Zimmer mit Zukunft

Wohin mit der Wickelkommode, wenn das Kleine längst das Töpfchen vorzieht? Hochstuhl, Babybett & Co. müssen nicht zwangsläufig auf Speicher oder Flohmarkt landen.


Nie genug Stauraum für Spielsachen

Während fürs Baby noch Bettchen, Wickelkommode und ein Regal für die kaum enden wollende Flut der Kuscheltiergeschenke reichen, fordert das Kleinkind mit zunehmendem Aktionsradius mehr Spiel- und den passenden Stauraum. Hier empfehlen sich Modulmöbel oder Systemschränke, die mit Anbauteilen erweitert werden können. Schließlich erfährt auch der Kleiderschrank im Laufe einer Kindheit eine Wandlung: Kleinkindwäsche wird mehr gefaltet und in Laden oder Fächern aufbewahrt, eine Stange für Kleiderbügel braucht man erst später.
 
Für Spielsachen kann es nie genug Stauraum geben. Auch hier bieten sich Möbel an, die sich nach dem Baukastenprinzip erweitern lassen – idealerweise mit Schüben oder Steckfächern ausgerüstet. Schreibtische für Kinder sollten grundsätzlich höhenverstellbar sein, damit schon der kleine Künstler daran malen und der Schüler später ohne Haltungsschäden seine Hausaufgaben dort erledigen kann.

Heute schon an Morgen denken: Erfahren Sie mehr über die Möglichkeit finanzieller Absicherung – per E-Mail oder Post.

Schwäbisch Hall Bausparfuchs zeigt mit dem Finger nach vorneInfo anfordern

Ergonomie ist eminent wichtig

In Sachen Ausstattung steigen die Ansprüche mit dem Alter: Wenn zunächst nur ein paar Laden für Stifte und Bastelmaterial gebraucht werden, erfordert der Einzug des Computers im Kinderzimmer immer mehr Extras wie Halterungen für Bildschirm und Drucker. Gut, wenn Juniors Arbeitsplatz schon die Voraussetzungen dafür bietet, vielleicht sogar das Zubehör im Preis inbegriffen ist.

Ergonomie ist das A und O. Das gilt für Schreibtischstühle sowieso. Auch sie wachsen heute mit, sind im besten Fall optimal auf die Körpergröße des "Be-Sitzers" einstellbar (Sitzfläche und Rückenlehne in Höhe und Tiefe). Und Babys erster Sitz, der Hochstuhl, kann bei einigen Modellen sogar noch im Teeniealter besessen werden. Wer für sein Kind mitwachsendes Mobiliar wählt, sollte auf Qualität achten. Das belastet zwar zunächst das Budget mehr, lohnt sich aber auf lange Sicht.

 Arbeitsplatz für Schüler

Vom Kinderbett zum Jugendbett

Von 50 auf 100 in gerade einmal drei Jahren. Von Zentimetern ist die Rede. Da kann die Schlafstatt kaum mithalten: Das Baby braucht nach Mamas Bauch eine schützende Hülle in Stubenwagen oder Wiege. Doch nach drei, vier Monaten wird die zu knapp. Ein Kinderbettchen muss her, und später dann ein Jugendbett.

Drei in einem bieten mittlerweile einige Möbelhersteller als Gegenmittel zum ständigen Bettenneukauf. Mittels Zubehör lassen sich diese flexiblen Schlafstätten vom Gitter- übers Kinder- bis zum Juniorbett mit gut 1,50 Meter Matratzenlänge erweitern. Einige kommen danach als Sofas oder Sessel zum Einsatz. Selbst die Gitter dienen solo noch als Garderobe oder Kasperletheater und in gebogener Form als Klettergerüst.

Von Kindern heiß geliebt, von Eltern als wahres Raumwunder geschätzt – das Hochbett. Nie war es so wandelbar wie heute. Das Angebot an Spiel- und Zusatzelementen ist grenzenlos. Wichtig: darauf achten, dass man das verspielte Zubehör von Schlafschiff oder -schloss abmontieren kann. Schließlich geht die Piraten- oder die Prinzessinnenphase irgendwann einmal vorbei.

 Rolf Heides berühmte Stapelliege