Kür am Boden: Planungstipps für Wegebau

Der Bau von Wegen, Treppen und Terrassen verlangt hohe Investitionen. Eine gute Planung ist daher besonders wichtig.


Naturnahe Ästhetik

Gepflasterte Wege sind fast so alt wie die menschliche Zivilisation. Heutige Hobbygärtner richten sich im Prinzip nach Techniken, die schon im Römischen Reich beim Straßenbau angewendet worden sind. Auch dort musste zum Beispiel für die Anlage eines Wegs zunächst ein tragfähiger Unterbau geschaffen werden. Für die normale Gartenbelastung reichen etwa zehn Zentimeter Schotter mit fünf Zentimetern verdichteter Sandauflage als Wegebett. Bei instabilen Bodenverhältnissen (Torf, Lehm) kann dieser Unterbau noch verstärkt werden.


Naturstein und Co.

Naturstein, Betonstein und Klinker sind heute die gängigen Materialien für Pflasterungen. Typisch für den Naturstein ist, dass er natürlichen Schwankungen hinsichtlich Form, Farbe und Qualität unterliegt. Er verleiht daher Wegen, Plätzen und Terrassen eine natürliche Ästhetik und einen individuellen Charakter. Natursteinpflaster aus Granit, Basalt oder Sandstein ist allerdings meist sehr teuer, wenn nicht gerade ein Steinbruch in der Nähe ist und somit die Transportkosten entfallen.


Stilvolle Akzente

Eine preiswerte Alternative zu Natursteinen sind Betonsteine. Sie werden künstlich auf der Grundlage von Zement und Gesteinskörnungen hergestellt. Einer ihrer Vorteile liegt darin, dass eine exaktere Formgebung möglich ist. Da es Betonsteinpflaster in ganz unterschiedlichen Varianten gibt, können stilistisch verschiedene Akzente gesetzt werden – von moderner Eleganz bis hin zu einem rustikalen Landhausstil. Es lassen sich auch leicht ganz unterschiedliche Verlegemuster realisieren, etwa ein wilder Verband, geschlossene Kreise, Schwünge oder Bögen.

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