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Mit KfW-Förderung sanieren und bauen    

  • Zuschüsse und Kredite der KfW
  • Förderhöchstbeträge
  • Bedingungen bei Heizungsoptimierung

Die Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sind eine finanzielle Unterstützung für Hausbesitzer und Bauherren, die Ihre Immobilie energieeffizient gestalten. Durch das Klimapaket der Bundesregierung wurde die KfW-Förderung ordentlich aufgestockt. Erfahren Sie hier, wie Sie davon profitieren.


Wichtiger Hinweis: Ende Januar hatte die Bundesregierung die Förderung für effiziente Gebäude gestoppt. Seit dem 22. Februar 2022 können bei der KfW wieder neue Anträge für Sanierungsmaßnahmen gestellt werden.

Auch das Beantragen von Fördergeldern für Neubauvorhaben (KfW-Effizienzhaus 40-Standard) war ab 20. April 2022 erneut möglich. Allerdings waren die Mittel wegen der enorm hohen Nachfrage schon nach wenigen Stunden ausgeschöpft.  

Wer einen Antrag auf Neubauförderung stellen will, kann das seit 21.04.2022 wieder tun, diese Möglichkeit beschränkt sich laut KfW aber nur auf die Effizienzhaus-Stufe 40 mit Nachhaltigkeits-Klasse. Voraussetzung hierfür ist das Qualitätssiegel ‚Nachhaltiges Gebäude‘.


KfW-Förderung: mehr Unterstützung vom Staat

Damit Deutschland bis 2050 klimaneutral werden kann, muss sich im Gebäudesektor einiges tun. Erfreulich für Sie als Hausbesitzer: Die KfW-Förderung wurde zum 1. Juli 2021 im Rahmen der Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG) nochmals erhöht, um Ihnen stärker unter die Arme zu greifen und die hierfür notwendigen Maßnahmen voranzutreiben.

Wenn Sie Ihr Haus energetisch sanieren möchten, gibt es zwei Varianten, die KfW-Förderung zu nutzen:

  • Tilgungszuschuss in Kombination mit Förderkredit der KfW
  • Investitionszuschuss bei eigenständiger Finanzierung
Die Förderzuschüsse sind bei beiden Varianten für viele energetische Maßnahmen gestiegen. Der prozentuale Zuschuss ist derselbe – egal, ob Sie Maßnahmen wie Wärmedämmung oder Heizungsoptimierung aus eigener Tasche oder mithilfe eines Förderkredits finanzieren. Der Staat gibt mit der verbesserten KfW-Förderung bis zu 75.000 Euro an Tilgungs- und Direktzuschüssen. Auch die Förderhöchstbeträge wurden nach oben korrigiert und förderberechtigt sind jetzt Wohngebäude ab einem Alter von 5 statt bisher 10 Jahren. Generell gilt: Umso höher der Energiestandard, desto größer der Förderanteil.
 
Die Förderungen von Einzelmaßnahmen der KfW und der BAFA sind bereits seit Januar 2021 unter dem Dach der Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG) zu einem einzigen Förderangebot gebündelt. Die Beantragung und Vergabe erfolgt über die BAFA.

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KfW-Förderung für KfW-Effizienzhäuser

Effizienzhaus Villa
So schick sieht Umweltschutz beim Bauen aus. KfW-Effizienzhäuser verbinden heute Wohnkomfort und moderne Architektur mit nachhaltigem Wohnen. (Quelle: © Børje Müller Fotografie)

Neben energetischen Einzelmaßnahmen können Sie direkt umfangreichere Komplettmaßnahmen durchführen und Ihr Haus zum KfW-Effizienzhaus umbauen. Die Umwelt wird es Ihnen danken – und langfristig rechnet sich die Komplettsanierung für Sie, da Sie Jahr für Jahr Heizkosten einsparen.

KfW-Effizienzhäuser sind Gebäude mit niedrigem Energieverbrauch. Kriterien für die Zuordnung einer Kennzahl sind die Höhe des Gesamtenergiebedarfs und wie gut die Gebäudehülle gedämmt ist.

  • Umso niedriger die Kennzahl, desto niedriger der Energieverbrauch und umso höher die Förderung. Ein KfW-Effizienzhaus 85 verbraucht beispielsweise nur 85 Prozent der Energie eines Referenzhauses.
  • Der Förderhöchstbetrag für eine energetische Sanierung zum KfW-Effizienzhaus liegt für KfW-Kredite bei 150.000 Euro. Dies gilt in den Erneuerbare-Energie-Effizienzklassen 40, 40 Plus, 70, 85 und 100.


Wenn Sie Ihre Immobilie nach den Standards der KfW-Effizienzhäuser sanieren, erhalten Sie durch die KfW-Förderung für die folgenden Erneuerbare-Energie-Klassen diese Zuschüsse:     

Effizienzhaus-Typ Zuschuss Max. Betrag
Effizienzhaus 40
50 % 75.000 Euro
Effizienzhaus 70
40 % 60.000 Euro
Effizienzhaus 85
35 % 52.500 Euro
Effizienzhaus 100 32,5 % 48.750 Euro

Modernisierungskredit beantragen

Energetische Maßnahmen am Haus sind oft kostenintensiv – auch nach Abzug der KfW-Förderung. Falls Sie für Ihr Sanierungsvorhaben einen Kredit aufnehmen möchten, profitieren Sie mit "FuchsKonstant Energie" von einem Zinsvorteil bis zu 50.000 Euro. Um einen ersten Überblick über Raten und Konditionen zu erhalten, können Sie unseren Finanzierungsrechner nutzen.

Dieser ersetzt aber nicht die persönliche Beratung. Sprechen Sie am besten mit einem unserer Heimatexperten vor Ort. Er entwickelt mit Ihnen einen langfristigen zinssicheren Finanzierungsplan für Ihre Sanierung und bespricht mit Ihnen die einzelnen Schritte der Finanzierung. So haben Sie von Anfang an die notwendige Transparenz über Ihren Modernisierungskredit.

Unsere Heimatexperten beraten Sie ausführlich und kompetent zu unseren Modernisierungskrediten.

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KfW-Förderung für energieeffizientes Bauen

Die KfW-Förderung unterstützt Sie nicht nur bei der Sanierung, sondern auch beim Bau gemäß den Standards der Energieeffizienzhäuser. Die KfW fördert im Bereich Neubau die Standards KfW-Efffizienzhaus 40 Plus und KfW-Effizienzhaus 40. Die Förderung für KfW-Effizienzhäuser 55 lief zum 31. Januar 2022 aus, da die Gelder künftig verstärkt in Gebäudesanierung und besonders effiziente Neubauten fließen.

Wenn Sie planen, Ihr Haus nach einem der oben genannten Standards zu bauen, können Sie einen KfW-Kredit aufnehmen. Hier die Übersicht der Zuschüsse:

Effizienzhaus-Typ Zuschuss
Max. Betrag
Effizienzhaus 40 Plus 25 %
37.500 Euro
Effizienzhaus 40 22,5 % 33.750 Euro

Ob Sie energetisch sanieren oder bauen: Um von Krediten und Zuschüssen zu profitieren, müssen Sie in jedem Fall einen Förderantrag stellen, bevor Sie Maßnahmen einleiten. Darüber hinaus muss ein Experte für Energieeffizienz hinzugezogen wird. Dieser berät Sie bei der Entscheidung, welche Maßnahmen sinnvoll sind und erstellt den Nachweis für die Antragstellung. Die KfW übernimmt hier 50 Prozent der Kosten – maximal bis zu 5.000 Euro. Eine Liste mit geeigneten Experten in Ihrer Nähe finden Sie auf www.energie-effizienz-experten.de.


Öl-Heizungen werden nicht mehr gefördert

Während der Staat Ihnen bei vielen energetischen Maßnahmen noch stärker unter die Arme greift, werden Ölheizungen nicht mehr von der KfW-Förderung mitfinanziert. Denn sie gelten aus energetischer Perspektive als Auslaufprodukt. Das bedeutet, dass jegliche Heizsysteme, die Öl als Heizmittel verwenden, nicht mehr förderfähig sind. Dies gilt auch für kombinierte Heizungsanlagen, die auf Öl und erneuerbare Energien zurückgreifen.

Stattdessen können Sie von der Austauschprämie profitieren, wenn Sie Ihre alte Ölheizung gegen eine Biomasseanlage oder eine Wärmepumpenheizung austauschen. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) übernimmt bis zu 45 Prozent der Kosten.


Fragen und Antworten zur KfW-Förderung

Was ist die KfW-Förderung?

Die KfW ist eine staatliche Förderbank, die Unternehmen und Privatpersonen mit Krediten und Zuschüssen finanziell unterstützt. Das Ziel ist es, die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Lebensbedingungen zu verbessern. Im Bereich Bau und Sanierung von Wohneigentum fördert die KfW mit vielfältigen Förderprogrammen die Umsetzung energieeffizienter Maßnahmen in Form von Krediten und Zuschüssen.

 

Wie funktioniert die KfW-Förderung?

Um von der KfW-Förderung profitieren zu können, sollten Sie drei Monate vor der Umsetzung von energetischen Maßnahmen einen Förderantrag stellen. Außerdem ist seit 1. Juli 2021 Pflicht, einen Experten für Energieeffizienz einzuschalten. Dieser berät Sie bei der Auswahl und der Umsetzung der entsprechenden Maßnahmen. Ist der Förderantrag genehmigt, können sie selbst entscheiden, ob Sie einen Förderkredit aufnehmen oder die Maßnahmen eigenständig finanzieren möchten. In beiden Fällen erhalten Sie einen Zuschuss, der je nach Maßnahme unterschiedlich hoch ausfallen kann.  

 

Wer wird von der KfW gefördert?

Die KfW fördert alle Bauherren und Hausbesitzer, die Ihre Immobilie nach energieeffizienten Richtlinien bauen oder sanieren. Die entsprechenden energetischen Maßnahmen müssen dabei den KfW-Standards entsprechen und bestimmte technische Anforderungen erfüllen. Dazu ist es wichtig und seit 1. Juli 2021 auch Pflicht, dass Sie einen Experten für Energieeffizienz beauftragen.  

 

    

Gute Beratung ist unverzichtbar

Sie möchten Ihr Haus energieeffizient bauen oder sanieren? Bevor Sie staatliche Mittel wie die KfW-Förderung einplanen, sollten Sie genau kalkulieren. Neben Ihrer Finanzlage, die Sie in einem Kassensturz ermitteln, sind Darlehenshöhe, Eigenkapital, Darlehenslaufzeit und Tilgungsraten wichtige Aspekte der Baufinanzierung. Um die für Ihr Immobilienprojekt passende Finanzierung zu finden, sprechen Sie am besten mit einem Heimatexperten von Schwäbisch Hall. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin und profitieren Sie von unserer umfassenden Beratung.

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Nachhaltig sanieren und bauen – der Umwelt zuliebe

Die Energieeffizienz Ihres Hauses lässt sich durch viele Faktoren steigern. Wer z. B. einen Neubau plant, kann bereits mit der Wahl der richtigen Baustoffe die Umwelt schonen. Wissenswertes zu nachhaltigen Aspekten – und weiteren Fördermöglichkeiten – finden Sie hier:

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