Schlafzimmer gestalten

  • Ruhestörer verbannen
  • Warme Töne für Erholung
  • Das richtige Raumklima


 

Schlafzimmer gestalten – Tipps & Ideen

Wer nachts nicht zur Ruhe kommt, ist tagsüber schlapp und weniger leistungsfähig. Hier finden Sie hilfreiche Tipps, wie Sie Ihr Schlafzimmer gestalten und neu einrichten – und so für gesunden Schlaf sorgen. Damit Ihre Nächte endlich wieder richtig erholsam sind!


Schlafzimmer gestalten als Ruhepol

Wenn Sie Ihr Schlafzimmer gestalten, sollten Sie alles, was Ihrer Ruhe und Erholung im Weg steht, von dort verbannen. Denn Schlafzimmer, die eine Mischung aus Abstellkammer und Fitnessstudio sind, wirken sicher nicht schlaffördernd. Hier gilt generell: Weniger ist mehr. Bett, Nachttisch und – bei einer Größe ab 16 Quadratmetern – noch ein Kleiderschrank: Das ist die Empfehlung, wenn Sie Ihr Schlafzimmer neu gestalten. Ist der Idealfall nicht umsetzbar, gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Aufbewahrung: Mustern Sie offene Kleiderstangen aus, wenn Sie Ihr Schlafzimmer renovieren oder neu planen. Lassen Sie alle Kleidungsstücke hinter einer Schranktür oder in einer begehbaren Ankleide verschwinden. Das macht den Anblick des Schlafzimmers ruhiger. Seltener benötigte Kleidung kann in einem anderen Raum oder vielleicht auch unter dem Bett einen Platz finden.
  • Arbeitsplatz: Viele Menschen nutzen das Schlafzimmer auch als Arbeitszimmer. Steht kein anderer Raum dafür zur Verfügung, stellen Sie einen Sekretär auf, dessen Arbeitsfläche Sie nach Gebrauch zuklappen können. Verstauen Sie Laptop und andere Arbeitsutensilien außerdem in einer geschlossenen Box oder einer Schublade.
  • Fitnessgeräte: Der Fahrradtrainer und die stets verfügbaren Hanteln im Schlafzimmer sind Blickfänger im negativen Sinne. Wenn Sie Ihr Schlafzimmer gestalten, sollten Sie sich für größere Geräte einen anderen Raum suchen.

Wie man sich bettet, so schläft man

Sind die größten Ruhestörer aus dem Zimmer verbannt, stellt sich die Frage nach den passenden Möbeln für einen erholsamen Schlaf. Das Bett ist dabei Dreh- und Angelpunkt, wenn Sie Ihr Schlafzimmer gestalten. Und es spielt eine essenzielle Rolle für einen erholsamen Schlaf. Denn oft trägt auch eine falsche Matratze eine Mitschuld an Schlafproblemen. Vor allem dann, wenn die Matratze zu alt und ausgelegen ist.

Laut Aktion Gesunder Rücken e.V. (AGR) muss ein gesundes Bett körpergerecht sein und sich „in jeder Lage stützend und tragend anpassen“. Moderne Bettsysteme bestehen darum aus einer flexiblen Unterfederung und einer darauf abgestimmten Matratze. „Passen Matratze und Rahmen nicht zueinander, wird die feine Abstimmung von Trag-, Stütz- und Schutzwirkungen gemindert beziehungsweise blockiert“, erläutert die AGR (www.agr-ev.de).

Boxspringbetten sind seit einigen Jahren ein Verkaufsschlager und werden von vielen Menschen angeschafft, wenn sie ihr Schlafzimmer gestalten. Achten Sie dann aber unbedingt darauf, in der Matratze nicht zu tief einzusinken.

Am ausgiebigen Probeliegen kommen Sie nicht vorbei, bevor Sie ein neues Schlafzimmer gestalten. Pauschale Empfehlungen für gesunde, rückenfreundliche Matratzen lassen sich nicht geben. Selbst ein von Stiftung Warentest als „sehr gut“ bewertetes Bett muss nicht mit Ihren individuellen Bedürfnissen harmonieren.


Schlafzimmer gestalten: Tipps und Ideen

Ist das Bett ausgewählt, sollte auch der Rest des Schlafzimmers einen ruhigen Schlaf fördern. Wenn Sie Ihr Schlafzimmer gestalten, können Sie dies Sie mit einer durchdachten Farbgebung und einem passenden Raumkonzept erreichen:

  • Fürs Schlafzimmer eignen sich dezente und warme Farben. Warme Farbtöne sind beispielsweise Sonnengelb, Orange und Apricot sowie Brauntöne wie Beige, Kupfer und Ocker. Auch Blau passt gut ins Schlafzimmer, da es erwiesenermaßen eine beruhigende Wirkung hat.
  • Starke Farbkontraste sind der Nachtruhe hinderlich. Wenn Sie Ihr Schlafzimmer einrichten, sollten Sie Vorhänge, Bettwäsche und Wände farblich aufeinander abstimmen.
  • Textilien wie Kissen, Teppiche und Vorhänge sorgen für einen hohen Gemütlichkeitsfaktor. Variieren Sie Ihre Bettwäsche je nach Jahreszeit: Im Sommer eignen sich leichte Baumwollstoffe, im Winter etwas dickere Materialien. Hochflor- oder Lammfellteppiche in Naturtönen tragen zusätzlich zum Kuschelfaktor bei.
  • Gemäß der chinesischen Harmonielehre Feng Shui sollten Sie Ecken und Kanten Ihres Schlafzimmers entschärfen. „Wenn diese zum Beispiel in Form von Mauer- oder Kaminvorsprüngen auf den Schlafenden zeigen, gelten sie im Feng Shui als ungünstig“, erläutert das Infoportal Feng-Shui.net. Das Problem lässt sich lösen, indem Sie das Bett an anderer Stelle positionieren.

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Klima im Schlafzimmer

Nicht nur die Einrichtung, auch äußere Einflüsse sind wichtig für einen gesunden Schlaf.

  • Im Idealfall können Sie Ihr Schlafzimmer so gestalten, dass Sie es nachts vollständig abdunkeln können. Im Dunkeln produzieren wir das Hormon Melatonin, das unseren Tag-Nacht-Rhythmus steuert. Ist der Melatonin-Spiegel zu niedrig, führt das zu Schlafstörungen. Wenn Sie Ihr Schlafzimmer renovieren oder planen, bringen Sie idealerweise Rollläden an. Sollte das nicht möglich sein, sorgen Sie für dichte und dunkle Vorhänge oder Jalousien. Alternativ können Sie es mit einer Schlafmaske probieren.
  • Auch das richtige Raumklima ist wichtig für einen guten, erholsamen Schlaf. Experten empfehlen eine Temperatur von 16 bis 18 Grad sowie eine Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent (www.luftfeuchtigkeit-raumklima.de). Ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch, können mit Salz gefüllte Schälchen helfen. Das Salz saugt Feuchtigkeit auf. Reicht das nicht, ziehen Sie die Anschaffung eines Luftentfeuchters in Erwägung.

Schlafzimmer gestalten – Technik verbannen

Zuletzt sollten Sie technische Geräte, soweit möglich, aus Ihrem Schlafzimmer verbannen.

  • Im Bett eingekuschelt noch abends einen Film schauen? Besser nicht! Lassen Sie den Fernseher außen vor, wenn Sie Ihr Schlafzimmer gestalten. Denn das Licht von TV-Geräten besitzt hohe Blauanteile. Unser Körper nimmt das ähnlich wahr wie Morgenlicht. In der Folge wird weniger Schlafhormon Melatonin produziert.
  • Noch problematischer sind Smartphones und Tablets im Schlafzimmer. Sie stehen der Entspannung entgegen, die das Einschlafen fördert, erklärt Alfred Wiater von der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) auf dem Technikportal chip.de: „Auch das Einschlafen im Bewusstsein, jederzeit über das Smartphone erreichbar zu sein, kann sich negativ auf die Schlafqualität auswirken.“
  • Ebenfalls in der Kritik: Magnetfelder aufgrund elektrischer Schaltkreise. Es gibt Vorrichtungen, die derlei Schaltkreise beim Ausschalten des letzten Verbrauchsgeräts – etwa der Nachttischlampe – komplett abschalten.

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