Checkliste für den Umzug

  • Gute Planung
  • Praktische Tipps
  • Umzug Checkliste zum Download

Ihr neues Heim ist gefunden und der Umzug rückt näher. Unsere Checkliste Umzug mit wichtigen To-dos und Tipps erleichtert es Ihnen, rechtzeitig zu planen und reduziert den Umzugsstress. Von den ersten Vorbereitungen bis zum Einzug finden Sie alles in unserer kostenlosen Checkliste zum Download.  

Umzug planen: Schritt für Schritt ins neue Zuhause

Gründe für einen Umzug gibt es viele: Die Ausbildung ist geschafft und die erste eigene Wohnung ruft? Der Nachwuchs ist da und es geht aus der Stadtwohnung raus aufs Land. Oder Sie haben sich den Traum vom modernen Eigenheim erfüllt und können kaum erwarten, endlich einzuziehen?

Jeder Vierte gibt an , dass der Papierkram und die Behördengänge die nervigsten Dinge sind.  Gefolgt vom Aus- und Einräumen sowie Schleppen von Kisten. Die Renovierung der Wohnung nervt nur 13 % der Umziehenden (Quelle: Statistica 2021).

Selten verläuft ein Umzug völlig entspannt und ohne Herausforderungen. Eine gute und rechtzeitige Planung hilft dabei, den Überblick nicht zu verlieren. Was Sie beim Umzug  beachten müssen, haben wir für Sie auf dieser Seite in einer Umzug Checkliste mit wesentlichen To-dos zusammengefasst – von den ersten Überlegungen bis hin zum eigentlichen Umzugstag.

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Checkliste Umzug: Kosten

Folgende Kosten fallen bei einem Umzug an:

  • Der Umzug alleine in der Ausbildung oder als Student:
    Der Umzug ist überschaubar, da wenig transportiert werden muss. Mit Hilfe der Familie und einem gemieteten Anhänger ist er an einem Wochenende geschafft. Kosten: ca. 300 € für Mietanhänger, Verpackungsmaterial und Benzin (je nach Entfernung).
  • Der Umzug zu zweit in ein gemeinsames Leben:
    Die meisten Dinge werden aus den alten Wohnungen mitgebracht, mit Hilfe von Familie bzw. Freunden und eines Transporters müsste der Umszug an zwei Wochenenden geschafft sein. Auch ein Umzug in Etappen ist möglich, wenn Sie Zeit haben und der neue Wohnort nicht zu weit entfernt ist. Kosten: ca. 600 € für Transporter, Verpackungsmaterial, Benzin und Verpflegung der Helfer. Erfolgt der Umzug in Etappen, muss noch die Miete dazugerechnet werden, für die Zeit in der die alten Haushalte noch parallel geführt werden.
  • Der Umzug mit Familie:
    Hier empfiehlt sich ein professionelle Dienstleister, um Zeit zu sparen. Tipp: Umzugskartons und Verpackungsmaterial für die vielen persönlichen Dinge können gebraucht gekauft werden. Und bevor die Umzugsfirma professionell zupackt, kann Geld gespart werden, wenn alles schon vorher gut verpackt ist. Kosten: ca. 2.000 € (je nach Anbieter und Entfernung).
  • Sonstige Kosten: Parkgebühren (z.B. für die Halteverbotszone), Nachsendeauftrag, Kosten für Um- und Anmeldung (Personalausweis, Telefon / Internet, PKW). Mietkaution und die Kosten für die Anschaffung neuer Möbel gehören auch noch dazu. Kosten für die Renovierung der alten Wohnung und eventuell im neuen Zuhause müssen ebenfalls dazugerechnet werden.

Checkliste Umzug: alles Wichtige im Blick

Unsere praktische Checkliste Umzug zum kostenlosen Download begleitet Sie Schritt für Schritt ins neue Zuhause. Mit ihr gestalten Sie Ihren Umzug entspannter und und haben nichts Wesentliches vergessen. Sie unterstützt bei frühen Planungen, zwei Wochen vor dem Umzug und am Tag des Umzugs.  

Extra-Tipps zum Ausmisten und Aufräumen

  • Weniger ist mehr! Vor Ihrem Umzug gründlich zu entrümpeln und auszusortieren schafft Ordnung, schont Ihre Kräfte beim Verpacken und spart bares Geld. Starten Sie bereits einige Monate vor dem Umzugstermin und arbeiten Sie ohne Zeitdruck. Verschenken, verkaufen oder spenden Sie Dinge, die Sie nicht mehr benötigen. Was kaputt ist, kommt in den Müll.
  • Professionelle Tipps für ein aufgeräumten Zuhause gibt es bei fraeulein-ordnung.de und in Marie Kondos Aufräumbestseller "Alles in Ordnung".
Gut sortierte Schublade
Erleichtert den Umzug: Neben einem entrümpelten Keller freut sich auch Ihr Kleiderschrank über ein Auffrischung. (Quelle: © New Africa – stock.adobe.com)

    

Umziehen leicht gemacht!

Wer umziehen will, hat den Kopf voller Dinge, mit einer guten Planung im Voraus gelingt auch das:

 

Wie erstelle ich einen Zeitplan für meinen Umzug?

Vier Monate vorher

  • Umzugsunternehmen beauftragen (Vergleichsangebote einholen!)
  • Selbstorganisierter Umzug: Umzugshelfer anfragen, Transporter/Lkw reservieren, dabei passende Fahrerlaubnis bedenken
  • Umzugskartons vom Umzugsunternehmen zur Verfügung stellen lassen, leihen oder selbst kaufen.
  • Alte Wohnung/Haus kündigen
  • Übergabetermine für alte und neue Wohnung vereinbaren
  • Sperrmüll entweder selbst entsorgen (Recycling-Hof) oder Termin vereinbaren
  • Schönheitsreparaturen in alter Wohnung ausführen (lassen)
  • Manche Arbeitgeber gewähren Sonderurlaub für den Umzug. Unabhängig davon sollten Sie rechtzeitig Urlaub einreichen, sobald der Umzugstermin feststeht. Berücksichtigen Sie dabei auch Zeit für die eventuelle Renovierung und Übergabe der alten Wohnung.
  • Halteverbotsschilder für den Umzugstag beantragen
  • Eventuell Babysitter und/oder Haustierbetreuung organisieren
  • Umzugsplanung und Kostenkalkulation aufstellen

Drei Monate vorher

Drei Monate vorher geben Sie Ihre neue Anschrift weiter an:

  • Private Kontakte
  • Arbeitgeber
  • Versorger: Wasser, Strom, Gas, Fernwärme, Festnetzanschluss, Internetanschluss, Mobilfunkanbieter


Ämter/Behörden/Bildungseinrichtungen:

  • Einwohnermeldeamt (innerhalb von max. 14 Tagen ummelden)
  • Finanzamt
  • Schule/Kindergarten
  • Straßenverkehrsamt (Kfz-Zulassung umschreiben)
  • Eventuell Agentur für Arbeit

Versicherungsgesellschaften:

  • Lebensversicherung, Haftpflicht, Unfallversicherung, Hausratversicherung, Kfz-Haftplicht, Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Krankenkasse

Finanzdienstleister:

  • Bank(en)/Fondsgesellschaften wegen Girokonto/Online-Banking und Depots
  • Kreditkarten-Anbieter (falls getrennt von Bankinstitut)
  • Bausparkasse wegen Bausparvertrag

Sonstige:

  • GEZ
  • Hausarzt/Fachärzte
  • Steuerberater/Anwälte
  • Mitgliedschaften (zum Beispiel Fitnessstudio, Verein)
  • Abonnements (zum Beispiel Zeitungen, Gemeindeblatt)

Einen Monat vorher

  • Wohnung/Haus für die Übergabe vorbereiten und Schönheitsreparaturen durchführen. Was verpflichtend ist, zeigt der Mietvertrag.
  • Abklären, ob Renovierungen im neuen Zuhause notwendig sind
  • Mit Packen der Umzugskartons beginnen, genau beschriften
  • Lebensmittel aus Tiefkühltruhe/Kühlschrankgefrierfach verbrauchen
  • Nachsendeauftrag bei der Deutschen Post einrichten.

Eine Woche vorher

  • Möbelverteilungsplan auf Grundriss der neuen Wohnung erstellen
  • Möbel abbauen, dabei alle Zubehörteile, Beschläge etc. sorgfältig beschriften und deponieren
  • Verpackungsmaterialien vorbereiten
  • Pflanzen gießen und transportsicher verpacken
  • Schutzmaterialien für empfindliche Böden bereitlegen bzw. schon verlegen
  • Müllbeutel und Reinigungsmittel zur Verfügung stellen
  • Werkzeug-Grundausstattung bereitlegen
  • Schlüssel auf Vollständigkeit checken, evtl. nachmachen
  • Termine mit Handwerkern und Helfern bestätigen lassen

Am Umzugstag

  • Umzugsfahrzeug abholen
  • Alle Zählerstände in alter und neuer Wohnung ablesen (Wasser, Strom, Gas, Fernwärme)
  • Briefkasten leeren
  • Tür-/Klingelschilder abnehmen und bei neuer Wohnung anbringen

Am Tag nach dem Umzug

  • Wohnungsübergabe der alten Wohnung mit Übergabeprotokoll
  • Kartons auspacken, Möbel aufstellen
  • Ummelden bei Behörden und Ämtern
  • Ausgeliehenes Werkzeug zurückbringen

An was muss ich beim Umzug denken?

1. Helfer

  • Wer in Eigenregie umzieht, sollte mit Freunden und Familie als Umzugshelfer großzügig planen: Einer springt immer kurzfristig ab. Daher am besten doppelt so viele Umzugshelfer ansprechen, wie tatsächlich benötigt werden, um die Absage- und Ausfallquote auszugleichen. Kosten fallen meist nur für einen Miettransporter an. Klären: Reicht dafür Führerscheinklasse B?
  • Professionelle Umzugsunternehmen können kostspielig sein (immer mehrere Vergleichsangebote einholen), bieten dafür Erfahrung, unterstützen bei Abbau und Aufbau und haften für eventuelle Transportschäden.

2. Ab- und Ummeldungen, Kündigungen

  • Eine Vielzahl von Unternehmen, Behörden oder auch Einzelpersonen müssen über die Adressänderung informiert werden.
  • Zu den wichtigsten gehören
  • Arbeitgeber
  • Finanzamt, Bank, Fondsgesellschaften
  • Schule und Kindergarten
  • Krankenkasse
  • Versicherungen und
  • sonstige Vertragspartner (z. B. für Kredite, Leasing, Zeitungs-Abos, TV-, Telefon- und Internet-Provider, Vereine)

3. Nachsendungen

  • Damit Post ab dem Umzugstag an die neue Adresse umgeleitet werden kann, sollte idealerweise zwei bis drei Wochen, mindestens aber fünf Werktage vor dem Umzug ein Nachsendeantrag gestellt werden. Möglich ist das in jeder Postfiliale sowie online.
  • Auch die Verlegung des Festnetztelefonanschlusses einschließlich Internet-Verbindung muss rechtzeitig mit dem Telefondienstleister vereinbart werden, ansonsten ist man nicht erreichbar. Oft kann dies einige Zeit in Anspruch nehmen.

 

4. Parkplatz reservieren

  • Hat der Möbelwagen keine Parkmöglichkeiten, muss bei der Straßenverkehrsbehörde spätestens zwei Wochen vorher eine Sonderparkgenehmigung beantragt werden.
  • Die Parkverbotsschilder müssen rechtzeitig vor dem Umzugstag und deutlich sichtbar aufgestellt werden.

5. Umzugskartons und Zubehör besorgen

Der Bedarf des "Transportvolumens" wird gerne unterschätzt. Viele Kartons kann man nicht bis zum Rand vollpacken (vor allem nicht mit Büchern und Geschirr). Schon der Hausrat einer 3-Zimmer-Wohnung kann bis zu 100 Kartons füllen!

  • Unzählige Kartons werden sicherlich auch bei Ihrem Umzug gefüllt. Haben Sie vom letzten Umzug keine mehr zur Verfügung, fragen Sie am besten bei Freunden, Nachbarn oder im Kollegenkreis danach. Oft stehen sie unbenutzt auf dem Dachboden oder im Keller.
  • Unbedingt an Packmaterial und Beschriftung denken! Man braucht beispielsweise Decken, Abdeckfolie, Packpapier, Luftpolsterfolie, Klebeband, Tragegurte und einen dicken Filzstift zum Beschriften der Kartons.

Außerdem: Für das zeitgerechte, aber nicht zu frühe Packen der Umzugskartons eine Reihenfolge festlegen und die wichtigsten Dinge des alltäglichen Gebrauchs separat und gut auffindbar verpacken.

6. Baby- und Haustier-Sitter besorgen

Kleinkinder und Haustiere sind nicht nur "im Weg", sondern beim Umzug oft auch in einer extremen Stresssituation. Darum rechtzeitig für zuverlässige und liebevolle Betreuung sorgen.

7. Möbelverteilung planen

Mindestens mit einer Woche Vorlauf einen Möbelverteilungsplan für die neue Wohnung erstellen - am besten auf der Basis des Wohnungsgrundrisses: Darin die Möbel eindeutig mit prägnanten Kurzbezeichnungen (Kürzel des Raumes + laufende Nummer) versehen und diese gut sichtbar an mehreren Stellen des Möbelstücks anbringen. So werden zeit-, kräfte- und nervenraubende Missverständnisse vermieden.

  

Gute Beratung ist unverzichtbar

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