Tipps rund um die Klimaanlage in der Wohnung

  • Vorteile und optimale Umsetzung
  • Verschiedene Arten von Klimaanlagen
  • Alles rund um den Energieverbrauch

Eine Klimaanlage in der Wohnung sorgt für Abhilfe, wenn sich die Wärme in den eigenen vier Wänden staut. In diesem Beitrag erhalten Sie einen Überblick über gängige Systeme, ihre Vor- und Nachteile sowie die ökologischen Aspekte.  


Klimaanlage für die Wohnung: Vor- und Nachteile

Hohe Temperaturen beeinträchtigen in geschlossenen Räumen schnell das Wohlbefinden. Wenn Sie Ihr Haus modernisieren, kann der Wärmeverlust nach draußen durch geeignete Dämmungsmaßnahmen geregelt und das Eindringen von Außenwärme erschwert werden.

Reichen diese Maßnahmen nicht aus, kann eine Klimaanlage für zu Hause der Hitze entgegenwirken. Diese Vorteile ergeben sich dabei:

  • Angenehme Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit
  • Bessere Konzentrationsfähigkeit: Hitze verstärkt die Durchblutung der Haut, das Gehirn wird jedoch weniger durchblutet. Die Klimaanlage in der Wohnung schafft Abhilfe.
  • Moderne Klimaanlagen greifen die Ozonschicht nicht an, da sie Propan oder chlorfreie Kältemittelmischungen verwenden

 

Eine Klimaanlage für zu Hause kann jedoch auch einige Nachteile mit sich bringen:

  • Hohe Stromkosten aufgrund langer Laufzeiten und ineffizienterer Kühlung großer Räume
  • Hohe Anschaffungskosten
  • Störgeräusche durch Kompressoren in der Wohnung oder im Freien
  • Notwendigkeit: Aufgrund weniger Hitzetage in Deutschland kann die Anschaffung einer Klimaanlage für zu Hause unter Umständen nur bedingt sinnvoll sein. Zumindest sollte sie nicht als ausschließliches Mittel der Wahl gelten, um Hitze zu vermeiden. Denken Sie auch an Verschattungen und andere Modernisierungsmaßnahmen, die keine Energie benötigen. Wägen Sie die Vor- und Nachteile gut ab.
  • Da die meisten Klimaanlagen mit Luftumwälzung arbeiten, können sich für Allergiker Probleme ergeben

Klimaanlage in der Wohnung effizient nutzen

Eine Klimaanlage kann bei falscher Handhabung zu einem wahren Energiefresser werden. Bei einer zu geringen Zieltemperatur muss sie pausenlos gegen die übermächtige Wärme arbeiten. Sie können das Temperaturgefälle effektiv kontrollieren:

  • Eine gute Dämmung reduziert die Wärmedurchlässigkeit der Mauern. Sie haben doppelten Nutzen: Im Winter verbleibt die Heizungswärme im Gebäude.
  • Im Sommer hat die Fassadendämmung eine passive klimatisierende Funktion. Wärmeschutzfenster unterstützen hierbei.
  • Das Eindringen von Wärme können Sie steuern: Reduzieren Sie tagsüber soweit möglich Sonnenlicht und Zutritt warmer Außenluft.
  • Sorgen Sie abends und nachts für ausreichende Lüftung. Je weniger stark Sonnenlicht und heiße Luft beispielsweise das Schlafzimmer aufwärmen, desto weniger Arbeit hat die Klimaanlage in der Wohnung.
  • Außenjalousien sind deutlich effizienter als innenliegender Sonnenschutz. Natürlich dürfen Sie auch an heißen Tagen lüften. Sie sollten es wie in der kalten Jahreszeit bei geheizten Räumen handhaben: Stoßlüften ist besser und effizienter als Dauerlüften.

Welche Klimaanlagen für Wohnungen gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Klimaanlagen für Ihr Zuhause. Diese haben jeweils unterschiedliche Eigenschaften:

Zentrale Klimaanlagen regeln von einer gemeinsamen Kühleinheit alle Räume des Hauses:

  • Dabei können Sie für jeden Raum eine individuelle Zieltemperatur festlegen. Die Kühleinheit ist meist im Keller oder auf dem Dachboden platziert.
  • Dazu ist ein ausgeklügeltes System aus Luftzuleitungen und Luftableitungen nötig. Dieser Anlagentyp eignet sich vor allem für Neubauten.
  • Mit einer Wärmepumpe ausgestattet, lässt sich damit auch heizen. Die Kosten richten sich nach der Größe des Hauses und dem individuellen Klimatisierungsbedarf.Mit einer Wärmepumpe ausgestattet, lässt sich damit auch heizen. Die Kosten richten sich nach der Größe des Hauses und dem individuellen Klimatisierungsbedarf.

Klimaanlagen für zu Hause: Monoblock und Splitgeräte

Neben zentralen Klimaanlagen, die beim Hausbau fest verbaut wurden, gibt es bei Klimaanlagen für Ihre Wohnung zwei Varianten, darunter der Monoblock:

  • Monoblöcke sind mobile Klimaanlagen, die an verschiedenen Orten im Haus aufgestellt werden können.
  • Sie können zwar keine größeren Räume dauerhaft klimatisieren, jedoch eine deutlich spürbare Abkühlung bewirken.
  • Für die Zuluft und Abluft sind Schläuche nötig. Sie werden über Steckdosen angeschlossen.
Splitgeräte bestehen aus zwei Modulen:
  • Das Innengerät kühlt, filtert und entfeuchtet die Raumluft und leitet die aufgenommene Wärme in einem Kühlmittel an das Außengerät.
  • Dort gibt der Wärmetauscher diese an die Außenluft ab. Das heruntergekühlte Kältemittel wird dem Innengerät wieder zugeführt.
  • Der Nachteil des Systems: Das Außengerät kann an der Fassade unschön wirken und mit seinem Kompressor laute Geräusche verursachen, die unter Umständen die Nachbarn stören.
  • Splitgeräte haben in der Regel geringere Betriebskosten und sind effektiver, müssen aber in jedem Raum installiert werden.

Die Klimaanlagen für die Wohnung: Kosten

Die Preise für Monoblöcke und Splitgeräte unterscheiden sich vor allem hinsichtlich ihrer Anschaffungs- und Unterhaltskosten:

  • Monoblöcke sind zwar in der Anschaffung günstiger, haben jedoch einen hohen Stromverbrauch. Einfache Geräte sind ab 300 bis 350 Euro erhältlich.
  • Splitgeräte sind aufgrund der aufwändigeren Montage teurer in der Installation, verbrauchen aber im Vergleich weniger Strom. Die Gerätepreise liegen je nach Ausführung etwa zwischen 1.000 und 2.000 Euro.

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Beratung vereinbaren

Zur notwendigen Wartung von Klimaanlagen zu Hause gehören vor allem der Filterwechsel und die Kontrolle des Kühlmittels. Nur Fachleute dürfen diese vornehmen. Die Überlegung, sich ein Klimagerät anzuschaffen, sollte unbedingt damit beginnen, ob dies wirklich notwendig ist oder andere sinnvolle Modernisierungsmaßnahmen zur Wärmereduzierung ausreichen.

Wenn Sie Fragen zu Finanzierung, Fördermöglichkeiten oder einem Modernisierungskredit haben, hilft Ihnen Ihr Heimatexperte gerne weiter.


Klimaanlage für Zuhause richtig einstellen

Wenn Sie eine Klimaanlage in Ihrer Wohnung betreiben, sollten Sie einige Dinge beachten:

  • Generell sollte die Temperaturdifferenz zwischen draußen und drinnen nicht mehr als sechs Grad betragen, um sich geborgen zu fühlen.
  • Der Körper reagiert negativ auf zu große Temperaturunterschiede: Aus der Wärme in die gekühlten Räume zu gehen, fühlt sich ebenso unangenehm an wie der Gang aus der Kühle in die Hitze.
  • Manche Menschen reagieren darauf sogar mit einer Erkältung. Das kann auch passieren, wenn eine falsch eingestellte oder falsch platzierte Klimaanlage kalte Zugluft erzeugt.

 


Alternativen zur Klimaanlage in der Wohnung

Alternativ zu einer konventionellen Klimaanlage kann ein Luftbrunnen  aufgrund natürlicher thermischer Dynamik für die Senkung der Innentemperatur sorgen. Eigenheimbesitzer können ihr Haus auf diese Weise fast ohne Stromeinsatz kühlen. Dazu wird im Garten eine etwa 2,5 Meter tiefe brunnenartige Grube angelegt, in der die Außenluft ihre Wärme in einem Kiesbett ans umliegende Erdreich abgibt.

Am Boden dieser Grube wird die herabsinkende abgekühlte Luft angesaugt und ins Gebäude transportiert. Nachdem sie dort Wärme aufgenommen und damit den Raum abgekühlt hat, drückt ein kleines Gebläse sie wieder ins Freie.

Ein Erdluftbrunnen lässt sich mit relativ einfachen Mitteln anlegen und benötigt nur die Energie zum Betrieb der beiden kleinen Lüfter. Werden diese mit regenerativ gewonnenem Strom betrieben, arbeitet dieser Klimaanlagentyp klimaneutral.

Eine weitere nachhaltige Alternative zur Klimaanlage in der Wohnung stellen sogenannte Luftkühler dar. Im Gegensatz zu herkömmlichen Klimaanlagen wird hier kein Kältemittel mit Hilfe von elektrischem Strom heruntergekühlt. Stattdessen kommen Kühlakkus, kaltes Wasser oder Eiswürfel zum Einsatz. Die Wärme der Raumluft wird beim Durchströmen des Geräts vom nach und nach verdampfenden Wasser aufgenommen.

Auch konventionelle Klimaanlagen werden sich zunehmend umweltfreundlicher betreiben lassen. Es gibt erste Modelle, bei denen der Kühlprozess mit Solarenergie arbeitet. Eigentlich ein naheliegender Schritt, denn wenn an heißen Sommertagen der Kühlbedarf groß ist, arbeiten viele Solaranlagen ebenfalls auf Hochtouren. Hier sind bis zu 80 Prozent Stromersparnis möglich.


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