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KfW-Förderung 2020

  • Erhöhung KfW-Zuschuss & KfW-Kredit
  • Erhöhung der Förderhöchstbeträge
  • Veränderte Bedingungen bei Heizungsoptimierung


 

KfW-Förderung: die wichtigsten Änderungen

Die Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sind eine finanzielle Unterstützung für Hausbesitzer und Bauherren, die Ihre Immobilie energieeffizient bauen oder sanieren. Dank des Klimapakets der Bundesregierung wurden die Fördersummen und -kreditrahmen ordentlich aufgestockt. Erfahren Sie hier, wie Sie davon profitieren.


KfW-Förderung: mehr Unterstützung vom Staat


Damit Deutschland bis 2050 klimaneutral werden kann, muss sich im Gebäudesektor einiges tun. Erfreulich für Sie als Hausbesitzer: Die KfW-Förderung wurde deutlich erhöht, um Ihnen stärker unter die Arme zu greifen und die hierfür notwendigen Maßnahmen voranzutreiben.

Wenn Sie Ihr Haus energetisch sanieren möchten, gibt es zwei Varianten, die KfW-Förderung zu nutzen:

  • Tilgungszuschuss in Kombination mit Förderkredit der KfW
  • Investitionszuschuss bei eigenständiger Finanzierung
 
Die Förderzuschüsse sind bei beiden Varianten für viele energetische Maßnahmen gestiegen. Der prozentuale Zuschuss ist derselbe – egal, ob Sie Maßnahmen wie Wärmedämmung oder Heizungsoptimierung aus eigener Tasche oder mithilfe eines Förderkredits finanzieren. Der Staat übernimmt jetzt mit der verbesserten KfW-Förderung bis zu 40 % der Kosten. Auch die Förderhöchstbeträge wurden nach oben korrigiert. Generell gilt: Umso höher der Energiestandard, desto größer der Förderanteil.

Erhöhte KfW-Förderung bei Einzelmaßnahmen

Viele Hausbesitzer stehen früher oder später vor der Frage,
wie Sie Ihr Haus sinnvoll sanieren können, um weniger Energie zu
verbrauchen – und den Wert Ihres Eigenheims zu erhalten. Aber nicht immer sind umfangreiche Komplettmaßnahmen möglich oder finanziell zu stemmen.

Auch mit kleineren energetischen Maßnahmen können Sie einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Sie möchten Ihre Fenster neu verglasen, Ihr Dach dämmen oder Ihre Heizung an Fernwärme anschließen? Bei vielen dieser Einzelmaßnahmen profitieren Sie jetzt von einer verbesserten KfW-Förderung. Die neuen Konditionen gelten für:

  • Wärmedämmung von Wänden, Dachflächen, Keller- und Geschossdecken
  • Erneuerung der Fenster und Außentüren
  • Erstanschluss an Nah- oder Fernwärme
  • Optimierung der Heizungsanlage
  • Erneuerung oder Einbau einer Lüftungsanlage


Ganz gleich, ob Sie die Maßnahmen aus eigener Tasche oder mithilfe eines KfW-Kredits finanzieren: Der KfW-Zuschuss beträgt jetzt in beiden Fällen 20 % der förderfähigen Kosten in Höhe von maximal 50.000 Euro. Der Förderhöchstbetrag hat sich auf 10.000 Euro verdoppelt.


Modernisierungskredit beantragen

Energetische Maßnahmen am Haus sind oft kostenintensiv – auch nach Abzug der KfW-Förderung. Falls Sie für Ihr Sanierungsvorhaben einen Kredit aufnehmen möchten, profitieren Sie mit "FuchsKonstant Energie" von einem Zinsvorteil bis zu 30.000 Euro. Um einen ersten Überblick über Raten und Konditionen zu erhalten, können Sie unseren Finanzierungsrechner nutzen.

Dieser ersetzt aber nicht die persönliche Beratung. Sprechen Sie am besten mit einem unserer Heimatexperten vor Ort. Er entwickelt mit Ihnen einen langfristigen zinssicheren Finanzierungsplan für Ihre Sanierung und bespricht mit Ihnen die einzelnen Schritte der Finanzierung. So haben Sie von Anfang an die notwendige Transparenz über Ihren Modernisierungskredit.

Unsere Heimatexperten beraten Sie ausführlich und kompetent zu unseren Modernisierungskrediten.

Beratung vereinbaren

Stärkere Förderung von KfW-Effizienzhäusern

Neben energetischen Einzelmaßnahmen können Sie direkt umfangreichere Komplettmaßnahmen durchführen und Ihr Haus zum KfW-Effizienzhaus umbauen. Die Umwelt wird es Ihnen danken – und langfristig rechnet sich die Komplettsanierung für Sie, da Sie Jahr für Jahr Heizkosten einsparen.

KfW-Effizienzhäuser sind Gebäude mit niedrigem Energieverbrauch. Die ihnen zugeordneten Kennzahlen spiegeln die Energieeffizienz der Häuser wieder.

  • Ein KfW-Effizienzhaus 100 entspricht zu 100 Prozent den Mindestanforderungen der Energieeinsparverordnung und gilt daher als Referenzhaus. Der Heizwärmebedarf beträgt hier maximal 70 kWh pro Quadratmeter.
  • Umso niedriger die Kennzahl, desto niedriger der Energieverbrauch. Ein KfW-Effizienzhaus 85 verbraucht beispielsweise nur 85 Prozent der Energie eines Referenzhauses.
  • Im Bereich der Sanierung werden bereits Häuser gefördert, die den Mindeststandards der Energieeinsparverordnung entsprechen oder sogar leicht darunter liegen (Effizienzhaus 115). Auch hier greift der Staat Ihnen jetzt stärker unter die Arme. In Verbindung mit KfW-Krediten wurde der Förderhöchstbetrag für energetische Sanierungen zum KfW-Effizienzhaus auf 120.000 Euro aufgestockt.

Wenn Sie Ihre Immobilie nach den Standards der KfW-Effizienzhäuser sanieren, erhalten Sie durch die KfW-Förderung nun höhere Zuschüsse:     

Effizienzhaus-TypZuschuss neuMax. Betrag neu
Effizienzhaus 55
40 %48.000 Euro
Effizienzhaus 70
35 %42.000 Euro
Effizienzhaus 85
30 %36.000 Euro
Effizienzhaus 10027,5 %33.000 Euro
Effizienzhaus 115
25 %30.000 Euro

KfW-Förderung für energieeffizientes Bauen

Die KfW-Förderung unterstützt Sie nicht nur bei der Sanierung, sondern auch beim Bau gemäß den Standards der Energieeffizienzhäuser. Die KfW fördert im Bereich Neubau die Standards KfW-Efffizienzhaus 40 Plus, KfW-Effizienzhaus 40 und KfW-Effizienzhaus 55.

Wenn Sie planen, Ihr Haus nach einem der oben genannten Standards zu bauen, können Sie einen KfW-Kredit aufnehmen. Hier hat sich der Tilgungszuschuss deutlich erhöht. Folgende Änderungen traten 2020 in Kraft:

Effizienzhaus-TypZuschuss neu 
Effizienzhaus 40 Plus
25 % 
Effizienzhaus 40
20 % 
Effizienzhaus 55
15 % 

Ob Sie energetisch sanieren oder bauen: Um von Krediten und Zuschüssen zu profitieren, müssen Sie in jedem Fall einen Förderantrag stellen, bevor Sie Maßnahmen einleiten. Darüber hinaus verlangt die KfW-Förderung in den meisten Fällen auch, dass ein Experte für Energieeffizienz hinzugezogen wird. Dieser berät Sie bei der Entscheidung, welche Maßnahmen sinnvoll sind. Die KfW übernimmt hier 50 % der Kosten – maximal bis zu 4.000 Euro. Eine Liste mit geeigneten Experten in Ihrer Nähe finden Sie auf www.energie-effizienz-experten.de


Öl-Heizungen werden nicht mehr gefördert

Während der Staat Ihnen bei vielen energetischen Maßnahmen noch stärker unter die Arme greift, werden Ölheizungen nicht mehr von der KfW-Förderung mitfinanziert. Denn sie gelten aus energetischer Perspektive als Auslaufprodukt. Das bedeutet, dass jegliche Heizsysteme, die Öl als Heizmittel verwenden, nicht mehr förderfähig sind. Dies gilt auch für kombinierte Heizungsanlagen, die auf Öl und erneuerbare Energien zurückgreifen.

Stattdessen können Sie von der Austauschprämie profitieren, wenn Sie Ihre alte Ölheizung gegen eine Biomasseanlage oder eine Wärmepumpenheizung austauschen. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) übernimmt bis zu 45 Prozent der Kosten.

Mit dem Klimapaket der Bundesregierung wurde außerdem ein Großteil der Heizungsfördermittel in das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) verlagert. Die KfW fördert nach wie vor die Optimierung der Heizungsanlage und den Anschluss an Nah- und Fernwärme.


Nachhaltig sanieren und bauen – der Umwelt zuliebe

Die Energieeffizienz Ihres Hauses lässt sich durch viele Faktoren steigern. Wer z. B. einen Neubau plant, kann bereits mit der Wahl der richtigen Baustoffe die Umwelt schonen. Wissenswertes zu nachhaltigen Aspekten – und weiteren Fördermöglichkeiten – finden Sie hier:

 


Fragen und Antworten

Was ist die KfW Förderung?

Die KfW ist eine staatliche Förderbank, die Unternehmen und Privatpersonen mit Krediten und Zuschüssen finanziell unterstützt. Das Ziel ist es, die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Lebensbedingungen zu verbessern. Im Bereich Bau und Sanierung von Wohneigentum fördert die KfW mit vielfältigen Förderprogrammen die Umsetzung energieeffizienter Maßnahmen in Form von Krediten und Zuschüssen.

 

Wie funktioniert die KfW Förderung?

Um von der KfW Förderung profitieren zu können, sollten Sie drei Monate vor der Umsetzung von energetischen Maßnahmen einen Förderantrag stellen. Für viele Vorhaben ist es außerdem verpflichtend, einen Experten für Energieeffizienz einzuschalten. Dieser berät Sie bei der Auswahl und der Umsetzung der entsprechenden Maßnahmen. Ist der Förderantrag genehmigt, können sie selbst entscheiden, ob Sie einen Förderkredit aufnehmen oder die Maßnahmen eigenständig finanzieren möchten. In beiden Fällen erhalten Sie einen Zuschuss, der je nach Maßnahme unterschiedlich hoch ausfallen kann.  

 

Wer wird von der KfW gefördert?

Die KfW fördert alle Bauherren und Hausbesitzer, die Ihre Immobilie nach energieeffizienten Richtlinien bauen oder sanieren. Die entsprechenden energetischen Maßnahmen müssen dabei den KfW-Standards entsprechen und bestimmte technische Anforderungen erfüllen. Allein aus diesem Grund ist es sinnvoll, einen Experten für Energieeffizienz zu beauftragen.  

 


 

Gute Beratung ist unverzichtbar

Sie möchten Ihr Haus energieeffizient bauen oder sanieren? Bevor Sie Fördermittel wie die KfW-Förderung einplanen, sollten Sie genau kalkulieren. Neben Ihrer Finanzlage, die Sie in einem Kassensturz ermitteln, sind Darlehenshöhe, Eigenkapital, Darlehenslaufzeit und Tilgungsraten wichtige Aspekte der Baufinanzierung. Um die für Ihr Immobilienprojekt passende Finanzierung zu finden, sprechen Sie am besten mit einem Heimatexperten von Schwäbisch Hall. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin und profitieren Sie von unserer umfassenden Beratung.

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