Weihnachtsapfel – dekorativ und lecker

Der Apfel gilt als Symbol für Liebe und Leben. In der Adventszeit kommt der Deutschen liebstes Obst noch eine besondere Bedeutung zu – als Weihnachtsapfel. Mit dem Christbaum zog er einst als Schmuck in die festlichen Stuben ein.


Vielseitiges Obst

Die kleinen Roten sind vielseitig einsetzbar – zum Basteln, für Kompott, Saft, Dörrapfelringe oder Kuchenbelag. Am schönsten sind sie natürlich aus eigener Ernte: Weihnachtsäpfel lassen sich selbst im kleinen Garten ziehen. Wie ein Weihnachtsapfel beschaffen sein soll ist klar – rot muss er sein, sonst fällt er im grünen Christbaum ja nicht auf, und möglichst rund.

Einst gab es die unterschiedlichsten Sorten. Jede Region hatte ihre eigene. Im Rheinischen zum Beispiel war die Rote Sternrenette sehr weit verbreitet. Mit seinen weißlichen, sternförmigen Tupfen (Lentizellen) auf der karminroten Schale wirkt der Apfel besonders weihnachtlich.

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Ideale Bratäpfel

Klein sollten die Früchte sein, damit sie die Tannenzweige nicht zu tief herunterzogen. Ein langer Stiel war von Vorteil, um den mittels Speckschwarte glänzend polierten Apfel am Band aufzuhängen. Die kleinen Roten gelten übrigens als ideale Bratäpfel, weil sie im Ganzen auf einem Blech im Ofen gebacken werden können (bei 180 Grad etwa eine halbe Stunde).

Sollen sie nur als Zierrat dienen, kann man auch auf die kirschgroßen, festen Zieräpfel zurückgreifen. Dank langer Fruchtstiele lassen sie sich wunderbar in Gestecke, Advents- oder Türkränze einbinden oder wie einst in den Christbaum hängen. Ihre kleinen Bäume oder Sträucher machen sich auch im Garten dekorativ: Sie blühen sehr reich und die Äpfelchen haften gut und lange am Ast.