Kochen wie die Profis

Gesunder Genuss auf Feinschmeckerniveau. Das streben immer mehr Freizeitköche an. Die ­heimische Küche avanciert zum Gourmettempel. Und professionelles Gerät zieht ein – in "haushaltsverträglichen" Größen, versteht sich.


Gastrotechnik in der heimischen Küche

Gastrotechnik erobert verstärkt die Gerätefront: Wärmeschubladen, Salamander zum Gratinieren, Überbacken und Warmhalten oder auch Einbaukaffeeautomaten mit Frischwasserzuleitung und allen voran Induktionskochfelder und Dampfgarer. Letzterer bedient wie kein anderer den Wunsch nach gesunder Ernährung. Dampfgaren ist fettarm, bewahrt Vitamine, Nährstoffe und vor allem den Geschmack der Lebensmittel. Und das auch noch auf die unkomplizierte Art: Fisch, Kartoffeln, Gemüse und – wem’s gefällt – noch das Dessert dürfen zeitgleich garen. Ganz professionell wird im Vakuumbeutel bei niedrigen Temperaturen (sous-vide) gegart.

Ausgefeilte Automatikprogramme vereinfachen das Schmoren und Backen. Ambitionierten Köchen geht das zwar zu weit, aber auch sie schätzen die feine Regelbarkeit. Nicht minder schnell und präzise ist die Induktionstechnik. Einige Hersteller bieten sogar flexible Induktionsflächen: Sie erkennen Größe, Position und Form des Topfes und erhitzen genau diesen Bereich. Und Kochfelder lassen sich individuell zusammenstellen: Gas kann mit Induktion kombiniert und mit einer Wokmulde oder der japanischen Grillplatte Teppan Yaki ergänzt werden.

Ausgefeilte Automatikprogramme vereinfachen das Schmoren und Backen.