Wertvolle Tipps rund um das Thema Klimaanlagen:

  • Vorteile und optimale Umsetzung
  • Verschiedene Arten von Klimaanlagen
  • Alles rund um den Energieverbrauch  

Klimaanlage umbauen – alle Vor- und Nachteile auf einen Blick

Ein sonniger Nachmittag auf der Terrasse ist schön – doch ein Eigenheim, in dem sich nachts die Wärme staut, mag niemand. Hier schafft eine Klimaanlage für Wohnung oder Haus Abhilfe. Wir werfen einen Blick auf gängige Systeme, ihre Vor- und Nachteile sowie auf ökologische Aspekte. Nach diesem Beitrag wissen Sie alles zum Thema Klimaanlage umbauen.


Was sind die wesentlichen Vorteile einer Klimaanlage?

Ob daheim oder im Büro: Hochsommerliche Temperaturen im Haus beeinträchtigen schnell unser Wohlbefinden. Der Körper verstärkt die Durchblutung der Haut. Wir beginnen vermehrt zu schwitzen. Dafür wird das Gehirn weniger durchblutet. Die Konzentrationsfähigkeit sinkt, Kopfschmerzen stellen sich ein. Sonnenschutz und eine Klimaanlage in der Wohnung schaffen Abhilfe.

Eine moderne Klimaanlage senkt die Raumtemperatur und regelt gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit. So fühlen Sie sich in den eigenen vier Wänden wohl.

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(Quelle: Fotolia-89160447-pixarno)

Wie sollte ich die Klimaanlage einstellen?

Wie sollte ich die Klimaanlage einstellen?

Generell sollte die Temperaturdifferenz zwischen draußen und drinnen nicht mehr als sechs Grad betragen, um sich geborgen zu fühlen. Der Körper reagiert negativ auf zu große Temperaturunterschiede: Aus der Wärme in die gekühlten Räume zu gehen, fühlt sich ebenso unangenehm an wie der Gang aus der Kühle in die Hitze. Manche Menschen reagieren darauf sogar mit einer Erkältung. Das kann auch passieren, wenn eine falsch eingestellte oder falsch platzierte Klimaanlage kalte Zugluft erzeugt.

Wie spare ich Energie ein?

Wie spare ich Energie ein?

Eine Klimaanlage kann bei falscher Handhabung zu einem wahren Energiefresser werden. Bei einer zu geringen Zieltemperatur muss sie pausenlos gegen die übermächtige Wärme arbeiten. Sie können das Temperaturgefälle effektiv kontrollieren.

Eine gute Dämmung reduziert die Wärmedurchlässigkeit der Mauern. Sie haben doppelten Nutzen: Im Winter verbleibt die Heizungswärme im Gebäude. Im Sommer hat die Fassadendämmung eine passive klimatisierende Funktion. Wärmeschutzfenster unterstützen hierbei.

Wie nutze ich die Klimaanlage nachhaltig?

Wie nutze ich die Klimaanlage nachhaltig?

Das Eindringen von Wärme können Sie steuern: Reduzieren Sie tagsüber soweit möglich Sonnenlicht und Zutritt warmer Außenluft. Sorgen Sie abends und nachts für ausreichende Lüftung. Je weniger stark Sonnenlicht und heiße Luft beispielsweise das Schlafzimmer aufwärmen, desto weniger Arbeit hat die Klimaanlage.

Außenjalousien sind hier deutlich effizienter als innenliegender Sonnenschutz. Natürlich dürfen Sie auch an heißen Tagen lüften. Sie sollten es wie in der kalten Jahreszeit bei geheizten Räumen handhaben: Stoßlüften ist besser und effizienter als Dauerlüften.

Was ist eine zentrale Klimaanlage?

Was ist eine zentrale Klimaanlage?

Zentrale Klimaanlagen regeln von einer gemeinsamen Kühleinheit alle Räume des Hauses. Dabei können Sie für jeden Raum eine individuelle Zieltemperatur festlegen. Die Kühleinheit ist meist im Keller oder auf dem Dachboden platziert.

Dazu ist ein ausgeklügeltes System aus Luftzuleitungen und Luftableitungen nötig. Dieser Anlagentyp eignet sich vor allem für Neubauten. Mit einer Wärmepumpe ausgestattet, lässt sich damit auch heizen. Die Kosten richten sich nach der Größe des Hauses und dem individuellen Klimatisierungsbedarf.

Die Klimaanlage umbauen – was sind dezentrale und Mini-Klimaanlagen?

Die Klimaanlage umbauen – was sind dezentrale und Mini-Klimaanlagen?

Dezentrale oder Split-Klimaanlagen werden jeweils raumweise gesondert installiert. Sie bestehen aus zwei Modulen: Das Innengerät kühlt, filtert und entfeuchtet die Raumluft und leitet die aufgenommene Wärme in einem Kühlmittel an das Außengerät. Dort gibt der Wärmetauscher diese an die Außenluft ab. Das heruntergekühlte Kältemittel wird dem Innengerät wieder zugeführt. Der Nachteil des Systems: Das Außengerät kann an der Fassade störend wirken und mit seinem Ventilator Geräusche verursachen. Die Gerätepreise liegen je nach Ausführung etwa zwischen 1.000 und 2.000 Euro.

Mini-Klimaanlagen sind flexibel aufstellbare Geräte, die zwar keine größeren Räume dauerhaft klimatisieren, jedoch eine deutlich spürbare Abkühlung bewirken können. Für die Zuluft und Abluft sind Schläuche nötig. Einfache Geräte sind ab 300 bis 350 Euro erhältlich.

Die Klimaanlage umbauen – welcher Aufwand kommt auf mich zu?

Die Klimaanlage umbauen – welcher Aufwand kommt auf mich zu?

Eine Klimaanlage zu modernisieren ist je nach Ausführung unterschiedlich arbeitsaufwendig. Am einfachsten geht es mit einer Split-Anlage für einzelne Räume. Sind Innen- und Außengerät installiert, müssen nur die dünnen Kühlmittelleitungen durch die Wand geführt sowie die nötigen Stromkabel verlegt und angeschlossen werden.

Zur notwendigen Wartung von Klimaanlagen gehören vor allem der Filterwechsel und die Kontrolle des Kühlmittels. Nur Fachleute dürfen diese vornehmen.

Was ist ein Luftbrunnen und wie funktioniert er?

Was ist ein Luftbrunnen und wie funktioniert er?

Alternativ zu einer konventionellen Klimaanlage kann ein Luftbrunnen  aufgrund natürlicher thermischer Dynamik für die Senkung der Innentemperatur sorgen. Eigenheimbesitzer können ihr Haus auf diese Weise fast ohne Stromeinsatz kühlen. Dazu wird im Garten eine etwa 2,5 Meter tiefe brunnenartige Grube angelegt, in der die Außenluft ihre Wärme in einem Kiesbett ans umliegende Erdreich abgibt.

Am Boden dieser Grube wird die herabsinkende abgekühlte Luft angesaugt und ins Gebäude transportiert. Nachdem sie dort Wärme aufgenommen und damit den Raum abgekühlt hat, drückt ein kleines Gebläse sie wieder ins Freie. Ein Erdluftbrunnen lässt sich mit relativ einfachen Mitteln anlegen und benötigt nur die Energie zum Betrieb der beiden kleinen Lüfter. Werden diese mit regenerativ gewonnenem Strom betrieben, arbeitet dieser Klimaanlagentyp klimaneutral.

Auch konventionelle Klimaanlagen werden sich zunehmend umweltfreundlicher betreiben lassen. Es gibt erste Modelle, bei denen der Kühlprozess mit Solarenergie  arbeitet. Eigentlich ein naheliegender Schritt, denn wenn an heißen Sommertagen der Kühlbedarf groß ist, arbeiten viele Solaranlagen ebenfalls auf Hochtouren. Hier sind bis zu 80 Prozent Stromersparnis möglich.

Klimagerechtes Bauen und Sanieren

Wetterextreme mit Sturm und Starkregen treten immer häufiger auf. Für Bauherren ein zwingender Grund, ihre Immobilie klimagerecht zu planen, und für Besitzer von Bestandsimmobilien ein Anlass, sinnvolle Vorkehrungen zu treffen.

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