Das Schwedenhaus – Vielseitiger als man denkt

Ein Schwedenhaus zu bauen, das bedeutet nicht zwangsläufig, ein rotgestrichenes Holzhaus in deutsche Lande zu stellen. Ausschlaggebend sind nämlich Bauweise und Materialeigenschaften – und nicht die Optik des Entwurfs. Ein Schwedenhaus kann äußerlich also in den unterschiedlichsten Ausführungen daherkommen.


Was zeichnet ein Schwedenhaus aus?

Da ist zunächst einmal der nostalgisch anmutende Look. Wer ein Schwedenhaus mit rotem Anstrich und Veranda sieht, erwartet, dass gleich Michel aus Lönneberga um die Ecke flitzt. Doch heute zeichnen sich Schwedenhäuser durch moderne Eigenschaften aus:

  • Schnell aufgebaut: Bei Schwedenhäusern wird aus Holzbalken ein Gerüst als Basis für alle Wände, Decken und das Dach gebaut. Als Fertighaus mit vorgefertigten Modulen lassen sie sich daher schnell errichten – Bauzeiten zwischen einer und sechs Wochen sind möglich.
  • Energieeffizient: Holz bietet hervorragende Isoliereigenschaften und bildet keine Kältebrücke in der Fassade. Kombiniert mit einem Material wie Steinwolle bietet es exzellente Dämmwerte.
  • Umweltfreundlich: Holz ist ein nachwachsender Rohstoff. Beim Bau eines Holzhauses wird weitgehend auf den Einsatz von Wasser verzichtet, was zusätzlich die Umwelt schont und von Anfang an für ein angenehm trockenes Raumklima im Gebäude sorgt.
  • Feuersicher: Holzhäuser sind alles andere als feuergefährlich. Im Gegenteil: Gehobeltes Holz benötigt lange, bis es brennt. Da zunächst nur die Oberflächenschichten Feuer fangen, besitzt eine Holzkonstruktion auch bei einem Brand eine hohe Tragfähigkeit und bricht erst spät zusammen.
  • Beständig: Holz ist ein haltbares Material, aber witterungsanfällig. Daher muss es gut gepflegt und geschützt werden – vor allem gegen Feuchtigkeit. Beim Bau sollten die Balken bereits effektiv isoliert sein, damit sich kein Schimmel bilden kann. Befällt der das tragende Gerüst, ist das ganze Haus in Gefahr. Der Anstrich der Holzfassaden sollte alle zehn bis 15 Jahre erneuert werden.

So wandlungsfähig ist ein Schwedenhaus

Ein Schwedenhaus kann völlig anders aussehen als im Reiseprospekt für Schweden. Denn die erwähnten Eigenschaften und die Bauweise können auch für ganz andere Hausentwürfe verwendet werden. So ist ein Schwedenhaus als Bungalow oder als Haus mit Pultdach möglich. Auch ein Doppelhaus lässt sich in der Bauweise realisieren. Es gibt eine Reihe von Schwedenhaus-Anbietern in Deutschland, die sehr unterschiedliche Haustypen im Programm haben.

Auch individuelle Entwürfe sind denkbar – die Module werden entsprechend gefertigt. Allerdings sind dann natürlich die Kosten höher.


Für Schwedenhäuser sind staatliche Förderungen möglich

Schwedenhäuser sind durch ihre schnelle Bauweise und das Material günstig. Viele Hersteller bieten Fertighausmodelle an, die die gesetzlichen Vorgaben für Energiesparhäuser erfüllen. Überprüfen Sie mithilfe des Förderrechners, welche Möglichleiten für Sie in Frage kommen. Lassen Sie sich von einem Schwäbisch-Hall-Experten zu allen Fragen der Finanzierung beraten.

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