Kinderzimmer: Ideen für Gestaltung und Modernisierung     

  • Mehr Raum für die Familie
  • Kinderzimmer altersgerecht einrichten
  • Wohngesundheit für die Kleinen

Spielen, Schlafen, Lernen und Entspannen: Ein Kinderzimmer hat je nach Alter des Kindes unterschiedliche Funktionen. Mit unseren Kinderzimmer-Ideen erfahren Sie, wie Sie neuen Wohnraum schaffen, nachhaltig renovieren und das Kinderzimmer altersgerecht einrichten.

Kinderzimmer: Ideen für mehr Platz

Wächst die Familie, wächst auch der Platzbedarf. Jedes Kind sollte ein eigenes Kinderzimmer haben. Was tun, wenn die räumlichen Kapazitäten des Hauses begrenzt sind?

Um richtig Platz zu schaffen, eignet sich ein Anbau. Als günstigere Alternative für ein zusätzliches Kinderzimmer sollte auch der Ausbau von Dachgeschoss oder Keller in Betracht gezogen werden.

Für ältere Jugendliche ist zudem eine Einliegerwohnung eine mögliche Option. Diese hat als Extra zum eigenen Zimmer noch eine Küche und ein eigenes Badezimmer und bietet jungen Erwachsenen einen guten Start in eine selbstständige Lebensführung.


Jetzt modernisieren & Kinderzimmer-Ideen verwirklichen:

  • Bodenbelag: Ein warmer Holz-, Kork- oder Teppichboden ist ideal für spielende Kinder, die viel auf dem Boden sitzen oder liegen. Zudem werden im Gegensatz zu einem harten Steinboden Stürze etwas abgefedert. Bei Zimmern im Erdgeschoss, bei denen der Boden durch den darunterliegenden Keller schnell auskühlt, kann eine Fußbodenheizung für angenehme Wärme sorgen.
  • Wandgestaltung: Natürliche Farben und Putze sind eine schadstoffarme Alternative zu herkömmlichen Produkten. Wie z. B. Lehmputz, der aufgrund seiner positiven Eigenschaften für das Raumklima schon lange als Baustoff verwendet wird. Mineralische Wandfarben sind in einer großen Farbpalette erhältlich und fördern eine gesunde Raumluft im Kinderzimmer, da sie die Wände „atmen“ lassen. Das fördert den Feuchtigkeitsausgleich und verringert die Gefahr einer Schimmelbildung. Es gibt sie beispielsweise in Form von Kalk- oder Lehmfarbe.
  • Trittschalldämmung: Damit fröhliches Toben und Springen im Kinderzimmer nicht zur „Lärmbelästigung“ für Sie wird, denken Sie an den Einbau einer Trittschalldämmung. Sie vermindert die Schwingung des Bodenbelags und absorbiert die Geräusche.
  • Fenster: Hochwertige und moderne Modellebieten eine bessere Wärme- und Geräuschisolierung. Mit neuen Fenstern reduzieren Sie die jährlichen Heizkosten und verringern die Belastung durch Straßen- und Flugzeuglärm. Neue Fenster verhindern zudem Zugluft, was besonders bei Kinderzimmern von Babys und Kleinkindern wichtig ist.
  • Wärmedämmung: Investieren Sie in eine energetische Sanierung. Die größten Einsparungen erzielt eine Dämmung im Dachgeschoss. Sie sparen dadurch nicht nur Heizkosten, sondern schaffen für Ihr Kind ein angenehmes und gesundes Raumklima.

Kinderzimmer modernisieren – günstig und zinssicher

Sie möchten ein Kinderzimmer renovieren, sanieren oder ausbauen? Finanzieren Sie Ihre Kinderzimmer-Ideen mit einem günstigen Modernisierungskredit von Schwäbisch Hall. 

Bei Umbaumaßnahmen profitieren Sie beim FuchsBauDarlehen von unserem attraktiven Zinssatz. Mit unserem Finanzierungsrechner verschaffen Sie sich einen ersten Überblick. Sprechen Sie mit einem unserer Heimatexperten. Er bespricht mit Ihnen Ihre Fragen und Wünsche und stellt mit Ihnen gemeinsam einen Finanzierungsplan zusammen, der zu Ihnen passt.

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Kinderzimmer: Ideen für eine altersgerechte Einrichtung


Kinderzimmer gestalten

  • So schnell wie die körperliche und geistige Entwicklung von Kindern voranschreitet, so schnell ändern sich auch die Bedürfnisse an das Kinderzimmer. Die Wiege, die Sie für ein Baby brauchen, wird nach einem knappen Jahr schon nicht mehr benötigt – „mitwachsende“ Möbel sind eine nachhaltige Lösung. So wird mit einfachen Umbaumaßnahmen aus der Wickelkommode eine Aufbewahrung für Spielsachen. Aus dem Gitterbett wird mit wenigen Handgriffen ein normales Kinderbett.


Wandgestaltung: Ruheort Kinderzimmer

  • Bei der Wandgestaltung sollten Sie eher dezente Farben wählen. Denn ein Kinderzimmer ist auch immer ein Ruheort. Grelle Farben und zu viele Muster können auf die kleinen Bewohner anregend wirken. Das kann die Schlafqualität beeinträchtigen. Lieber kleine Farbakzente setzen mit Dekoelementen wie Bildern und Kissen, die Sie saisonal anpassen.


Kinderzimmer einrichten: Auf Sicherheit achten 

  • Sobald ein Baby anfängt zu krabbeln, sollten Sie bei der Gestaltung des Kinderzimmers verstärkt auf die Sicherheit achten. Überprüfen Sie daher alle Möbel auf ihre Standfestigkeit. Verankern Sie Regale und Schränke an der Wand. Steckdosen sollten mit einer Kindersicherung ausgestattet werden. Binden Sie herunterhängende Kabel und Gardinen hoch, damit das Baby sich nicht daran hochziehen kann.
  • Kontrollieren Sie das Kinderzimmer auf weitere Gefahren wie Schubladen und Türen, an denen sich ein Kind die Finger klemmen kann. Gibt es spitze Kanten an Möbeln? Ein Kantenschutz verhindert Verletzungen. Bei Treppen auch an ein Türschutzgitter denken.

Kinderzimmer: Ideen für tolle Ordnungshelfer

  • Spielzeug kommt in Kisten und große Körbe.
  • Niedrige Regale sind der richtige Platz für Bücher.
  • Wäschesäcke dienen als Aufbewahrung für Stofftiere.
  • Das beste Mittel für mehr Ordnung: Regelmäßig Spielzeug aussortieren!
 

   

Eine Leseecke gestalten

  • Wenn Ihr Kind in die Grundschule kommt, zieht ein höhenverstellbarer Schreibtisch mit ein. Der ist nicht nur für Hausaufgaben gedacht. Ihr Kind ist nun so „groß“, dass es erste Dinge alleine machen möchte. Richten Sie die Gestaltung nach den Vorlieben Ihres Kindes aus. Der Schreibtisch kann auch als Mal- und Bastelecke dienen. Ist Ihr Kind eine „Leseratte“? Dann ist ein Platz zum Lesen mit einem bequemen Sessel und einer schönen Lampe ideal. 
  • Eine coole Alternative für Tapeten als Wandgestaltung im Kinderzimmer sind Wandtattoos. Großer Vorteil: Sie sind selbstklebend und lassen sich leicht wieder entfernen.


Ein Rückzugsort für die Großen

  • Teenager ziehen sich gern in ihr eigenes Reich zurück. „Chillen ist angesagt!“. Aus dem Kinderzimmer wird ein Jugendzimmer. Für mehr Gemütlichkeit sorgen ein Sitzsack, eine Kuschelecke oder ein breites Bett.
  • Je nach Alter sollte das Kind mehr Mitspracherecht bekommen und eigene
    Kinderzimmer-Ideen einfließen lassen können. Das fördert die Zufriedenheit und die Verantwortung für den eigenen Rückzugsort.

Finanzielle Sicherheit für die Familie

Eine wachsende Familie braucht viel Platz und das bedeutet höhere Ausgaben für eine passende Immobilie. Eine vorausschauende Finanzplanung ist daher notwendig. Nicht nur für das Eigenheim und die Umsetzung der Kinderzimmer-Ideen, auch für die Zukunft Ihrer Kinder. Denn ein Kind kostet nach Berechnung des Statistischen Bundesamtes bis es 18 Jahre alt ist knapp 150.000 Euro. Eine Ausbildung oder ein Studium sind hier noch nicht eingerechnet. 

Planen Sie eine finanzielle Absicherung lieber frühzeitig. Da ist es gut, wenn Sie vorgesorgt haben. Mit einem Bausparvertrag für Kinder können Sie Starthilfe leisten für die ersten eigenen Schritte. Ihr Heimatexperte berät Sie gerne.  

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Kinderzimmer gestalten – Schadstoffe vermeiden

 

  • Denken Sie bei der Umsetzung Ihrer Kinderzimmer-Ideen auch an schadstoffarme Baustoffe. Wir verbringen bis zu 90 Prozent unserer Zeit in geschlossenen Räumen, wie unsere Grafik zeigt. Neben dem Wohlfühlfaktor ist gesundes Wohnen daher ein wichtiger Aspekt beim Kinderzimmer einrichten, der Einfluss auf die Wahl der Möbel und Baustoffe nehmen sollte. Gerade für den Schlafort des Kindes sollten Eltern auf unbedenkliche Materialien achten.
     
  • Greifen Sie daher für Ihr Umbauprojekt auf schadstoffarme und umweltbewusste Lösungen zurück. Die Angebote umfassen unbedenkliche Baustoffe, Wandverkleidungen, Bodenbeläge bis hin zu naturbelassenen Kinderzimmer-Möbeln. Nehmen Sie für eine nachhaltige Sanierung Bauunternehmer und Handwerker in Anspruch, die vom Fach sind. Informieren Sie sich, wie Sie ein gesundes Raumklima im Kinderzimmer schaffen können.
  • Wenn Sie überlegen, eine ältere Bestandsimmobilie für Ihre Familie zu kaufen, gilt es vorher die verwendeten Baumaterialien zu prüfen. Untersuchen Sie alte Verkleidungen an Wand oder Decke. Scheuen Sie sich nicht, nach Unterlagen über Renovierungen zu fragen. Vertrauen Sie auch Ihrer Nase! Denn oftmals können Sie Schimmelbefall im Keller oder Schadstoffe in den zukünftigen Kinderzimmern riechen.

Schadstoffe im Überblick

SchadstoffBetroffenes BaumaterialMögliche gesundheitliche Auswirkungen bei mittel- bis
langfristiger Belastung
Verwendung/Baujahr der Immobilie
AsbestZement, Platten, Fugen,
Deckenverkleidung, Rohre

Asbestose, krebserregendzwischen 1950 und 1995
FormaldehydSpanplatten, Möbel, Holzschutzmittel, FarbenSchleimhautreizungen, allergieauslösend,
organschädigend
bis heute
(Alte) MineralwolleWärmedämmung, SchallschutzSchleimhautreizungen, allergieauslösend,
organschädigend
vor 2000



PAK (Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe)Abdichtmaterial für z. B. Dachpappe, Außenwände, Schornsteine, Kleber krebserregend, erbgutverändernd, fortpflanzungsgefährdend bis 1980/bis 2000
PCB (Polychlorierte Biphenyle)Fugenmasse, Wandfarben, Bodenbelagskleber,
Holzschutzmittel
krebserregend, organschädigend, fortpflanzungsgefährdendvor 1978 

Gute Luft im Kinderzimmer – Ideen fürs Raumklima

Nicht jeder Schadstoff im Haus führt sofort zu Erkrankungen. Da das Immunsystem von Kindern jedoch noch im Aufbau ist, sollte jeglicher Kontakt vermieden werden. Die gesundheitlichen Folgen durch diese Belastungen hängen von mehreren Faktoren ab. Es kommt auf die Art des Kontakts an.

Ist es zu einem direkten Hautkontakt gekommen oder wurden die Schadstoffe über die Raumluft aufgenommen? Auch die Dauer und Intensität des Kontakts nimmt Einfluss auf die Auswirkungen auf den Körper. Zudem reagiert nicht jeder Mensch gleich. Da gerade in herkömmlichen Baumaterialien Schadstoffe enthalten sein können, lassen Sie sich vor dem Kauf beraten oder informieren Sie sich vor dem Kinderzimmer einrichten im Internet. Sentinel Haus Institut hat nach strengen Richtlinien eine Auswahl an emissionsarmen Baustoffen und Farben getroffen.

Um Ihre Familie zu schützen, kann eine Raumluftanalyse Aufschluss über die Schadstoffbelastung geben. Falls bei Ihnen verdächtiges Baumaterial gefunden wurde oder Sie Fragen haben, lassen Sie sich von einem Experten für Wohngesundheit beraten.


Tipps zum richtigen Lüften im Kinderzimmer:

  • Mehrmals am Tag stoßlüften
  • Dauerhaft gekipptes Fenster ersetzt nicht das Lüften mit geöffnetem Fenster
  • Vor dem Schlafengehen das Fenster öffnen, um Schadstoffe und verbrauchte Luft auszutauschen
  • Querlüften mit zwei Fenstern: Aerosole können so entweichen

Häufige Fragen rund um Kinderzimmer-Ideen

Welche Farben eignen sich für Kinderzimmer?

Bei der Wandgestaltung sollten Sie eher auf dezente Farben zurückgreifen. Grelle Farben und zu viele Muster können auf Kinder anregend wirken und damit einen negativen Einfluss auf den Schlaf der Kleinen haben. Gezielte Farbtupfer können Sie auch mit Accessoires wie Bilder oder Kissen setzen.

 

Was braucht man alles in einem Kinderzimmer?

Jedes Zimmer kann zu einem Paradies werden, wenn die Gestaltung an die Wünsche und Bedürfnisse des Kindes angepasst ist. Die Grundeinrichtung ist in jedem Zimmer gleich: Bett, Kleiderschrank, Stauraum, Spielfläche und bei größeren Kindern ein Schreibtisch. Je nach Alter sollte das Kind ein Mitspracherecht beim Gestalten seines Kinderzimmers erhalten und eigene Ideen mit einbringen dürfen.

 

Wie groß ist in der Regel ein Kinderzimmer?

Es gibt keine gesetzliche Vorgabe für die Größe eines Kinderzimmers. Im Durchschnitt sind sie bei Neubauten 14 Quadratmeter groß. Im Vergleich dazu erscheint die DIN-Empfehlung von 1967 mit 8,5 Quadratmeter winzig.  

 

    

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