Mit Herbstpflanzen den Sommer verlängern

Wer im August schöne Herbstpflanzen setzt, kann sich auch nach dem Sommer lange an der Blütenpracht in seinem Garten erfreuen. Über winterharte Pflanzen, die sogar dem Dezember und Januar ein grünes Flair verleihen, sollten sich Gartenfreunde ebenfalls schon im Sommer Gedanken machen.


Manche Herbstpflanzen blühen noch im November

Zu den bekanntesten Herbstpflanzen gehört die Herbstzeitlose, die bis in den Oktober hinein zart lilafarben blüht. Am besten gedeiht sie windgeschützt im Halbschatten und auf nährstoffreichen Böden. Doch Vorsicht: Die Blätter können im Frühjahr leicht mit Bärlauch verwechselt werden, enthalten aber das hochgiftige Colchicin. Warnen Sie also vor allem Kinder!

Viele Herbstblüher brauchen bis zur Blüte lediglich sechs Wochen. Ab August setzt man die Zwiebeln circa 15 Zentimeter tief ins Erdreich. Manche Herbstpflanzen blühen sogar noch im November, etwa der blaue „Conqueror“-Krokus. Er trägt seinen englischen Namenszusatz, weil er sich wie ein Eroberer schnell ausbreitet. Zur selben Zeit bringen auch der rosa Ringherbstkrokus und der violettblaue Prachtkrokus späte Farbe in den Garten. Die Sternbergie gedeiht im Spätsommer und Herbst am besten im Topf. Auch Salate wie Endivie und Chinakohl können – im August gesetzt – bis in den Herbst hinein geerntet werden.


Diese Pflanzen trotzen dem Frost

Wenn die normalen Herbstarbeiten erledigt sind und unweigerlich die Tage kürzer werden, stellt sich vorausdenkenden Gartenfreunden die Frage: Wohin mit meinen Kübelpflanzen von der Terrasse, wenn der Frost kommt? Im Keller ist es oft zu dunkel, im Haus kein Platz. Da bieten sich winterharte, frostverträgliche Pflanzen an, die die kalte Jahreszeit im Freien überstehen.

Experten empfehlen hier immergrüne Sträucher und wintergrüne Gräser. Rhododendron und Buchsbaum fühlen sich auch im Kübel wohl. Unter den Gräsern gibt es gelbbunte Arten, die in der kalten und grauen Jahreszeit für hübsche Farbtupfer sorgen. Als Klassiker gilt das Heidekraut. Einige Sorten, etwa die Knospenheide, behalten ihre rosa bis violette Knospenfarbe bis tief in den Winter hinein. Auch Bambus, die meisten Hortensienarten und das dunkellaubige Purpurglöckchen sind winterharte Pflanzen.


Wichtige Tipps: So helfen Sie den Kübelpflanzen durch den Winter

Damit Sie auch im Winter Freude an Ihren Pflanzen haben, sollten Sie beachten: Viele winterharte Pflanzen vertragen zwar leichte Minusgrade, aber keinen wirklich scharfen Frost. Deshalb folgende Tipps:

  • Schützen Sie Ihre Kübelpflanzen gegen Kälte von unten – etwa, indem Sie die Kübel zur Isolierung auf eine Styroporplatte stellen.
  • Wenn Sie den Kübel in einen größeren Topf stellen, können Sie den Zwischenraum mit Dämmmaterial wie Stroh, Laub oder Zeitungspapier füllen.
  • Wer eine Luftpolsterfolie um den Topf wickelt, sorgt für zusätzlichen Kälteschutz.
  • Ganz wichtig: regelmäßiges Gießen. Die Pflanzen geben auch im Winter über die Blätter Feuchtigkeit ab, können aber bei gefrorenem Erdreich nicht genügend Flüssigkeit über die Wurzeln aufnehmen. Nutzen Sie frostfreie und sonnige Phasen, um für ausreichenden Wassernachschub zu sorgen.
  • Stellen Sie die gut eingeschlagenen Kübel dicht an eine Hausmauer – das schützt vor kaltem Wind, und die Abwärme des Hauses kommt den Pflanzen zugute.

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