benotet werden, und auch bei besagten Kühlschränken kommen eigentlich nur noch A-Typen auf den Markt. Die Abschaffung der Pluszeichen-Unterteilung der Gruppe A und die Erweiterung um die Gruppen E, F und G wurde im Frühjahr 2017 beschlossen. Die neuen Label werden aber voraussichtlich erst ab 2019 in den Läden zu finden sein.

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Stromspar-Check Waschmaschinen

  • Trocken schleudern: Die Schleuderwirkung gibt an, wie viel Restfeuchte in der Wäsche bleibt. Je höher die Klasse, desto besser die Schleuderwirkung – und desto weniger Energieverbrauch beim Wäschetrockner.
  • Klasse vergleichen: Auch bei Waschmaschinen der Energieeffizienzklasse A gibt es Unterschiede. Vergleichen Sie daher die Verbrauchswerte auf dem EU-Label.
  • Voll beladen: In eine Waschmaschine passt mehr hinein, als viele denken. Nutzen Sie das maximale Füllgewicht aus. Das ist energieeffizienter, selbst dann, wenn das Modell eine Sparfunktion für eine halbe Wäscheladung hat.

Stromspar-Check Kühl- & Gefriergeräte

  • Standort: Allein die Umgebungstemperatur von Kühlschränken hilft beim Stromsparen. Der Stromspar-Check zeigt: Die Senkung der Raumtemperatur um ein Grad spart circa drei Prozent Strom bei Gefrier- und sogar sechs Prozent bei Kühlgeräten.
  • Das richtige Maß: Kühlschränke, die nur zum Teil gefüllt sind, verbrauchen unnötig Strom. Als Faustregel für die passende Größe gilt: ca. 50 Liter pro Person.
  • Bewusste Nutzung: Der Stromverbrauch wird verringert, indem man die Kühlschranktür möglichst selten öffnet und Speisen erst nach dem Abkühlen hineinstellt.
  • Tiefkühlprodukte im Kühlschrank auftauen: Wer am Vortag weiß, was er morgen auftauen will, kann das Tiefkühlprodukt dann schon in den Kühlschrank legen. Das Auftauen dauert zwar länger, aber die Kühlleistung des Kühlschranks wird in der Zeit unterstützt und dadurch weniger Energie verbraucht.

Stromspar-Check Geschirrspüler

  • Energiespar-Programm: Geschirrspüler sind bequemer und effizienter, als von Hand abzuwaschen. Allerdings sollten sie immer im Energiespar- oder Umweltprogramm betrieben werden. Das Programm spült bei ca. 50 Grad und reicht bei einem Gerät der Klasse A völlig aus.
  • Zeitvorwahl: Eine programmierte Zeit, zu der das Spülprogramm beginnen soll, benötigt unnötig Energie im Standby-Modus. Der Stromspar-Check empfiehlt daher: Lieber bei Bedarf an- und nach Beendigung gleich wieder ausschalten.
  • Größe: Auch bei kleinen Haushalten ist es besser, eine größere Maschine voll zu beladen und dafür seltener zu nutzen.

Stromspar-Check Backofen/Herd

  • Fingerspitzengefühl: Elektroherde heizen nach. Deshalb lohnt es sich, auch schon kurz vor dem Ende des Kochvorgangs den Herd abzuschalten und die Restwärme zu nutzen. Generell gilt: Die bewusste Nutzung birgt immer noch das größte Sparpotenzial im Stromspar-Check.
  • EU-Label: Für Backöfen gibt es das EU-Label. Hier empfiehlt sich immer der Kauf eines Klasse-A-Geräts. Für Kochfelder dagegen existiert das Label noch nicht, gusseiserne Platten sollten aber tabu sein. Sie sind nicht nur energieintensiver als Glaskeramik-Varianten, sondern auch schwieriger zu reinigen.
  • Induktionstechnik: Kochfelder mit Induktionstechnik sind besonders effizient, erfordern aber auch spezielles Kochgeschirr.

Enormes Sparpotenzial im Haushalt

In wenigen Bereichen des täglichen Lebens ist das Sparpotenzial so hoch wie im Haushalt. Gut, dass sich, wie der Stromspar-Check ergab, die Hersteller darauf eingestellt haben und technisch immer raffiniertere Produkte auf den Markt bringen. Ein paar Beispiele: Bosch nutzt bei einigen Geschirrspüler-Modellen das Mineral Zeolith zum Trocknen. Die saugfähigen Kügelchen entziehen der Luft Feuchtigkeit und speichern sie in einem separaten Behälter, während die trockene Warmluft in den Geschirrspüler zurückströmt.

Ein Pluspunkt beim Stromspar-Check, weil dadurch die Klarspültemperatur deutlich niedriger ist, und dies hat auch noch den angenehmen Nebeneffekt, dass beim Öffnen des Geräts kein Dampf austritt und das Geschirr handwarm statt heiß ist. Das System ist laut Hersteller absolut wartungsfrei.


Sparsamster Wäschetrockner der Welt?

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Darauf setzt auch Siemens bei seinen blueTherm-Wäschetrocknern. Normalerweise muss bei Kondensationstrocknern der Kondensator – also der Behälter, der die entzogene Flüssigkeit sammelt – regelmäßig von Hand gereinigt werden. Ablagerungen von Flusen wirken sich beim Stromspar-Check nämlich sehr schnell negativ aus. Siemens hat vor Kurzem einen selbst reinigenden Kondensator entwickelt, der sich automatisch mit dem aus der Wäsche frei werdenden Wasser durchspült und reinigt.

Das bedeutet: Stromspar-Check bestanden, weil: konstante Effizienz und weniger Wartung. Nach Aussage des Herstellers ist das blueTherm-Modell der sparsamste Wäschetrockner der Welt und verbraucht im Vergleich mit einem Trockner der Klasse B deutlich weniger als die Hälfte an Strom.


Know-how: Was sagt das EU-Label aus?

Kühlschränke, Waschmaschinen & Co. müssen mit dem EU-Label ausgezeichnet werden. Auf dem europaweit einheitlichen Etikett finden sich in kompakter Form die wichtigsten technischen Daten – unter anderem Strom- und Wasserverbrauch. Die Angaben ermöglichen es, verschiedene Geräte innerhalb einer Gerätegruppe zu vergleichen, und helfen, ein energieeffizientes Gerät zu finden.

Eine „Label-Legende“ mit ausführlicher Beschreibung aller Angaben können Sie über den nachfolgenden Link (oder durch Klick auf das nebenstehende Miniatur-Label) als PDF abrufen. Voraussichtlich ab 2019 wird die Einteilung von A bis G auf den Labeln zu finden sein.