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Geld sparen: 25 clevere Spartipps

  • Geld sparen im Haushalt: 10 Spartipps
  • Geld sparen beim Hausbau und Hauskauf: 10 Spartipps
  • Geld sparen bei der Mobilität: 5 Spartipps

Mit unseren Spartipps können Sie auf verschiedene Weise Ihre Kosten senken. Lesen Sie hier, wie Sie im Kleinen und Großen im Haushalt, beim Bauen und bei der Mobilität bis zu mehrere tausend Euro an Geld sparen.  

    

Geld sparen im Haushalt: 10 Spartipps

10 clevere Ideen, wie sie im Alltag Geld sparen und dabei sogar oft noch die Umwelt entlasten.
 

1. Waschmaschine ans Warmwasser anschließen

Schließen Sie Ihre Waschmaschine an die zentrale Warmwasserversorgung an, sofern der Schlauch für eine hohe Zulauftemperatur (bis 60 Grad) ausgelegt ist. So können Sie durch einen niedrigen Stromverbrauch beim Aufheizen des Wassers Geld sparen. Ein modernes Energiespargerät benötigt Strom für circa 29 Euro/Jahr (200 Waschgänge à fünf Kilo bei 60 Grad Waschtemperatur). Ein 18 Jahre altes Modell verbraucht für das Aufheizen sogar Strom für rund 42 Euro. Diese Beträge können Sie um etwa ein Drittel senken, abhängig von Programmwahl, Beladung und Wassertemperatur. Achtung: Die Einlauftemperatur darf nicht zu heiß für empfindliche Gewebe oder Farben sein.

  • Ersparnis: ca. 10 bis 14 Euro/Jahr.
     

2. Stromanbieter wechseln

Auch durch einen Wechsel des Stromanbieters können Sie womöglich Geld sparen. Ein Vergleich mit anderen Anbietern kann Klarheit bringen, ob Sie aktuell zu viel zahlen. Im Internet gibt es verschiedene Tarifrechner, die Anbieter vergleichen – etwa bei finanztip.de. Geben Sie Ihren Verbrauch und Ihre Postleitzahl ein, und die Rechner zeigen die günstigsten Anbieter an. Bevor Sie sich für einen anderen Anbieter entscheiden, prüfen Sie die Konditionen sorgfältig – Energielieferanten haben oft komplizierte Lieferverträge, die Sie nie ungeprüft unterschreiben sollten. Die Formalitäten beim Anbieterwechsel übernimmt Ihr neuer Wunschversorger.

  • Ersparnis: ca. 50 Euro/Jahr.

      

Grafik zum Stromverbrauch der Haushalte nach Nutzung Grafik zum Stromverbrauch der Haushalte nach Nutzung
Grafik zum Stromverbrauch der Haushalte nach Nutzung Grafik zum Stromverbrauch der Haushalte nach Nutzung

3. Stand-by-Modus vermeiden

Ob Sie regelmäßig beim Fernsehen einschlafen oder sich das Ausschalten nie angewöhnt haben: Viele haben einen Großteil Ihrer Elektrogeräte permanent im Stand-by-Modus. Dabei verbrauchen einige Geräte im Stand-by-Betrieb oder sogar im abgeschalteten Zustand noch 2 bis 5 Watt Strom. Schalten Sie die Geräte – sofern dies manuell möglich ist – richtig aus. Noch besser ist es, wenn Sie sie mittels schaltbarer Steckdosenleiste komplett vom Netz trennen.

  • Ersparnis (bei einem Vier-Personen-Haushalt): bis zu 100 Euro/Jahr.
     

4. Sparsame Elektrogeräte

Elektrogeräte der EU-Energie-Effizienzklasse A verbrauchen weniger Strom als alte Geräte. Der Kauf eines neuen Modells lohnt sich also definitiv nicht nur aus Umweltgründen, sondern auch, um Geld zu sparen. Beispiel Kühlschrank: Der Preis eines A-Modells liegt um 50 Euro höher als der eines B-Geräts. Doch das A-Gerät hat einen um 100 kWh niedrigeren jährlichen Energieverbrauch, so die Deutsche Energie-Agentur. Ähnliches gilt für Geschirrspüler und Waschmaschinen. Und bei Staubsaugern sagt die Stiftung Warentest: "Staubsauger zu reparieren oder zu ersetzen – für die Umwelt ist es fast egal. Stärker als die Herstellung belastet der Strom­verbrauch beim Saugen die Umwelt. Kaputte 2000-Watt-Strom­fresser sollten deshalb ausgetauscht werden."

  • Ersparnis (je nach Gerät, nach zwölf Jahren, Strompreis 40 Cent/kWh): ca. 480 Euro/Jahr.
     

5. Geld sparen beim Kochen und Backen

Beim Nutzen von Backofen und Herdplatte können Sie ebenfalls Strom und damit auch Geld sparen, und das nicht zu knapp. Denn statistisch gesehen macht der Stromverbrauch beim Kochen und Backen bei einem 2-Personen-Haushalt rund 11 Prozent des gesamten Stromverbrauchs aus.

Legen Sie den Deckel auf den Topf, wenn Sie Kartoffeln garkochen, sparen Sie rund die Hälfte an Strom. Das sind pro Kochvorgang etwa 7 Cent Ersparnis. Wenn Sie Umluft statt Ober-/ Unterhitze anschalten, können Sie Ihre Gerichte bei niedrigerer Temperatur zubereiten.

Und auch durch das Nutzen von Restwärme bei Backofen und Herdplatte können Sie clever Strom sparen.

  • Ersparnis: (bei Vielkochern): bis zu 100 Euro/Jahr. 
Junge Frau öffnet Backofen in der Küche
Beim Kochen und Backen Geld sparen? Wenn Sie auf ein paar Dinge achten, kann die Stromrechnung deutlich geringer ausfallen. (Quelle: iStock-1150675702-Vera_Petrunina)

6. Wegfall der EEG-Umlage

Die Umlage für alle Stromkunden nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist weggefallen. Das bedeuet für Sie als Endverbraucher, dass sie  automatisch 3,72 Cent weniger pro Kilowattstunde zahlen. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 3.000 Kilowattstunden für einen 2-Personen-Haushalt bedeutet das:

  • Ersparnis: ca. 110 Euro/Jahr
     

7. Stoß- statt Dauerlüften

Viele haben das Fenster dauerhaft in Kippstellung, auch wenn die Heizung weiterhin den Raum heizt. Nicht nur, dass durch Kipplüften die Schimmelgefahr steigt, da die kalte Luft die Wände auskühlt. Um das Auskühlen zu vermeiden, läuft die Heizung parallel auf Hochtouren. Lüften Sie hingegen maximal 10 Minuten Stoß und drehen dabei das Thermostat herunter, leisten Sie einen Beitrag zum Umweltschutz – und können gleichzeitig Geld sparen.

  • Ersparnis: bis zu 165 Euro/Jahr (im Einfamilienhaus)
     

8. Regen ersetzt Trinkwasser

Mit Regenwasser Blumen gießen, Wäsche waschen, die Toilette spülen: So können Sie Geld sparen und unsere kostbarste Ressource, das Trinkwasser, schonen. Der Einbau einer kompletten Regenwasseranlage (4000-Liter-Erdtank, konventionelle Trinkwassernachspeisung) kostet rund 5.500 Euro inklusive Erdaushub, Transport und Rückstausicherung. Dazu kommen 100 Euro/Jahr für Strom und Wartung.

Wann sich die Anlage rechnet, hängt auch davon ab, ob die Kommune für Regen- und Schmutzwasser Gebühren erhebt. Im optimalen Fall wäre – unter Berücksichtigung von Gebührensteigerungen – die Investition in 20 Jahren abgegolten, ein Tank hält doppelt so lange.

  • Ersparnis: 95 bis 225 Euro/Jahr (laut Verbraucherzentrale für drei Gebührenmodelle).
Gefüllte Regentonne im Garten
Durch die Nutzung einer einfachen Regenwassertonne oder einer Regenwasseranlage können Sie Ihren Wasserverbrauch senken und Geld sparen. (Quelle: iStock-884693260-schulzie)

9. Geräte mieten statt kaufen

Bohrhammer, Trennschleifer oder Kettensäge sind relativ teuer, doch Sie werden sie in der Regel nur selten brauchen. Es lohnt sich daher, spezielle Geräte und Werkzeuge nur bei Bedarf zu mieten. Viele Baumärkte haben eine gute Ausstattung an Leihwerkzeugen. Beispielmieten/Woche (www.wolf-baumaschinen.de): Handhobel 15 Euro, Bohrhammer ab 25 Euro, Heckenschere 40 Euro, Gartenhäcksler 30 Euro.

  • Ersparnis: 10 bis einige 100 Euro.
     

10. Haushaltsbuch führen

In Zeiten, in denen wir immer öfter mit Karte oder Handy bezahlen, wird es schwerer, die Übersicht zu behalten. Sie glauben, Sie haben alle Ausgaben im Kopf? Wenn Sie ein Haushaltsbuch führen, werden Sie sicher überrascht sein, wofür Sie alles Geld ausgeben. Selbstkontrolle ist immer noch der beste Weg, um täglich Geld zu sparen im Haushalt. Inzwischen gibt es auch verschiedene Apps, mit denen Sie Ihre Ausgaben schnell und einfach festhalten können. Mit der App Splitwise (Download Google Play / Download App Store) können Sie zum Beispiel sogar innerhalb der Familie oder mit Ihrem Partner die Ausgaben gemeinsam festhalten und untereinander aufteilen.

  • Ersparnis: bis zu mehrere 100 Euro.

Übersicht: So viel Kosten können Sie im Haushalt sparen

Unser Überblick zeigt das Sparpotenzial im Haushalt. Wer es nutzt, kann im besten Fall pro Jahr über 1.000 Euro sparen.

Maßnahme Spartpotenzial
Waschmaschine ans Warmwasser anschließen ca. 10 bis 14 Euro/Jahr
Stromanbieter wechseln ca. 50 Euro/Jahr
Standby-Modus bei Elektrogeräten vermeiden bis zu 100 Euro/Jahr
Sparsame Elektrogeräte  ca. 480 Euro/Jahr
Kochen und backen optimieren bis zu 100 Euro/Jahr
Wegfall der EEG-Umlage ca. 110 Euro/Jahr
Stoß- statt Dauerlüften bis zu 165 Euro/Jahr
Regenwasser ersetzt Trinkwasser ca. 95 bis 225 Euro/Jahr
Arbeitsgeräte mieten statt kaufen 10 bis einige 100 Euro
Haushaltsbuch führen bis zu mehrere 100 Euro/Jahr
MÖGLICHE GESAMTERSPARNIS ca. 1.200 Euro/Jahr

Der Traum vom Eigenheim: Wir beraten Sie gerne

Wenn Sie im Alltag durch kluges Haushalten Geld sparen, können Sie ihre Kosten deutlich senken und so einen guten Grundstein für die eigenen vier Wände legen.

Der Immobilienerwerb steht und fällt aber mit einer Finanzierung, die auf sicheren Beinen steht. Denn mit einem Immobilienkredit legen Sie sich für viele Jahre oder Jahrzehnte auf gewisse Raten fest, um den Kredit abzuzahlen. Sie sollten daher alle Konditionen sorgfältig abwägen und prüfen. Zusammen mit den Heimatexperten von Schwäbisch Hall können Sie eine Baufinanzierung erarbeiten, die genau zu Ihnen passt.

Persönliche Beratung

Unsere Heimatexperten vor Ort sind jederzeit gerne für Sie da.

Abbildung Bausparfuchs Beratung vereinbaren

      

Geld sparen beim Hauskauf und Hausbau: 10 Tipps

Von der Grundstücksplanung über die Eigenleistung bis zur Dachform: Auch beim Hauskauf und Hausbau lässt sich viel Geld sparen. Hier sind unsere 10 Sparvorschläge:

1. Grundstück parzellieren

Große Grundstücke werden – jedenfalls im Verhältnis – meist zu einem günstigeren Quadratmeterpreis angeboten als mittlere und kleine. Im Rahmen der Bauplanung sollten Sie prüfen, ob sich die Fläche gegebenenfalls parzellieren und so in mehrere Baugrundstücke aufteilen lässt. Vorteile: nur eine Erschließung, nur eine Zuwegung, Leitungen können gemeinsam genutzt werden, der anteilige Preis ist niedriger.

  • Ersparnis: mehrere Zehntausend Euro.
     

2. Grundstück in Erbpacht

Als Alternative zu einem eigenen Grundstück können Sie ein Erbpacht-Grundstück erwerben. Sie kaufen dabei ein Haus und bezahlen an den Grundstückseigner für eine vertraglich vereinbarte Laufzeit von oft 99 Jahren eine Grundstücksmiete. Endet der Pachtvertrag und wird nicht verlängert, fällt das Haus gegen Zahlung einer Entschädigung an den Grundstückseigentümer zurück. Damit lässt sich Eigenkapital sparen, das für den Grundstückskauf aufgebracht werden müsste.

  • Ersparnis mehrere hundert Euro pro Monat (je nach Grundstück und Erbpachtzins).
     

3. Bauberatung

Geben Sie Geld aus, um später Geld zu sparen. Eine Mitgliedschaft in einem Bauherrenverband kann sich schnell bezahlt machen. Melden Sie sich unbedingt vor Baubeginn dort an, um von der Expertise externer Bausachkundiger zu profitieren.

Als Häuslebauer beim Verband Privater Bauherren müssen Sie nichts für die Mängelbeseitigung zahlen. Neben einem kleinen Monatsbeitrag zahlen Sie nur für die Beratungsleistung, die Sie wirklich benötigen. Für eine Rundumbetreuung fällt im Durchschnitt ein Prozent der Baukosten an, bei 300.000 Euro also 3.000 Euro.

Laut dem Verband sind bei über 50.000 Bauvorhaben Mängel aufgedeckt oder vermieden worden, deren Beseitigung jeweils bis zu 50.000 Euro gekostet hat oder hätte.

  • Ersparnis: möglicherweise viele Tausend Euro.

Bauberater berät Pärchen beim Hausbau
Externe Sachverständige, die Ihren Bau begleiten, können Sie vor kostspieligen Reparaturen und späteren Mängeln bewahren. (Quelle: iStock-951092116-Deagreez)

4. Gemeinsam bauen

Wenn Sie sich mit anderen Bauwilligen zusammentun, können alle Beteiligten Geld sparen. Beispiel: Für ein Reihenmittelhaus können circa 200 Quadratmeter Wohnfläche genügen. Wenn sich zehn Familien zusammenschließen und zusätzlich eine Gemeinschaftsfläche von 500 Quadratmetern erwerben, kauft jede Familie ihre eigenen 200 Quadratmeter plus 50 Quadratmeter. Dafür sind durchschnittlich rund 50.000 Euro fällig. Doch jede Familie hat mehr Platz wegen der Gemeinschaftsfläche. Für dieselbe Fläche müsste der Bauherr bei einem freistehenden Einfamilienhaus 140.000 Euro zahlen.

  • Einsparmöglichkeit: mehrere Zehntausend Euro.

Wer mit einer Bauherrengemeinschaft baut, kann auch nach der Fertigstellung Kosten durch eine gemeinsame Heizungsanlage sparen. Außerdem lassen sich Kanal-, Frischwasser-, Strom- und Gasanschlüsse in gemeinsamen Leitungsgräben führen.

  • Ersparnis: bis zu 10.000 Euro.
     

5. In Fertigbauweise bauen

Stein auf Stein zu bauen hat Tradition. Doch ein Haus in Fertigbauweise spart durch die Vorfertigung von Bauteilen wie Wände, Decken oder dem Dachstuhl einiges an Kosten ein. Gleichzeitig müssen Bauherren in Sachen Design und Ausstattung keine Abstriche machen, die Fertighaus-Hersteller haben ihre Modellpalette in den letzten Jahren enorm erweitert. Auch bieten zahlreiche Hersteller ihr Modelle als Ausbau- oder Bausatzhaus an, so das sich durch Eigenleistung (siehe auch nächster Punkt) noch mehr Kosten sparen lassen. Aber Vorsicht: Die Ersparnis durch die Fertigbauweise ist durch Sonderwünsche wie eine Gaube oder einen Keller auch wieder sehr schnell aufgebraucht.

  • Einsparmöglichkeit: bis zu 15 Prozent der reinen Baukosten (abhängig von der Bauweise, ohne Nebenkosten).
     

6. Eigenleistung beim Hausbau

Natürlich gibt es beim Hausbau selbst eine Vielzahl an Arbeiten, bei denen Sie durch Eigenleistung eine Menge Geld sparen können. Bedenken Sie aber, dass Sie für einzelne Tätigkeiten sicher länger brauchen als ein Fachmann. Und hinterfragen Sie Ihre eigene Heimwerkerfähigkeiten: Welche Arbeiten können Sie tatsächlich in der gewünschten Qualität ausführen? Vielleicht haben Sie auch Freunde und Bekannte, die Ihnen hierbei gut unter die Arme greifen können? Hier sind einige Beispiele für Tätigkeiten, die geübte Heimerker gut selbst erledigen können. Die durchschnittlichen Preise beziehen sich auf ein 120-m2-Haus:

Bringen Sie Fliesen in Bad und Küche selbst an, können Sie eine ordentliche Summe sparen. Stellen Sie vorab sicher, dass Sie das nötige Werkzeug haben und kaufen Sie als Puffer lieber ein paar Fliesen mehr. 

  • Ersparnis: ca. 3.000 Euro.

Apropos Fliesen: Das deutsche Durchschnittsbad ist acht Quadratmeter groß. Und fast immer bis unter die Decke gefliest. Werden alle Wände mit Dekorfliesen geschmückt, belaufen sich die Ausgaben auf circa 2.000 Euro. Wenn Sie weiße, 15 mal 15 Zentimeter große Fliesen nehmen, zahlen Sie etwa 1.300 Euro. Noch günstiger: Schützen Sie lediglich Spritzwasserzonen durch Keramik, kommen Sie in der einfachen Variante mit rund 900 Euro weg. 

  • Ersparnis: mindestens 700 Euro.
Zwei junge Leute streichen eine Zimmerwand
Vor allem im Innenausbau und dekorativen Bereich lässt sich mit Eigenarbeit viel Geld sparen. (Quelle: iStock-850911778-Halfpoint)

Wenn Sie Dielen oder Laminat selbst verlegen möchten: Die Auswahl wird hier immer größer, holen Sie sich in Baumärkten und Blogs Inspirationen, welcher Bodenbelag zu Ihnen und Ihren Möbeln passt. 

  • Ersparnis: ca. 1.000 Euro.

Auch durch das eigene Verkleiden der Fassade mit Holz können Sie Geld sparen. Für diese etwas aufwendigere Arbeit gibt es im Internet zahlreiche Blogs mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen. 

  • Ersparnis: ca. 4.500 Euro.

Wenn Sie Ihr Dach selbst dämmen wollen, sollten Sie sich zuvor erkundigen, welche Dämmung sich für Ihre Dachform eignet. Außerdem ist es ratsam, eine Unterspannbahn zu legen. Sie schützt vor Nässe. Bei einem Neubau ist die Innendämmung des Daches mit Geschick gut in Eigenregie zu stemmen. Bei einem Altbau sollten Sie eher einen Fachmann und Energieberater beauftragen. 

  • Ersparnis: ca. 750 Euro.

Um die Dachschrägen selbst verkleiden zu können, braucht es auf jeden Fall helfende Hände. Einer stützt die Platte, der andere richtet aus und setzt die Schrauben. Auch hierfür finden Sie online zahlreiche Seiten mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen.

  • Ersparnis: ca. 1.500 Euro.

Für diesen Spartipp müssen Sie kein Heimwerkerprofi sein: Mit der richtigen Sorgfalt können Sie Ihre Wände mit den eigenen Händen tapezieren und streichen. Es muss nicht immer weiß sein, bei der Wandgestaltung können Sie Ihre Kreativität ausleben.

  • Ersparnis: ca. 4.500 Euro.

Auch um Türen einzubauen, braucht es nicht unbedingt einen Fachmann. Das können Sie gut alleine erledigen – vorausgesetzt,
Sie verfügen über das entsprechende Werkzeug zum Einbau und messen sorgfältig millimetergenau aus. Türen gerade einzubauen ist nämlich eine Kunst.

  • Ersparnis: ca. 100 Euro.

7. Garten selbst anlegen

Ein Garten zu Anlagekosten von 75 Euro/m2 beläuft sich bei einem 400-Quadratmeter-Grundstück mit allen Posten im Durchschnitt auf 30.000 Euro inklusive Material. Beauftragen Sie einen Gartenarchitekten mit Planung, Vergabe und Betreuung, bezahlen Sie zusätzlich 7.500 Euro. Wenn Sie sich nur beraten lassen, fallen je nach Zeitaufwand 60 bis 80 Euro/Stunde an. Dann erhalten Sie Ratschläge für die fachgerechte Planung und können darauf aufbauend einige Arbeiten selbst übernehmen.

  • Ersparnis: einige Tausend bis Zehntausende Euro.
     

8. Carport statt Garage

Eine Unterstellmöglichkeit fürs Auto ist komfortabel und sichert nicht nur den Wert des Fahrzeugs. Viele Versicherungsunternehmen gewähren auch dann einen Nachlass bei der Versicherungsprämie, wenn das Fahrzeug "nur" eine Unterstellmöglichkeit statt einer Garage hat.

Die Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Varianten sind dabei groß: Ein einfacher Carport ist ab 600 Euro zu haben, eine gemauerte Garage kostet je nach Größe ab 10.000 Euro, steigert jedoch den Wert der Immobilie.

Kompromiss: eine Garage aus Betonfertigteilen, die ab etwa 3.500 Euro zu haben ist. Eine Beton-Fertiggarage ist schnell aufgebaut und in vielen verschiedenen Design-Varianten erhältlich.

  • Ersparnis: mehrere Tausend Euro.
Hölzerner Carport mit Schrägdach
Carports sind eine praktische Alternative zur Garage – und eine gute Möglichkeit, Geld zu sparen. (Quelle: iStock-865840366-Kenny10)

9. Pult- statt Satteldach

Auch mit einfachen Dachformen können Sie eine Menge Geld sparen. Ein Pultdach besteht lediglich aus einer Fläche, die zu einer Seite geneigt ist. Mit 75 Quadratmetern Fläche kostet es komplett (Holzdachstuhl, Flachdachpfannen) etwa 13.500 Euro. Ein Satteldach, das aus zwei entgegengesetzt geneigten Dachflächen besteht, beläuft sich hingegen schnell auf rund 23.500 Euro. Der Vorteil dieser teureren Dachform ist die hinzugewonnene Nutzfläche, die sich daraus ergibt. Ein Walmdach, das aus vier geneigten Flächen besteht, bietet noch mehr Höhe, ist dabei allerdings auch noch teurer als ein Satteldach.

  • Ersparnis beim Pultdach: mindestens 10.000 Euro.
     

10. Dachflächenfenster statt Gaube

Soll Licht unter die Schräge, kosten Dachaufbauten mehr als einfache Öffnungen. Gauben sind zudem oft wegen strenger Bebauungspläne nicht zulässig. Beispielrechnung: Eine Sattelgaube mit einer Fläche von über 4 Quadratmetern kostet komplett mit Holzfenster im Mittel 3.600 Euro. Der Preis für ein Dachflächenfenster (1,20 x 1,60 Meter) aus lasierter Kiefer mit Schwingflügel beläuft sich inklusive Eindeckrahmen auf 755 Euro (Quelle: Sirados Baudaten).

Ersparnis: rund 1.850 Euro.


Geld sparen bei der Mobilität: 5 Spartipps

Auf ein Auto sind viele angewiesen und durch deutlich gestiegene Kraftstoffpreise wird Autofahren immer teurer. Die richtige Fahrweise hilft, den Spritverbrauch zu reduzieren und spart damit bares Geld. Mit nur wenigen zusätzlichen Verhaltensweisen, wie etwa dem richtigen Beladen des Autos, kann der Kraftstoffverbrauch gesenkt werden, laut ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e. V.) sogar um bis zu 20 Prozent. Hier unsere 5 Spartipps in Sachen Mobilität:
 

1. Fahrweise optimieren

Auto wird betankt
Die Spritpreise klettern in Rekordhöhe. Verbraucher überdenken deswegen verstärkt ihr eigenes Fahrverhalten. (Quelle: Foto: Sandor Jackal - stock.adobe.com)
  • Motor starten: Wer sein Auto anlässt, braucht den Motor nicht warm laufen zu lassen, sondern fährt am besten gleich los.
  • Schnell hochschalten: Rechtzeitig den nächsten Gang einzulegen (etwa bei einer Drehzahl von 2.000 Umdrehungen pro Minute im Stadtverkehr), senkt den Benzinverbrauch um bis zu 30 Prozent. Das verrät ein Blick auf die Verbrauchsanzeige.
  • Vorausschauend fahren: Jedes Anfahren und Beschleunigen braucht viel Benzin. Gleichmäßige Bewegung mit konstanter Geschwindigkeit senkt hingegen den Verbrauch. Nähert man sich einer roten Ampel, profitiert man zudem von der Motorbremswirkung. Einfach früh vom Gas gehen und das Auto zum Haltepunkt rollen lassen.
  • Bei Stopps ab circa 30 Sekunden lohnt es, den Motor auszuschalten, denn selbst im Leerlauf verbraucht er zwischen 0,8 und 1,5 Litern Sprit pro Stunde. Bei einer Start-Stopp-Automatik funktioniert das von alleine. Laut ADAC reduziert diese Spritspartechnik bis zu 15 Prozent des Verbrauchs im Straßenverkehr.
     

2. Gewicht vermeiden und Luftwiderstand reduzieren

  • Vor allem junge Familien kennen das Phänomen: Der Kofferraum ist voll mit Dingen, die man eventuell mal brauchen könnte. Grob geschätzt erhöht ein zusätzliches Gewicht von 100 Kilo den Spritverbrauch eines Mittelklassewagens um 0,7 Liter auf 100 Kilometer.
  • Besonders Dachträger, Dachboxen und Fahrradträger erhöhen den Spritverbrauch. Nach dem Urlaub sollten Sie direkt deinstalliert werden. Alleine drei Fahrräder auf dem Dach bedeuten bei Tempo 100 einen Mehrverbrauch von 4 Litern pro 100 Kilometern! Der Transport von Fahrrädern auf einem Heckträger auf der Anhängerkupplung statt auf dem Dach eines Autos verbraucht zudem weniger Kraftstoff.
     

3. Hoher Stromverbrauch: Die Klimaanlage

Viele Menschen achten beim Kauf eines neuen Autos auf eine gehobene Ausstattung: Sitzheizung, elektrische Fensterheber und die Klimaanlage sind heutzutage Standard und steigern den Komfort. Aber elektrische Geräte verbrauchen indirekt Sprit. Denn die benötigte Energie wird vom Generator bereitgestellt, der vom Motor angetrieben wird.

  • Klimaanlage: Sie ist der klare Spitzenreiter unter den "Stromfressern". Besonders in den warmen Monaten leistet sie gute Dienste, führt aber zu einem Mehrverbrauch von 0,2 bis 1,5 Litern Sprit pro 100 Kilometern. Mit steigender Geschwindigkeit (zwischen 70 und 100 Stundenkilometern je nach Fahrzeugtyp) sinkt jedoch deren Verbrauch. Fährt man jedoch im Stadtverkehr, einfach die Klimaanlage abschalten und Fenster öffnen.
  • Offene Fenster und Schiebedächer: Können ab Tempo 70 Kraftstoff kosten, sind innerorts aber eine gute Alternative, nachhaltiger zu fahren. Tipp: Steht das Auto über längere Zeit in der prallen Sonne, alle Türen öffnen und erst mal kräftig durchlüften.
  • Standheizung: Sie zu betreiben, bedeutet einen Mehrverbrauch von ungefähr 0,2 bis 0,5 Liter pro Stunde.

Aber: Sparen Sie nie zu Lasten der Sicherheit! Beleuchtung, Scheibenwischer oder Scheibenheizung sind dabei wichtige Faktoren.
 

4. Energiesparreifen nutzen und Luftdruck prüfen

Haben Reifen einen geringen Rollwiderstand, sparen sie Kraftstoff, bis zu 0,5 Liter auf 100 Kilometer. Energiesparreifen sind in der Anschaffung zwar etwas teurer, rechnen sich aber über die Nutzungsdauer. Beim Reifenluftdruck empfiehlt es sich, mindestens mit dem zu fahren, den der Hersteller für das vollbeladene Fahrzeug bei Höchstgeschwindigkeit nennt.
 

5. Kurzstrecke: Das Auto besser stehen lassen

Direkt nach dem Start verbraucht ein Auto am meisten Kraftstoff. Erst nach einigen Kilometern ist der Motor betriebswarm. Kurze Strecken, wie zum Beispiel für die Sonntagsbrötchen, zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückzulegen, sind eine echte Alternative.

Tipp: Wer grundsätzlich auf ein umweltfreundliches E-Auto umsteigen möchte, findet in unserem Ratgeber Informationen zur Installation einer Wallbox, mit der sich ein Elektroauto ganz einfach auch zuhause laden lässt.

      

Persönliche CO2-Bilanz kennen und Geld sparen

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