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Photovoltaik Kosten 2026: Was eine PV-Anlage wirklich kostet

Hohe Strompreise lassen Eigenheimbesitzer verstärkt auf selbst erzeugten Solarstrom setzen. Erfahren Sie, was eine PV-Anlage kostet und für wen sich das lohnt.

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Das Wichtigste in Kürze

Aktualisiert am 25.04.2026

  • Die Kosten für eine Photovoltaikanlage variieren je nach Nennleistung und Größe der Dachfläche.
  • Für ein Einfamilienhaus kostet eine PV-Anlage von 10 kWp beim Neubau ohne Speicher rund 20.000 Euro, mit Speicher circa 22.000 Euro. Beim Altbau sind es rund zehn Prozent mehr.
  • Größter Kostenpunkt sind die fachgerechte Installation und nicht die Module.
Dirc Kalweit

Artikel erstellt von
Dirc Kalweit
Schwäbisch Hall-Redaktion

Photovoltaik Kosten: Was eine PV-Anlage wirklich kostet

Was eine Photovoltaikanlage kostet, hängt von mehreren Faktoren ab – vor allem von der Anlagengröße, den Komponenten und dem Installationsaufwand. Hier die Kosten für die gebräuchlichste Größe für ein Einfamilienhaus:

Kosten Photovoltaikanlagen Neubau Altbau
PV-Anlage, 10 kWp ca. 20.040 €
ca. 22.050 €
PV-Anlage, 10 kWp, inkl. Batteriespeicher ca. 28.160 €
ca. 30.970 €
  • Fußnoten

    Quelle: Baukosteninformationszentrum Deutscher Architektenkammern (BKI), Stand: 1. Quartal 2026.

    Die Preise sind statistische Mittelwerte aus ausgeschriebenen und abgerechneten Projekten und Netto. Sie variieren regional sowie saisonal deutlich und sind projektbezogen anzupassen. Bei Einzelmaßnahmen und direkter Beauftragung durch den Bauherren ist mit Preiszuschlägen und Mehrkosten zu rechnen.

     

           

Was bedeutet kWp?

Die Leistung einer Photovoltaikanlage wird in Kilowatt-Peak (kWp) angegeben. Dieser Wert beschreibt die maximale Leistung unter optimalen Bedingungen.

👉 Faustregel: 1 kWp erzeugt in Deutschland ca. 900 bis 1.100 kWh Strom pro Jahr.


Was kostet eine PV-Anlage pro kWp?

Aktuell liegen die Gesamtkosten laut Branchenangaben (u. a. Bundesverband Solarwirtschaft, Verbraucherzentralen) bei PV-Anlagen ...

  • ... ohne Speicher: ca. 1.400 bis 1.900 Euro pro kWp
  • ... mit Speicher: 1.800 bis 2.500 Euro pro kWp

Die Spannbreite ergibt sich durch:

  • Dachform
  • Qualität der Komponenten
  • Montagekosten
Haus im Alpenvorland mit Solaranlage
Mit oder ohne Speicher? Das bestimmt unter anderem die Kosten einer PV-Anlage. (Quelle: Martin Debus - stock.adobe.com)

PV-Anlage: Kosten der einzelnen Komponenten

Eine PV-Anlage besteht aus mehreren Bausteinen – und genau hier entstehen die Kosten.

Solarmodule

  • ca. 110 Euro pro Modul (460 bis 470 W)
  • entspricht etwa 225 bis 250 Euro pro kWp

👉 Module sind heute nicht mehr der größte Kostenfaktor.

Wechselrichter

  • ca. 300 bis 500 Euro pro kWp, das entspricht bei einer 8 kWp Anlage ca. 2.850 Euro.

👉 Wichtig: Kleine Anlagen haben im Verhältnis höhere Kosten pro kWp.

Batteriespeicher (optional)

  • ca. 500 bis 600 Euro pro kWh
  • typische Größe: 6 bis 10 kWh

👉 Speicher erhöhen die Investition deutlich, steigern aber den Eigenverbrauch.

Unterkonstruktion

  • ca. 350 bis 500 Euro pro kWp (reine Materialkosten)

Abhängig von:

  • Dachtyp (z. B. Schiefer ist wesentlich teurer als Trapezblech)
  • Statik und Montageaufwand

👉 Die Unterkonstruktion umfasst ausschließlich die Bauteile, mit denen die Module auf dem Dach befestigt werden.


Kosten für Montage und Installation

Die Montage und Installation beschreibt die eigentliche Umsetzung vor Ort. Enthalten sind:

  • Befestigung der Unterkonstruktion auf dem Dach
  • Montage der PV-Module
  • Verlegen der Kabel
  • Installation des Wechselrichters
  • Anschluss ans Hausnetz
  • Inbetriebnahme

👉 Kosten: ca. 4.000 bis 5.000 Euro (Montage Dach) plus Elektroinstallation ca. 3.000 Euro

⚠️ Ein oft unterschätzter Punkt ist der Aufbau des Gerüstes. Hier sollten Sie mit Zusatzkosten von 1.500 bis 2.500 Euro rechnen.


Beispielrechnung: Kosten einer PV-Anlage mit 8 kWp und Stromspeicher

Übersicht der Kosten für eine PV-Anlage mit 8 kWp im Neubau
Komponente Kosten (ca.)
Module ca. 2.000 €
Wechselrichter ca. 2.850 €
Speicher ca. 4.000 €
Unterkonstruktion ca. 4.000 €
Montage (inkl. Elektroinstallation) ca. 7.000 €
Gerüst ca. 2.000 €
GESAMT ca. 21.850 €

Fragen zur Finanzierung und Förderung einer PV-Anlage? Ihr Heimatexperte vor Ort berät Sie gerne:


Welche laufenden Kosten fallen bei einer Solaranlage an?

Da die Sonnenkollektoren auf Ihrem Dach Wind und Wetter ausgesetzt sind, müssen Sie sie sorgfältig warten und auf mögliche Schäden achten. Dies erhöht den durchgängigen Ertrag Ihrer Anlage. 

Wartung
Die Photovoltaik‑Experten des TÜV Rheinland empfehlen eine jährliche Sichtprüfung durch einen Fachbetrieb. Alle zwei Jahre sollte eine vertiefte technische Prüfung erfolgen. Wie bei der Heizung können Sie auch für die PV‑Anlage einen Wartungsvertrag abschließen. Für ein Einfamilienhaus liegen die Kosten je nach Anbieter bei etwa 150 bis 250 Euro.

Reinigung
Viele Anlagen reinigen sich weitgehend selbst. Meist genügt Regen. Viele Eigentümer reinigen selbst oder entfernen Schnee. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie das jedoch einem Fachbetrieb überlassen. Die Kosten liegen bei rund 2,50 Euro pro Quadratmeter Reinigungsfläche. Bei normaler Verschmutzung reicht eine Reinigung alle fünf Jahre.

Versicherung
Ihre Investition in die PV‑Anlage sollten Sie absichern. Die Betreiberhaftpflicht greift, wenn ein Modul durch Sturm abreißt und ein Auto beschädigt. Je nach Anlagengröße zahlen Sie jährlich etwa 50 bis 70 Euro. Zusätzlich sollten Sie rund 150 Euro pro Jahr für eine Allgefahren‑Police inklusive Ertragsausfall einplanen. Sie deckt zum Beispiel Schäden durch Hagel oder Kurzschluss ab.

Smart Home App, Monitoring und Fernwartung
Per App überwachen Sie die PV‑Anlage. Sie optimieren Erzeugung und Laufzeiten und leiten Überschüsse in den Speicher oder zur Wallbox. Geräte lassen sich fernsteuern. Fehlermeldungen kommen schnell an und können behoben werden. Die meisten Markenhersteller haben eine eigene App, deren Kosten im Paket inbegriffen sind. Ansonsten liegen die jährlichen Kosten bei etwa 60 Euro.


Wann amortisiert sich eine Photovoltaikanlage?

Eine 8-kWp-Anlage für 20.000 Euro kann sich bei einem Strompreis von 40,55 ct/kWh je nach Eigenverbrauch nach etwa 9 bis 14 Jahren amortisieren. Mit Speicher fällt die Amortisationszeit in vielen Fällen kürzer aus, weil ein größerer Teil des Solarstroms selbst genutzt werden kann.

In der Praxis hängen die tatsächlichen Werte stark von Dachausrichtung, Verschattung, Stromverbrauch, Speichergröße und dem real erreichten Eigenverbrauch ab.

👉 Wichtig bei der Berechnung der Amortisation: Je mehr Sie selbst verbrauchen, desto mehr haben Sie im Vergleich zum Bezug von Netzstrom gespart. Diese Ersparnis können Sie dann zum Beispiel für die Tilgung eines Modernisierungskredites verwenden.


Fragen und Antworten zu Photovoltaik-Kosten

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Die Dimensionierung einer Photovoltaikanlage (PV) orientiert sich heute weniger an einem starren Standardwert als vielmehr an Ihrem spezifischen Jahresstromverbrauch und der verfügbaren Dachfläche.

Um eine erste Einschätzung zu erhalten, nutzen Experten oft diese zwei Ansätze:

  • Verbrauchs-Regel: Pro 1.000 kWh Jahresstromverbrauch sollten Sie ca. 1 bis 1,2 kWp (Kilowatt-Peak) Leistung installieren.
  • Puffer-Regel: Um einen hohen Eigenverbrauch zu erzielen (insbesondere mit Speicher), wird oft das 1,5- bis 2,5-fache des eigentlichen Bedarfs installiert.

Da moderne Häuser oft zusätzliche Stromabnehmer haben, variiert die installierte Leistung stark:

Haushalts-Szenario Übliche Leistung in kWp Benötigte Dachfläche (ca.)
Nur Haushaltsstrom (ca. 4.000 kWh) 5 – 8 kWp ca. 25 – 40 m²
Haushalt + E-Auto 8 – 12 kWp ca. 40 – 60 m²
Haushalt + Wärmepumpe 12 – 15 kWp ca. 60 – 75 m²
Vollausstattung (Wärmepumpe + E-Auto) 15 – 25 kWp > 75 m²

Während früher 5 bis 7 kWp der Standard waren, liegt die "übliche" Installation für ein modernes Einfamilienhaus heute eher im Bereich von 10 bis 15 kWp. Dies stellt sicher, dass auch an weniger sonnigen Tagen genug Energie für Haushalt und ggf. Wärmepumpe produziert wird.

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Eine hohe Rendite wie in der Vergangenheit lässt sich aktuell mit Photovoltaik nicht mehr erzielen. Den Verbrauch beim eigenen Strom zu erhöhen, lohnt sich aber immer mehr. Die Gründe:

  • Einspeisevergütung: Wer auf seinem Hausdach Solarstrom produziert, kann diesen entweder selbst verbrauchen oder ins öffentliche Stromnetz abgeben. Dafür erhält man die Einspeisevergütung. Für Anlagen bis 10 kWp beträgt die Vergütung für Teileinspeisung 7,78 Cent/kWh, für Volleinspeisung 12,34 Cent/kWh (Stand: April 2026).
  • Solarstrom selbst zu nutzen, lohnt sich mehr, als ins System einzuspeisen. Wer vom eigenen Ökostrom profitiert, bezahlt pro Kilowattstunde ungefähr ein Fünftel vom Strompreis des öffentlichen Netzes. Betreibt man dazu noch einen Stromspeicher, erhöht man den Autarkiegrad zusätzlich.
Photovoltaikpanelen auf dem Dach
Auch wenn die Photovoltaik-Kosten im fünfstelligen Bereich liegen: langfristig können Sie dadurch trotzdem sparen. (Quelle: Alessandro2802 - stock.adobe.com)

Photovoltaik-Rechner helfen Ihnen, die finanziellen Einsparpotenziale von Solaranlagen zu ermitteln.

  • www.rechnerphotovoltaik.de: Mit Eingabe von Postleitzahl, Dachgröße, Neigungswinkel und Himmelsrichtung des Dachs sowie Zeitpunkt der (geplanten) Errichtung der Photovoltaikanlage zeigt Ihnen der Rechner die mögliche Ersparnis nach 20 Jahren.
  • Mit dem "Photovoltaik-Rechner" der Stiftung Warentest können Sie die individuelle Rendite für ein geplantes Vorhaben ebenfalls vorab kalkulieren.
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Die Installation übernimmt ein Fachbetrieb. Holen Sie am besten mehrere Angebote ein und befragen Nachbarn, Freunde und Verwandte, welche Erfahrungen sie mit einem Anbieter gemacht haben. Meistens haben diese regionale Anbieter beauftragt. Diese haben kurze Anfahrtswege und sind persönlich vor Ort. Tauchen Probleme auf, können diese schnell und unbürokratisch gelöst werden.

Um das für Sie beste Angebot zu finden, achten Sie bei der Wahl des Installateurs auf drei Komponenten: Referenzen, Kommunikation und die hochwertigen Anlagenkomponenten. Fragen Sie am besten gleich zu Beginn nach einem kostenlosen Termin vor Ort, um sich bei der Beratung einen persönlichen Eindruck zu verschaffen.

  • Module sind vergleichsweise günstig → nicht am falschen Ende sparen
  • Fehler bei der Montage können teuer werden
  • Fachbetriebe sind entscheidend für langfristige Sicherheit

👉 Bernd Elsen, CEO bei Elektro Elsen GmbH und Präsident der HWK Trier, hat eine ganz klare Empfehlung: „Suchen Sie sich einen regionalen Fachbetrieb. Am besten eine Dachdecker- und eine Elektrofirma, die in Kooperation beide Gewerke bedienen. So können Sie sicher sein, dass die Arbeiten optimal ausgeführt werden."

 

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Grundsätzlich benötigt man keine Genehmigung. Werden Photovoltaikanlagen auf Dächern oder an Fassaden montiert, zählen sie als "bauliche Anlage", für die die Bestimmungen der Bauordnung des jeweiligen Bundeslandes gelten. Es gibt allerdings einige Ausnahmen:  

  • Manchmal beschränken örtliche Baupläne das Vorhaben einer "Gebäudeintegrierten Photovoltaik", zum Beispiel für den Bau eines Carports mit PV-Modulen. Erkundigen Sie sich dazu am besten bei der Gemeinde.
  • In manchen Bundesländern gibt es eine Genehmigungspflicht für PV-Anlagen, die aus dem Gebäude hervorspringen. Diese Informationen sind auch in der Bauordnung hinterlegt.
  • Bei denkmalgeschützten Häusern ist eine Genehmigung erforderlich. Ebenso bei Freilandanlagen, da sie das Landschaftsbild verändern.
  • Auch Balkonkraftwerke müssen bei der Bundesnetzagentur angemeldet werden.
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Im Schnitt nutzen Betreiber von Solaranlagen nur etwa 30 Prozent ihres erzeugten Stroms. Diesen Stromverbrauch zu erhöhen, lohnt sich dann, wenn die Produktionskosten des eigenen Stroms unter den Kosten der regionalen Anbieter liegen.

Durch folgende Maßnahmen lässt sich Ihr Eigenverbrauch steigern:

  • Integration eines Speichers, um Solarenergie zu speichern
  • Installation und Versorgung einer Wärmepumpe mit Strom
  • Gezielte Nutzung von Haushaltsgeräten oder deren Steuerung durch eine Zeitschaltuhr. Betreiben Sie so in den sonnen-intensiven Mittagsstunden die Wasch- oder Spülmaschine.
  • Eine intelligente Steuerung durch Energiemanagementsysteme, auch Smart Home genannt, ermöglicht es, Ihre Geräte automatisiert anzustellen. Verfügen diese über geeignete Adapter, können sie bei einem Energieüberschuss der PV-Anlage angesteuert und mit Strom versorgt werden. Ein intelligenter Stromzähler, ein sogenannter Smart Meter, unterstützt dabei mit seinen Daten. Einige Anbieter haben in ihren Apps zur Steuerung der Anlage sogar Wetterprognosen hinterlegt, die ergänzend dafür sorgen, dass zum geeigneten Zeitpunkt der Eigenverbrauch noch erhöht wird.
  • Die Stromversorgung eines E-Autos durch eine Wallbox erhöht den Verbrauch des selbst erzeugten Stroms zusätzlich.
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Auch wenn Sie keine staatliche Förderung erhalten oder nicht genügend Eigenkapital haben, können Sie Ihre Solaranlage verwirklichen. Profitieren Sie dabei von unserem sicheren und flexiblen Solarkredit. Alternativ können Sie auch einen Bausparvertrag für die PV-Finanzierung nutzen. Es gibt diverse Optionen, die darauf ausgelegt sind, wie schnell Sie die Mittel benötigen:

  • Kurzfristige Finanzierung der PV-Anlage als Bausparer: Mit einem Modernisierungskredit können Sie sofort mit der Umsetzung Ihrer Photovoltaik-Pläne beginnen.
  • Mittelfristige Finanzierung der PV-Anlage als Bausparer: Für mittelfristige energetische Modernisierungspläne wie die Installation einer Photovoltaikanlage gibt es häufig spezielle Bauspar-Tarife. Bei Schwäbisch Hall ist der Bausparvertrag im Tarif FuchsEco darauf zugeschnitten.
  • Langfristige Finanzierung der PV-Anlage als Bausparer: Die Photovoltaik-Anlage soll erst in einigen Jahren errichtet werden? Mit einem Bausparvertrag sichern Sie sich ein zinsgünstiges Darlehen. Dies können Sie für wohnwirtschaftliche Zwecke (wie zum Beispiel die Installation einer Solaranlage) verwenden. 

Mehr Infos und den Rechner finden Sie in diesem Artikel: Photovoltaik-Finanzierung: Ihr Weg zum Solarkredit

Fragen zur Finanzierung? Ihre Fragen beantwortet Ihnen Ihr Heimatexperte vor Ort im persönlichen Gespräch:

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Anders als bei der Heizungsförderung gibt es bei der Photovoltaik kein bundeseinheitliches Förderprogramm. Die Förderung erfolgt entweder über einen Kredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die Einspeisevergütung oder steuerliche Erleichterungen. Auch einzelne Kommunen und Städte haben PV-Förderprogramme.

Mehr Infos dazu in unserem Artikel Photovoltaik-Förderung: Jetzt Zuschüsse sichern

Fragen zur Förderung? Ihre Fragen beantwortet Ihnen Ihr Heimatexperte vor Ort im persönlichen Gespräch:

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Generell müssen Sie sich zunächst entscheiden, ob Ihre Photovoltaik-Anlage ans öffentliche Stromnetz angekoppelt sein soll oder ob Sie eine sogenannte Insel-Anlage bevorzugen.

  • Netzgekoppelte Photovoltaik-Anlagen: Sie bestehen aus den Photovoltaik-Modulen auf dem Dach und einem Wechselrichter, der den gewonnenen Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt. Außerdem haben die Anlagen einen Zähler. Er dokumentiert, wie viel Strom Sie einspeisen.
  • Netzunabhängige Insel-Anlagen: Diese Photovoltaik-Anlagen werden oft in Ferienhäusern und Berghütten verbaut. In ganzjährig genutzten Wohnhäusern muss man die Anlagen mit einem Batteriespeicher kombinieren, um auch nachts über Strom zu verfügen. Insel-Anlagen werden trotzdem immer populärer, da sich das Einspeisen von Strom aus eigener Photovoltaik ins öffentliche Netz immer weniger lohnt. Die Kosten für solche Photovoltaik-Anlagen liegen in der Regel über den Kosten für netzgekoppelte Anlagen.
  • Balkonkraftwerke liegen im Trend. Es handelt sich dabei um Steckersolargeräte, die es ermöglichen, unabhängig vom Hausdach oder der Fassade, Strom zu erzeugen. Die Solarmodule werden am Balkongeländer angebracht oder auf die Terrasse oder Garage gestellt. In erster Linie erzielt diese Mini-PV-Anlage keine Einspeiseerlöse, sondern dient dazu, Stromkosten für Strom aus dem öffentlichen Netz zu sparen. Spezifische Anforderungen gibt es grundsätzlich nicht, der Betrieb muss beim Verteilernetzbetreiber aber angemeldet und eine Verzichtserklärung auf Einspeisevergütung unterzeichnet werden. 

     

     

PV-Anlage mit Schwäbisch Hall finanzieren

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