Grilltisch für draußen selbst bauen

Vom kühlen Stahl zum heißen Rost: Hebt man die Metallabdeckung, entpuppt sich das elegante Terrassenmöbel in Sekundenschnelle als ein bestens ausgestatteter Grilltisch.


Funktional & schön: der Selbstbau-Grilltisch

Gartenmöbel, Sonnenschirm, Holzkohlegrill – das ist die sommerliche Standard-Ausstattung vieler Terrassen. Praktisch und einladend ist zusätzlich ein Beistelltisch, auf dem kühle Getränke ihren Platz finden, wenn man draußen mit Gästen beisammensteht und plaudert.

So ein Beistelltisch kann es aber in sich haben – im wahrsten Sinn des Wortes: Dieses Modell wird Sie die ganze Saison begeistern. Denn aufgeklappt entpuppt er sich als vollwertiger Grill in einer klug durchdachten Umgebung. Sie werden ihn nicht mehr missen wollen, vom Angrillen bei der ersten echten Frühlingssonne bis hin zum Silvesterpunsch im Schnee.

Der Grilltisch ist dank kleiner, feiner Elektrogeräte und kluger Konstruktion überaus flexibel: Die doppelten Böden bieten Stauraum für alles, was gleich oder später zur Hand, aber dann schnell wieder unsichtbar sein soll. Auf den seitlichen Flächen ist viel Platz für die kulinarischen Begleiter von Steak und Co. Dennoch lässt sich der Grilltisch flugs von hier nach dort tragen.

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Material, Werkzeug, Maße

Die handlichen Produktionshelfer:

  • Flex, Bohrschrauber
  • Exzenterschleifer von Ryobi
  • Blindnietgerät von Gesipa
  • Blechknabber von Bessey Tool
  • Zwingen von Bessey ToolDes

Ebenfalls vonnöten:

  • Sperrholzplatten
  • Vierkanthölzer
  • Aufschraubhülsen
  • Holzschrauben
  • Runddübel
  • Alubleche und -winkel
  • Lasur oder Lack

Unverzichtbar im Gebrauch:

  • Tischgrill von Rommelsbacher ElektroHausgeräte
  • Kochfeld von Rommelsbacher ElektroHausgeräte
 

Schritt für Schritt: So wird der Grilltisch gebaut

Prolog: Vorbereitend alle Aufschraubhülsen sicher auf Abstand gebender Holzunterlage anzwingen und …


… die Überstände abflexen. So haben die Tischbeine später einen schicken und zugleich stoß- und wetterfesten Abschluss.


Die so entstandenen Pfostenschuhe werden aufgesteckt und fest mit den Tischbeinen verschraubt.


Die metallenen Pfostenschuhe werden mit großen Holzschrauben befestigt.
Eine Schraubknarre sorgt dabei für das nötige Drehmoment.


Auszug aus den zugeschnittenen Holzteilen.


Die Platte mittels langer Holzschrauben tief in den Holzbeinen verankern. Damit das Kantholz nicht ausbricht, unbedingt vorbohren!


Die Bohrlöcher für das Versenken der Schraubköpfe mit dem Ausreiber
vergrößern und die Platte mittels langer Holzschrauben tief in
den Holzbeinen verankern.


Die versenkten Schraubköpfe mit Holzpaste verspachteln und überlegen, welchen Farbton der Grilltisch bekommen soll.


Vor der Oberflächenbehandlung alle Teile rundherum mit grobem, mittlerem und feinem Sandpapier schleifen und dabei die Schnittkanten brechen.


Alle Holzteile des Tisches streichen – dabei Produkte für außen benutzen und spätere Leimflächen aussparen.


Die Außen- und Zwischenstreben für die Aufbauten werden von unten mit der Grundplatte verschraubt. Für das Vorbohren der Schraublöcher die Strebenbreite auf die Grundplatte übertragen. Mit einem Anschlagwinkel die Rechtwinkligkeit kontrollieren.


Innerhalb dieser Breite ca. sechs Löcher im gleichmäßigen Abstand vorbohren und …


… die Zwischenstücke bündig mit der Vorder- und Hinterkante und die Außenstücke mit der Seitenkante mit Einhandzwingen auf der Grundplatte fixieren. Für die Befestigung der Streben auf der Grundplatte, die Schrauben von unten durch die Platte in die Strebe drehen.

  • Tipp: Damit die Streben nicht platzen, selbstbohrende Schrauben benutzen oder auch hier die Löcher vorbohren.

Seiten- und Mittelteile des Aufbaus mit Zwingen rechtwinklig platzieren, von unten vorbohren und mit der Platte verschrauben.


Die restlichen Strebenbreiten entsprechend der Maßskizze mit dem Anschlagwinkel und die Löcher für die Verschraubung innerhalb dieser Konturen vorbohren.


Auch diese Streben werden von unten durch die Grundplatte angeschraubt.


Sollten die oberen Kanten der Streben bereits gestrichen sein, muss die Oberflächenbehandlung für die Verleimung der Deckplatte abgeschliffen werden.


Mit einem Forstnerbohrer die Löcher für die Runddübel bohren (Tiefe = Dübellänge – ca. 10 mm).


Obere Arbeitsplatte verdeckt mit Holzdübeln auf die von unten verschraubten Teile leimen – auf der Gegenseite ebenso.


Rand- und Zwischenstreben für die Ablagefächer im Mittelteil können aufgeleimt oder von unten durch die Grundplatte verschraubt werden.


Die Bleche mit dem Blechknabber zuschneiden, denn er zerteilt das Material verzugs- und gratfrei.


Für das Herstellen der U-förmigen Blechabdeckung die zugeschnittene Platte mit Überstand in Breite der U-Schenkel (s. Maßskizze) mit dem Alu-Winkel am Ende der Arbeitsplatte fixieren und mit einem Gummihammer hochbiegen.

  • Tipp: Damit keine Dellen im Blech entstehen eine Schlagleiste benutzen.

Für die Auskleidung des Grillbereichs, die Unterseiten der zugeschnittenen Bleche mit Kleber einsprühen oder -streichen, Bodenblech und Seitenbleche auf die Grundplatte bzw. an die Streben drücken und für die Trocknungszeit des Kleber die Bleche mit Zwingen und Andrückleisten fixieren. Ist der Kleber durchgetrocknet, die Schutzfolien abziehen.


Als Kantenschutz können Aluwinkel angebracht werden. Der Zuschnitt erfolgt mit der Eisensäge, ...


... Löcher für die Schrauben vorbohren und …


Winkelleiste anschrauben.


Für den Zuschnitt der Bleche kann auch eine Blechschere verwandt werden.


Abgeknicktes Blech mit Hilfsleiste auf die Arbeitsplatte klemmen und die Löcher für die Vernietung vorbohren.


Nieten einsetzten und mit dem Nietgerät zusammendrücken.


Winkelprofile und Bleche für die u-förmige Abdeckung passgenau übereinanderlegen, präzise vorbohren und jeweils von außen …


… mit dem Blindvernieter verbinden. Auch die Abschluss- und Querstreben zur Stabilisation der Abdeckung werden vernietet.


Mit der Lochsäge die Durchführung zur Steckdosen- und Stromleiste ausschneiden, um späteren Kabelsalat zu vermeiden.

(Quellenhinweis: Fotos, Styling, Produktion und Text Living Art)

 

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