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Altersvorsorge Immobilie: Sicher in die Zukunft

Altersvorsorge ist unverzichtbar. Einer aktuellen Umfrage von TNS Emnid zufolge vertrauen die Deutschen der Immobilie als Altersvorsorge mehr als der gesetzlichen Rente. Unter den gängigen Finanzierungsformen ist der Bausparvertrag dabei am beliebtesten.  


Deutsche setzen fürs Alter auf die Immobilie

Ist die gesetzliche Rente sicher? Laut einer repräsentativen Umfrage von TNS Emnid im Auftrag von Schwäbisch Hall vertrauen 68 Prozent der Deutschen dem Eigenheim mehr als der gesetzlichen Rente. 18 Prozent der 1.002 Befragten sehen beide Formen der Altersvorsorge als gleichwertig an, nur sieben Prozent finden die gesetzliche Rentenversicherung besser.
Eine Immobilie als Altersvorsorge überzeugt besonders bestehende Eigentümer und alle, die eine Wohnung oder ein Haus noch kaufen oder bauen möchten: 73 beziehungsweise 78 Prozent von ihnen halten das sogenannte Betongold für besonders geeignet. Selbst 58 Prozent der Mieter, die keinen Erwerb von Wohneigentum beabsichtigen, sehen eine Immobilie als bessere Altersvorsorge an.  


Junge Erwachsene und Familien sorgen mit einem Eigenheim vor

43 Prozent der Deutschen besitzen bereits eine Immobilie, fast jeder Fünfte plant den Kauf. Insbesondere Jüngere träumen von einer Zukunft im eigenen Haus oder in einer eigenen Wohnung: 60 Prozent der bis 29-Jährigen möchten eine Immobilie erwerben. Bei den 30- bis 39-Jährigen sind es noch 41 Prozent. Von den 40- bis 49-Jährigen planen dagegen nur 15 Prozent, ein Eigenheim zu kaufen.
Für Familien ist das Eigenheim ebenfalls ein wichtiger Teil der Altersvorsorge. Mehr als ein Drittel der Dreipersonenhaushalte und knapp die Hälfte der Haushalte mit vier oder mehr Personen besitzen eine eigene Immobilie. 23 beziehungsweise 34 Prozent dieser Haushalte möchten noch ein Haus oder eine Wohnung kaufen.  


Wohneigentum als finanzielle und soziale Altersvorsorge

Wer ein Eigenheim besitzt oder sich noch zulegen möchte, plant damit langfristig: 80 Prozent der Eigentümer möchten Haus oder Wohnung auch im Alter nutzen, 15 Prozent von ihnen als Mehrgenerationenhaus. Bei denen, die konkret einen Kauf planen, steht für 91 Prozent die Eigennutzung im Vordergrund. 28 Prozent von ihnen möchten darin mit Eltern und Kindern wohnen.
Im Alter die Immobilie wieder zu verkaufen und in ein kleineres, seniorengerechtes Eigenheim zu ziehen, kommt nur für 11 Prozent der Befragten infrage. Eine eigene Immobilie hat in den meisten Fällen also eine weitreichende Zukunftsperspektive: Der Großteil der Eigentümer und Käufer möchte darin alt werden.  

Immobilienkauf trotz geringem Einkommen

Selbst für Personen mit geringen Einkommen ist der Immobilienkauf eine vorteilhafte Strategie der Altersvorsorge. Die Umfrage zeigt, dass 22 Prozent der Arbeitnehmer mit einem monatlichen Nettoeinkommen bis 1.000 Euro eine Immobilie kaufen möchten. Liegt das Einkommen zwischen 1.000 und 1.500 Euro, planen 17 Prozent den Immobilienkauf. Erst ab einem Einkommen von mehr als 3.000 Euro steigt die Quote mit 28 Prozent wieder an.
Die Befragten, die keine Immobilie kaufen möchten, halten vor allem die Hürden für eine Immobilienfinanzierung für zu hoch. 68 Prozent geben an, sich kein Eigenheim leisten zu können. 40 Prozent finden die Preise für Häuser und Wohnungen zu hoch, 22 Prozent die Finanzierung zu kompliziert.
Gerade für Verbraucher mit niedrigem Einkommen oder geringem Eigenkapital kann der Immobilienkauf ein wichtiger Zugewinn für die Altersvorsorge sein. Zinsgünstige Finanzierungspläne und staatliche Förderung können es möglich machen. Erst eine fachliche Beratung kann die konkreten Potenziale aufzeigen.  


Eigenheim mit Eigenkapital und Bausparvertrag finanzieren

Wie lässt sich der Traum vom eigenen Heim erfüllen? Eigenkapital spielt bei der Finanzierung einer Immobilie eine zentrale Rolle. Eigenes Geld macht die Finanzierung von Haus- oder Wohnungskauf beziehungsweise Hausbau günstiger, leichter und sicherer. Das bezieht sich nicht nur auf Geldreserven. Die meisten Banken und Finanzierer rechnen den Sparanteil eines Bausparvertrags als Eigenkapital an, weil er aus eigenen Mitteln aufgebracht wurde.
Befragte, die bereits ein Eigenheim besitzen, haben zur Finanzierung vorwiegend Eigenkapital (62 Prozent) oder einen Hypothekenkredit (61 Prozent) verwendet. Ein Bausparvertrag kam bei knapp der Hälfte (45 Prozent) der Eigenheimbesitzer zum Einsatz.
Anders sieht es bei den Befragten aus, die den Immobilienkauf erst noch planen. Für sie ist der Bausparvertrag bedeutender als der Kredit einer Bank. 56 Prozent nutzen Bausparverträge zur Finanzierung, 43 Prozent ein Hypothekendarlehen. Eigenkapital ist mit 62 Prozent ebenfalls ein wichtiger Baustein.  

 

Jüngere und Familien setzen auf den Bausparvertrag

Die Deutschen vertrauen seit Jahren auf Bausparverträge, um ihren Traum vom Eigenheim zu finanzieren und so etwas für ihre Altersvorsorge zu tun. Heute setzen vor allem die unter 30-Jährigen und Familien auf das bewährte Spar- und Finanzierungsmodell. 57 Prozent der Befragten bis 29 Jahre mit Eigenheimwunsch finanzieren ihre Immobilie bereits mit einem Bausparvertrag oder möchten später mit dem Darlehen Wohneigentum erwerben. Bei den 30- bis 39-Jährigen sind es 46 Prozent.
Bei Familien ist diese Form der Finanzierung ebenfalls beliebt. Je größer die Familie, desto häufiger kommt zur Finanzierung ein Bausparvertrag zum Einsatz. 53 Prozent der Dreipersonenhaushalte haben ihr Eigenheim mittels Bausparvertrag finanziert oder planen dies. Bei den Haushalten mit vier und mehr Personen sind es 57 Prozent.
 


Finanzierungsmöglichkeiten für Eigenheim und Altersvorsorge

Die gesetzliche Rentenversicherung ist für die Deutschen nur ein Baustein für ein sorgenfreies Leben im Ruhestand. Zusätzlich zu den monatlichen Bezügen wünschen sie sich, in den eigenen vier Wänden ohne hohe Mietkosten und ohne finanzielle Sorgen den Lebensabend zu verbringen.
Neben der gesetzlichen Rente gibt es weitere Instrumente der privaten Altersvorsorge. Einige lassen sich – gegebenenfalls mit staatlicher Förderung – in eine Immobilienfinanzierung integrieren.

  • Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) stellt eine zusätzliche Vorsorge über den Arbeitgeber dar. Arbeitnehmer können dank Entgeltumwandlung Teile ihres Gehalts für eine spätere Betriebsrente ansparen. Der Arbeitgeber beteiligt sich am Aufbau oder finanziert die Beiträge komplett.
  • Für Selbstständige eignet sich eventuell die Rürup-Rente: Freiberufler und Unternehmer, die gut verdienen, können diese private, staatlich geförderte Vorsorge statt einer freiwilligen Mitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung abschließen oder mit dem Rürup-Vertrag ihre Altersrente aufstocken und Steuervorteile nutzen.
  • Bei der Riester-Rente kombinieren Sparer ihre private Altersvorsorge mit staatlichen Zulagen, die je nach Einkommen, Kinderzahl und Familienstand variieren. Prinzipiell kann jeder, der in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt, die Riester-Rente beanspruchen. Sie lohnt sich jedoch vor allem für Familien mit mehreren Kindern und Alleinerziehende. Wer einen Hauskauf plant, sollte unbedingt prüfen, ob sich Wohn-Riester lohnt. Gibt es bereits einen Riester-Vertrag, lässt sich dieser unter Umständen umwandeln und auf diese Weise vor dem Ruhestand nutzen, um Wohneigentum zu finanzieren.
  • Viele Verbraucher setzen bei der privaten Altersvorsorge langfristig auf Sparbücher und Tagesgeldkonten. Das Problem: Die Zinsen sind sehr niedrig, zusätzlich lässt die Inflation den Wert des Angesparten schrumpfen. Eine ertragreichere Möglichkeit der privaten Geldanlage zur Alterssicherung stellen Aktien dar. Aktienfonds eignen sich nur für lange Laufzeiten, müssen clever zusammengestellt und fachgerecht verwaltet werden. Achtung, Anleger riskieren Verluste, wenn sie sich zu wenig informieren oder ausschließlich auf Papiere eines Unternehmens oder risikobehaftete Fonds setzen!
  • Förderungen wie Baukindergeld, Arbeitsnehmersparzulage und vom Arbeitgeber gewährte vermögenswirksame Leistungen können im Rahmen eines Bausparvertrags zur Immobilienfinanzierung genutzt werden und so einen weiteren Baustein zur Alterssicherung bilden.
 

Immobilien als Altersvorsorge: Wege der Finanzierung

Persönliche Beratung

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Das Eigenheim ist die wohl beste Form der Altersvorsorge. In einer eigenen Wohnung oder einem eigenen Haus zu leben, gibt Sicherheit. Und von den Altersbezügen keine Miete zahlen zu müssen, entlastet das Budget ebenfalls spürbar.
Sie möchten fürs Alter vorsorgen und eine Immobilie erwerben oder bauen? Dann ist eine umfassende Beratung der erste Schritt. Die Heimatexperten von Schwäbisch Hall prüfen gern frühzeitig mit Ihnen die finanziellen Spielräume und entwickeln einen individuellen Finanzierungsplan für Sie, in den alle Formen der Bausparförderung integriert sind. Mit Ihrem persönlichen Finanzierungsplan und einer sicheren, langfristig zinsgünstigen Immobilienfinanzierung ist der Weg zur Altersvorsorge per Immobilie frei.  

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