Der ideale Sonnenschutz für Ihre Terrasse

Im Sommer wird die Gartenterrasse zum Lieblingsplatz: Entspannt relaxen wir im Liegestuhl – zum Kühlschrank mit den Kaltgetränken ist es auch nicht weit. Scheint die Sonne zu intensiv, wird es jedoch unangenehm. Dann muss ein Sonnenschutz für die Terrasse her. Wir stellen die verschiedenen Möglichkeiten vor.


Große Auswahl beim Sonnenschutz für die Terrasse

Früher tat es ein einfacher Sonnenschirm. Heute ist die Auswahl an Sonnenschutz für die Terrasse groß. Es gibt Markisen und Sonnensegel. Sie können auch eine Pergola mit Pflanzenbewuchs errichten. Teurere Pavillon-Konstruktionen lassen sich sogar elektrisch öffnen und schließen. Sonnenschutz für die Terrasse ist ein riesiger Markt.

Der nachfolgende Überblick zeigt auf, welche Möglichkeiten Sie beim Sonnenschutz für die Terrasse haben. Ihre Entscheidung sollte sich nicht allein nach Preis und einfacher Handhabung richten. Obwohl das natürlich wichtige Kriterien sind. Die gewählte Lösung sollte aber auch optisch zu Ihrer Terrasse passen. Bedenken Sie: Eine große Markise, die als Sonnenschutz Ihre Terrasse vollends überzieht, ist vielleicht praktisch. Aber über einer kleinen Gartenterrasse sieht sie überdimensioniert und nicht attraktiv aus.


Die Terrasse mit XXL-Sonnenschirm

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Viele kennen ihn noch aus dem Eltern- oder Großelternhaus: den geblümten Sonnenschirm aus Stoff. Aufgespannt hatte er meist einen Durchmesser von höchstens zwei Metern. Dementsprechend oft musste er verschoben werden, um als Sonnenschutz auf der Terrasse seinen Dienst zu tun. Heute heißt die Devise XXL, Sonnenschirme beschatten weit größere Flächen. Ein Durchmesser von drei Metern gilt als Standard. Besonders populär sind Großschirme von vier oder fünf Metern Durchmesser. Wenn Sie einen noch größeren Sonnenschutz für Ihre Terrasse suchen, können Sie sich bei den Gastronomieschirmen umsehen. Sechs oder sogar sieben Meter Durchmesser sind bei diesen Schirmen keine Seltenheit.

Ein Sonnenschirm muss nicht zwingend rund sein. Zur Wahl stehen auch quadratische, rechteckige und sogar dreieckige Varianten. Sie sind sinnvoll, wenn Ihr Sonnenschutz auf der Terrasse in einer Ecke stehen soll. Neben dem klassischen Schirm, dessen Rohr sich in der Mitte befindet (Mittelmastschirm), gibt es Pendelarmschirme. Sie werden auch Ampelschirme genannt. Ihr Mast geht seitlich am Schirm vorbei und hält ihn von oben. So bleibt mehr Platz für Tisch und Stühle unter dem Schirm. Pendelarmschirme können Sie auch mit praktischer Knickfunktion im Mast kaufen.

Sicherer Stand für große Sonnenschirme

Je größer der Schirm für den Sonnenschutz auf der Terrasse ist, umso standfester muss er sein. Gerade die angesagten Oversize-Modelle fordern einen gut verankerten Fuß. Halterungen aus Stein und Beton sind schon eine gute Wahl. Leichte Plastikfüße, die durch Einfüllen von Wasser Stabilität bekommen, sollten Sie nur für kleine Schirme verwenden. Am sichersten sind die sogenannten Bodenhülsen. Eine ideale Kombination ist der Pendelarmschirm mit einer Bodenhülse im angrenzenden Beet oder Rasen. Dafür müssen Sie ein sogenanntes Punktfundament gießen, in das Sie die Bodenhülse einbringen.

Das Beraterteam der Heimwerker-Community selbst.de empfiehlt, für einen Ampelschirm mit einem Durchmesser von drei Metern ein Loch mit einer Tiefe von mindestens 80 Zentimetern auszuheben. „Die Öffnung (Durchmesser) ergibt sich dann schnell von alleine“, schreiben die Berater im Forum. Das ist etwa die Größe eines Zehn-Liter-Putzeimers. „Dann ist das Fundament frostfrei gegründet und der Schirm auch bei kräftigeren Böen sicher befestigt“, so die Experten weiter. Sie empfehlen darüber hinaus, den Schirm zusätzlich gegen das Abheben aus der Bodenhülse zu sichern. Ein größerer Sonnenschutz für die Terrasse benötigt natürlich auch ein größeres Fundament. Angaben der Hersteller finden Sie auf den Verpackungen der Bodenhülsen.


Die Markise als Sonnenschutz für die Terrasse

 

Die Markise ist neben dem Sonnenschirm ein klassischer Sonnenschutz für Terrasse und Balkon. Große Flächen werden am besten von Gelenkarm-Markisen beschattet. Klarer Vorteil der Markise gegenüber dem Sonnenschirm: Sie schützt auch den angrenzenden Wohnraum vor Sonneneinstrahlung und zu großer Erwärmung – es bleibt innen angenehm kühl. Bei den Markisen ist die Auswahl ebenfalls riesig. Es gibt sie mit und ohne Gelenk, mit Stützpfeilern, zum Kurbeln und mit Fernbedienung. Sogar Klemmmarkisen sind zu haben. Für Sie brauchen Sie keine Löcher in die Hauswand zu bohren. Dafür sind Klemmmarkisen aber weniger stabil als fest verankerte Modelle.

Welche Markise als Sonnenschutz für Ihre Terrasse am besten geeignet ist, hängt wieder von Ihrem Bedarf ab. Viele Modelle im Handel haben eine Breite von bis zu sieben Metern. Größer geht natürlich immer. Gegebenenfalls werden Sie auch hier im Gastronomiebereich fündig. Und natürlich können Sie eine Markise im Wunschmaterial und in der Wunschgröße maßanfertigen lassen.
Gute Sache: Die Markise eignet sich auch als Regenschutz an warmen Tagen. Wenn Sie dies wünschen, achten Sie beim Kauf auf eine entsprechende Angabe auf der Verpackung. Vollständig wasserdicht sollte die Markise aber nicht sein. Fehlt es ihr an Durchlässigkeit, kann sich unter ihr die Hitze wie in einem Backofen stauen. Das ginge natürlich komplett an Ihrem Ziel vorbei – durch den Sonnenschutz auf der Terrasse für angenehme Temperaturen zu sorgen.


Sonnenschutz auf der Terrasse: Das geeignete Material

Der Sonnenschutz bewahrt Sie und Ihre Gartenmöbel vor der prallen Sonne, Sonnenschirm und Markise selbst bekommen aber die ganze Kraft der Strahlen ab. Es besteht die Gefahr, dass das Material ausbleicht. Achten Sie auf eine gute, wetterbeständige Qualität des Stoffs für Ihren Sonnenschutz auf Ihrer Terrasse. Die Hersteller geben die Lichtechtheit auf der Verpackung an. Sie reicht von 1 (sehr gering) bis 8 (hervorragend). Was die Werte bedeuten:

  • Lichtechtheit 1: Der Stoff beginnt bereits nach etwa fünf Tagen direkter Sonneneinstrahlung auszubleichen. Die Qualität wird dementsprechend mit „sehr gering“ bewertet. Sonnenschirme dieser Qualität werden Sie kaum im stationären Handel finden, sondern eher im Internet.
  • Lichtechtheit 5 und 6: Diese Qualität wird als „gut“ bis „sehr gut“ bezeichnet. Die meisten Schirme und Markisen im mittleren Preissegment stammen aus dieser Kategorie. Das Ausbleichen beginnt hier nach 80 bis 160 Tagen direkter Sonneneinstrahlung. In der Regel gilt: Je teurer das Produkt, umso besser auch die Lichtechtheit.
  • Lichtechtheit 8: Der Stoff ist gegen das Ausbleichen „hervorragend“ gewappnet. Schirm und Markise halten 700 Tage direkter Sonneneinstrahlung aus, ohne dass ihre Farbe schwindet.
 

Sonnenschutz gegen UV-Strahlung

Achten Sie auch darauf, dass Ihr Sonnenschutz für die Terrasse UV-Strahlen möglichst gut abhält. Ihre Haut wird es Ihnen danken. Sie finden die Angabe zum UV-Schutzfaktor (USF oder UPF) ebenfalls auf der Verpackung. Optimalen Schutz bietet ein USF von 80. Ein USF von 40 reicht nur für Menschen mit wenig empfindlicher Haut aus. Das Portal Livingathome.de rät: „Achten Sie beim Kauf von Sonnenschutztextilien nicht nur auf den UPF-Wert, sondern auch auf die Angabe der verwendeten Prüfmethode. Auf der sicheren Seite sind Sie mit dem UV-Standard 801.“

Die Reinigung von Schirm und Markise ist übrigens unkompliziert. Dank der Beschichtung, oftmals mit Teflon, reicht meist das Abfegen mit einer weichen Bürste aus. Gibt es stärkere Verschmutzungen, greifen Sie zusätzlich zu lauwarmen Wasser und einem sanften Waschmittel. Beginnen Sie vorsichtig, um den Schmutz nicht tiefer in den Stoff zu reiben.  


Angesagter Sonnenschutz für die Terrasse: Das Sonnensegel

Sonnensegel sind aktuell sehr angesagt. Gegenüber Sonnenschirmen haben sie den großen Vorteil, dass sie keine Stellfläche benötigen. In Form und Größe ist dieser Sonnenschutz für die Terrasse enorm variabel: Quadratisch, rechteckig, dreieckig, trapezförmig, mit Kantenlängen von mehreren Metern – mit einem Sonnensegel können Sie nahezu jede Fläche beschatten. Bei der Montage des Sonnensegels geht es vor allem um die Ausrichtung zur Sonne:

  • Wo steht die Sonne zu welcher Uhrzeit?
  • Welchen Lauf nimmt sie?
  • Zu welcher Tageszeit nutzen Sie die Terrasse in der Regel?

Dementsprechend bringen Sie die Verankerung in der Hauswand und die nötigen Masten im Boden an. Empfehlenswert ist wie bei großen Sonnenschirmen ein Punktfundament, um die Masten maximal zu stabilisieren. Das Sonnensegel sollte zudem ein Gefälle von 30 Grad haben, damit sich kein Regenwasser darin sammelt. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Ösen des Segels aus Edelstahl sind – so rosten sie nicht. Sonnensegel können Sie auch maßanfertigen lassen.

 

Weiterer Sonnenschutz für die Terrasse

 

Eine Alternative zu Sonnenschirm, Sonnensegel und Markise ist die Pergola. Ursprünglich ein Säulengang, wird heute so eine Überdachung ohne Wände bezeichnet. Der obere Abschluss besteht aus Verstrebungen, auf denen sich Kletterpflanzen ausbreiten. Gern wird dafür Wein oder Efeu verwendet. Nachteil: Direkt ans Haus gebaut, verdunkelt die bewachsene Pergola den Wohnraum dahinter. Besser eignet sie sich als Sonnenschutz für eine Terrasse, die Sie ein wenig abseits des Wohnhauses angelegt haben.

Pavillons können ebenfalls für Sonnenschutz auf der Terrasse sorgen. Sie lassen sich in stabiler Form aus Holz oder Metall errichten, das Dach kann aus Stoff oder Glas bestehen. Oft haben Pavillons ein Faltdach aus Stoff, das sich auf- und zuschieben lässt. So haben Sie die Möglichkeit, Ihre Terrasse bei Bedarf nur zu einem Drittel oder zur Hälfte zu beschatten. Leichtbauvarianten von Pavillons können Sie nach der Sommersaison abbauen und in Garage oder Keller verstauen.  


Sonnenschutz per Fernbedienung

Den Sonnenschutz auf der Terrasse können Sie auch in elektrischer Ausführung kaufen und Markise und Co dann per Schalter oder Fernbedienung steuern. Ein Sonnenschutz mit Wettersensor lässt sich in ein Smart-Home-System integrieren, dank elektronischer Fühler reagiert er dann selbstgesteuert auf die Wetterlage. Bei Sonne wird ausgefahren, bei Wind und Regen eingerollt. Natürlich liegt der Preis für die automatischen Modelle um einiges höher als für manuell zu bedienende Varianten – der Komfort ist aber auch deutlich höher.


Projekt Garten- oder Dachterrasse

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Aber vielleicht beschäftigen Sie sich gar nicht mit einem Sonnenschutz für Ihre Terrasse, weil diese noch nicht angelegt ist. Ob Neubau oder Bestandsimmobilie: Fast immer können Sie Ihr Haus mit einer Terrasse im Garten oder auf der Garage oder dem Hausdach aufwerten und Räume schaffen, in denen sie den Sommer genießen. Während Sie das Anlegen der Gartenterrasse relativ einfach selbst erledigen können, sind Terrassen auf Garage oder Hausdach Projekte für Fachleute. Sprechen Sie rechtzeitig mit den Heimatexperten von Schwäbisch Hall über die Finanzierungsoptionen. Sie erstellen Ihnen gern ein Finanzierungskonzept mit langfristig niedrigen Zinsen. Dann steht Ihrem Wunsch nichts mehr im Wege, heiße Sommertage entspannt auf der Terrasse zu genießen.

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