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Immobiliengutachten gibt Sicherheit beim Hauskauf

Mit einem Immobiliengutachten gehen Sie beim Hauskauf auf Nummer sicher. Es deckt versteckte Mängel auf und gibt Auskunft, ob der verlangte Preis angemessen ist. Hier haben wir die wichtigsten Informationen zur Immobilienbewertung zusammengestellt.


Was bringt ein Immobiliengutachten?

Der Wert einer Immobilie hängt von vielen Faktoren ab, die der Laie auf den ersten Blick nicht erkennt. Wie ist der Zustand der Fenster? Ist das Dach fachgerecht gedämmt? Solcherlei Fragen beantwortet ein Immobiliengutachten. Dabei gibt es unterschiedliche Arten von Gutachten.

  • Ein ausführliches, auch vor Gericht verwertbares „Verkehrswertgutachten“ sollte von einem unabhängigen Bausachverständigen erstellt werden. Dessen Honorar ist frei verhandelbar. Zur Orientierung: Nach der bis vor einigen Jahren geltenden Honorartabelle wurden für ein Einfamilienhaus im Wert von 300.000 Euro je nach Aufwand zwischen 1.000 und 1.800 Euro fällig. Ein solches Gutachten wird ab einer bestimmten Kredithöhe auch von einigen Banken verlangt.
  • Ein einfaches Kurzgutachten gibt es vom Bausachverständigen ab ca. 120 Euro. Außerdem kann man sich im Internet mit entsprechenden Fragebögen selbst ein Mini-Gutachten erstellen (Kosten: 30 – 40 Euro). Die Verbraucherzentralen raten aber, dies lediglich als ersten Anhaltspunkt zu nutzen.

Das wird in einem Immobiliengutachten untersucht

Beim Gutachten für ein Haus spielen unterschiedliche Kriterien eine Rolle. Dies sind vor allem:

  • Lage: Metropole oder Kleinstadt, Citylage oder Stadtrand – für vergleichbare Objekte können sich höchst unterschiedliche Preise ergeben. Weitere Faktoren sind etwa die Verkehrsinfrastruktur, die Erreichbarkeit von Ärzten, Schulen, Geschäften usw. Die Lage ist auch bezüglich der Wertentwicklung von zentraler Bedeutung.
  • Zustand: Hier wird der Erhaltungszustand der gesamten Bausubstanz vom Keller bis zum Dach geprüft. Dabei geht es unter anderem um die Qualität der Dämmung und energetische Aspekte. Wichtig: Entspricht das Haus den aktuellen Anforderungen an Energieeffizienz? Zustand und Alter von Bädern, Küche und Fußböden beeinflussen die Immobilienbewertung ebenfalls.
  • Rechtliche Situation: Gerade bei älteren Gebäuden kann es den Denkmalschutz betreffende Auflagen geben. Oder: Entstehen vielleicht Erschließungskosten für eine bevorstehende Straßensanierung? Ein ausführliches Gutachten fürs Haus prüft auch Aspekte des Wegerechts sowie die Besitzverhältnisse von Gebäude und Grundstück.

So finden Sie einen guten Baugutachter

Ähnlich wie die Bezeichnung „Künstler“ oder „Dichter“ ist auch der Begriff „Sachverständiger“ nicht geschützt und damit keine Qualitätsgarantie. Prüfen Sie daher bei der Wahl Ihres Gutachters seine Qualifikationen für die Erstellung eines Immobiliengutachtens. Achten Sie auf folgende Kriterien:

  • Prüfen Sie, ob der Gutachter eine qualifizierte Ausbildung hat, und lassen Sie sich entsprechende Zertifikate vorlegen. Vertrauen können Sie auch öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen.
  • Manche Gutachter haben sich auf Gewerbeimmobilien spezialisiert, andere auf Einfamilienhäuser oder Eigentumswohnungen. Suchen Sie den passenden Fachmann für das Objekt Ihres Interesses.
  • Vergleichen Sie mehrere Angebote. Leistungen und Honorare sind frei vereinbar (siehe oben) und können erheblich variieren.
  • Legen Sie die wichtigsten Vereinbarungen mit dem Gutachter schriftlich in einem Vertrag fest.

Informationen und Kontaktdaten zu Gutachtern halten viele Industrie- und Handelskammern, Stadtverwaltungen und Berufsfachverbände bereit.

Ein Immobiliengutachten kann auch bei der Finanzierung Ihres Eigenheims eine Rolle spielen. Ob das der Fall ist, kann Ihnen ein Experte von Schwäbisch Hall erläutern. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin.

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