Einen Bungalow bauen: Flaches Haus mit Vorteilen

Bungalows – das waren die architektonischen Stars der Sechzigerjahre. Flache, praktische, für ihre Zeit ungemein moderne Gebäude. Doch der Haustyp passt auch perfekt in unsere Zeit – und einen Bungalow zu bauen, erfüllt auch die Anforderungen der Zukunft.  


Ein Klassiker im Trend

Die Bezeichnung Bungalow stammt vom indischen Subkontinent und bezeichnete ursprünglich einen in Bengalen üblichen flachen Haustyp. Die Engländer brachten diesen Baustil nach Europa. Besonders in den USA kamen Wohnhäuser mit Flachdach in Mode. In vielen Bezirken rund um die Großstädte ließen die Bewohner Bungalows bauen, die bis heute das Bild der Vorstädte prägen.

Schnell wurde der Bungalow zum Klassiker. Egal, ob klein oder geräumig, Bungalows haben oft den Charakter von Ferienhäusern. Und erfreuen sich nicht nur bei Retro-Fans neuer Beliebtheit: Mit bodentiefen Fenster ausgestattet, ermöglichen sie von fast allen Räumen aus den Blick in den Garten und scheinen – weil Fenster oft als Schiebefenster angelegt sind – die Grenze zwischen innen und außen aufzuheben. Und nirgends stören Gitter oder Geländer.


Ein Bungalow bietet Barrierefreiheit

Doch was ganz besonders dafür spricht, einen Bungalow zu bauen, ist die Barrierefreiheit: Alle Zimmer liegen auf einer Ebene. Werden beim Bau störende Türschwellen vermieden, sind sämtliche Räume problemlos erreichbar – damit ist das Zuhause zukunftssicher für Zeiten, in denen die eigene Mobilität durch Krankheit oder später im Alter eingeschränkt sein könnte.


Vielfalt der Stile

Beim Stichwort Bungalow denkt man meist an den klassischen Flachdachbau. Tatsächlich können Bungalows aber auch andere Dächer und damit sehr vielfältige Erscheinungsformen haben. Was zählt, ist die komplett ebenerdige Wohnfläche, nicht die Bauart des Dachs. Diese Elemente charakterisieren einen Bungalow:

  • vollständig ebenerdige Wohnfläche
  • Flachdach, Walm- oder Satteldach
  • oft gewinkelter Grundriss
  • große, geschützte Terrasse

Wer den flachen Baustil favorisiert und einen Bungalow bauen möchte, muss sich keineswegs automatisch auf ein eingeschränktes Raumangebot einstellen. Besonders bei größerem Platzbedarf bieten Sattel- oder Walmdach und eine Teil- oder Vollunterkellerung zusätzlichen Lagerraum.


Mehr Grundfläche, höhere Baukosten

Früher wurden klassischen Bungalows zwei Mankos nachgesagt: Ihre Flachdächer würden zu Undichtigkeit neigen, und die große Dachfläche einen Wärmeverlust mit sich bringen. Dank moderner Bedachungs- und Isoliertechnik sind diese Nachteile jedoch längst ausgeräumt.

Doch ungeachtet aller Vorteile: Einen Bungalow zu bauen, erfordert einen größeren Kostenaufwand, und man benötigt mehr Grundstücksfläche. Das ist logisch: Legt man die Wohnflächen eines zweistöckigen Hauses gedanklich einmal nebeneinander, wird klar, dass der Bungalow eine deutlich größere Fläche einnimmt als das Vergleichshaus mit zwei Etagen. Dasselbe gilt auch für das Dach. Fundament und Dach eines Bungalows fallen also teurer aus. Dem steht gegenüber, dass im Hausinneren Elemente wie Zwischendecken und Treppenhaus entfallen. Daraus ergeben sich eine Kostenersparnis und sogar ein Zugewinn an Fläche.


Einen Bungalow bauen – Kostenfaktoren abwägen

Und was für den Hausbau gilt, gilt auch für das Grundstück. Bei mehr Grundfläche wird auch das benötigte Bauland in den meisten Fällen größer ausfallen. Beides Aspekte, die die Gesamtfinanzierung beeinflussen, aber in Zeiten sehr niedriger Darlehenszinsen kein Argument gegen den Bau eines Bungalows sein müssen.

In jedem Fall gilt: Wer sich einen Bungalow bauen lassen möchte, sollte die Zusatzkosten im Vergleich zu zweistöckigen Häusern auf der einen und die Kostenersparnisse auf der anderen Seite genau durchrechnen. Und sich bezüglich der Finanzierung beraten lassen.

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