Rasen pflegen auf professionellem Niveau

Den Rasen pflegen – dahinter steckt weit mehr als das regelmäßige Mähen und Bewässern. Wir zeigen Ihnen, wie Sie ein gesundes und sattes Grün erhalten.


Mähroboter helfen im Garten

Rasenmähen gehört zu den lästigen Pflichten vieler Hobbygärtner. Wer aber keine Lust und wenig Zeit zum regelmäßigen Rasenmähen hat und sich für die Rasenpflege auch keinen eigenen Gärtner leisten will, läßt sich am besten von einer Maschine helfen: dem Mähroboter.

Diesem Wunderwerk der Gartentechnik entgeht kein Grashalm, der Roboter stutzt zuverlässig die gesamte Rasenfläche, verschont dabei natürlich die Blumenbeete, ist wartungsarm, lädt automatisch seine verbrauchte Energie auf und läßt sich dank raffinierter Diebstahlsicherung auch nicht von neidischen Nachbarn entführen. Damit wird die Rasenpflege zum Kinderspiel.

Der Mähroboter macht die Rasenpflege zum Kinderspiel


Tipps zur professionellen Rasenpflege

1. Klare Kanten zu den Beeten lassen den Rasen gepflegt wirken. Dabei hilft ein Spaten oder ein spezieller Rasenkantenstecher.

2. Viel begangene Stellen im Rasen werden mit der Zeit verdichtet und der Rasen verschwindet. Hausherren, die ihren Rasen pflegen und nicht überstrapazieren wollen, können dies mit locker verteilten Trittplatten verhindern – oder zumindest optisch kaschieren.

3. Im April, vor der ersten Maat, ist Düngezeit und damit ein wichtiges Datum beim Rasen-Pflegen. Ein Säwagen hilft beim gleichmäßigen Verteilen – so wird der Rasen nicht fleckig, weil er unterschiedlich wächst. Gut abgelagerter, gründlich gesiebter Kompost gefällt dem Rasen besonders gut.

4. Manche Dünger haben eisenhaltige Zusätze um das Moos zu verdrängen. Es ist wichtig, dass Haustiere und kleine Kinder den Rasen nach so einer Behandlung für einige Zeit nicht betreten. Genaue Vorschriften finden sich auf der jeweiligen Packung.

5. Ab April ist Mähsaison. Begonnen wird der Schnitt, wenn das Gras acht Zentimeter hochist. Danach sollte mindestens jede Woche gemäht werden – wer zu viel auf einmal abschneidet, schadet damit dem Gras. Wer es richtig ernst meint mit dem „englischen“ Grün und in seinem Bestreben den Rasen pflegen zu wollen, der sollte sogar zwei Mal pro Woche mähen. Besonders gute Dienste leisten dabei Mulchrasenmäher.

6. Zierrasen werden auf 2,5 bis vier Zentimetern geschnitten, Nutzrasen auf drei bis fünf Zentimeter Länge. Je kühler das Wetter, desto besser.

7. In trockenen Perioden braucht es eine satte Portion aus dem Gartenschlauch, um nachhaltig den Rasen pflegen zu können. Am besten den Sprenger an eine Zeitschaltuhranschließen. Der frühe Morgen ab fünf Uhr ist die ideale Zeit für Pflanzen, um sich vor einem heißen Tag noch einmal satt zu trinken.

8. Für die Staudenbeete ist der Rasenschnitt ein idealer Mulch. Dazu unbedingt den Schnitt auf dem Rasen in der Sonne trocknen lassen, und erst, wenn er vollständig strohig geworden ist, auf die Beete bringen.

9. Wegerich und Löwenzahn sollte man regelmäßig entfernen, weil sie den Rasen sonst überwuchern können. Den Rasen pflegen Sie in diesem Fall am besten mit einem Unkrautstecher, der die langen Wurzeln tief heraushebeln kann.

10. Auch der Rasen braucht seine Ruhezeit. Im Winter sollte deshalb auf Wässern, Düngen,
Vertikutieren und Co. verzichtet werden. Gerade bei Frost gehen die Grashalme zudem sehr leicht kaputt, weshalb das heimische Grün nicht übermäßig oft betreten werden sollte.

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