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Hohe Mietpreise: Problematischer Kostenanstieg

Hohe Mietpreise sind vor allem in Städten und Ballungsgebieten ein echtes Problem: Die Zahl der Wohnungssuchenden übersteigt das verfügbare Angebot an Wohnraum. Die Lösung: der Erwerb von Wohneigentum. Wir sagen Ihnen, wie Sie zu bezahlbarem Wohnen kommen!  


Immobilienerwerb sichert bezahlbares Wohnen

Die aktuellen Kostensteigerungen sind in Deutschland eigentlich moderat – die Inflationsrate bewegt sich im sehr niedrigen einstelligen Bereich. Dennoch steigen die Mietpreise.
Hohen Mietpreisen stehen zwar hohe und vielerorts rasch steigende Immobilienpreise gegenüber – allerdings lässt sich hier mittels eines zinsgünstig finanzierten Erwerbs der persönliche Kostenanstieg für das Wohnen stoppen. Die Schaffung von Wohneigentum hilft außerdem, den Druck auf den Markt für Mietwohnungen zu senken.

Beim Erwerb einer Immobilie sollten Interessenten allerdings beachten, dass nicht nur die Bau- beziehungsweise Kaufkosten anfallen, sondern automatisch auch die daran gekoppelten Bau- und Kaufnebenkosten. Außerdem können nach einem Umzug noch weitere Kosten für die Innengestaltung und Möblierung der Wohnung oder des Hauses zu Buche schlagen.


Günstigere Wege zum Eigenheim

Neben einer zinsgünstigen und langfristig angelegten Finanzierung existieren noch weitere Möglichkeiten, sich den Bau oder Kauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung zu ermöglichen.

  • Bauen Sie mit einem Partner ein Doppelhaus. Kostenersparnisse gibt es hinsichtlich des Grundstückskaufs samt Nebenkosten, der Erschließung sowie bei technischen Einrichtungen, die gemeinsam genutzt werden können – wie etwa der Heizung.
  • Bauen Sie ein Mehrgenerationenhaus. Eltern beteiligen sich möglicherweise gern an den Kosten, weil sie auf diese Weise eine schöne Perspektive für das Wohnen im Alter gewinnen.
  • Kaufen Sie eine ältere Bestandsimmobilie. Vielleicht gibt es Ihr Traumhaus oder ihre Traumwohnung ja bereits, und Sie sind handwerklich versiert genug, die Sanierungsarbeiten in Eigenregie durchzuführen. Einer Kostenersparnis steht allerdings gegenüber, dass ein zeitaufwendiger Umbau oft die Familie belastet. Auf jeden Fall sollten Sie sehr gründlich die Substanz prüfen und einen Gutachter hinzuziehen. Bei der Finanzierung können Sie einen Teil der Eigenleistung übrigens als Eigenkapital anrechnen lassen.
  • Planen Sie sparsam. Es macht im späteren Alltag kaum einen Unterschied, ob das Wohnzimmer 40 oder 36 Quadratmeter hat beziehungsweise das Arbeitszimmer 14 statt 18 – aber Sie sparen Baukosten. Zu knapp sollten Sie Ihre Räume allerdings nicht auslegen: Schauen Sie in Wohnungen von Freunden und Bekannten oder in Musterhäusern, welche Raumgrößen sich für Sie gut anfühlen. Die Begründung „Man baut ja nur einmal“ verleitet jedoch oft zu unnötiger Großzügigkeit hinsichtlich der Auslegung des Grundrisses und der Ausstattung.
  • Bauen Sie kostengünstig und gestaffelt. Ihr Haus muss nicht gleich wie ein Palast ausgestattet sein. Wenn Sie mit einer einfacheren Ausstattung und Einrichtung starten, können Sie später immer noch Küche oder andere Einrichtungsbereiche modernisieren – mit Geld, das Sie nebenher angespart und nicht gegen Zinsen aufgenommen haben. Auch Projekte wie einen Dachbodenausbau können Sie um ein paar Jahre schieben.
  • Nutzen Sie ein Grundstück in Erbpacht. Viele Kommunen und auch Kirchen stellen Bauland gegen eine moderate monatliche Pacht zur Verfügung. Sie sparen dabei die Kosten für den Grunderwerb und einen Teil der dazugehörigen Steuern. Nach meist 99 Jahren muss der Pachtvertrag neu verhandelt werden.

Kluge Finanzierung – bezahlbares Wohnen

Egal, ob Sie eine Immobile bauen oder kaufen und gegebenenfalls sanieren: Ihr Projekt steht und fällt mir einer soliden, langfristig tragfähigen Finanzierung. Natürlich wird der Weg zu Ihrer Wunschimmobilie einen spürbaren Teil Ihrer finanziellen Ressourcen beanspruchen, aber kein Haus und keine Wohnung ist es wert, dafür auf alle Annehmlichkeiten des Lebens zu verzichten. Sie entgehen den hohen Mietpreisen auch mit einer zeitlich etwas länger gestalteten Finanzierung, die Ihnen dafür aber noch Spielraum für Freizeit, Urlaub und Kultur lässt.

Eine umfassende Beratung ist der Schlüssel zur passenden Finanzierung. Die Heimatexperten von Schwäbisch Hall beraten mit Augenmaß und viel Erfahrung und entwickeln gemeinsam mit Ihnen eine individuelle Immobilienfinanzierung. Dazu gehört die gründliche Ermittlung Ihrer finanziellen Möglichkeiten. Ein Kassensturz und der Blick auf Ihr Eigenkapital zeigen bereits die wichtigsten Komponenten. Je größer Ihr Einkommen, desto leichter können Sie den Darlehensabtrag anstelle hoher Mietpreise bezahlen – und je größer Ihre Ersparnisse und Rücklagen, desto niedriger fällt die Darlehenssumme aus, die Sie für Ihre Wunschimmobilie aufnehmen müssen. Die Kenntnis Ihres finanziellen Potenzials hilft Ihnen einzuschätzen, wie viel Haus Sie sich leisten können.

Der Heimatexperte von Schwäbisch Hall erarbeitet dann gemeinsam mit Ihnen einen Finanzierungsplan, in dem öffentliche Förderungen wie Baukindergeld, Wohnungsbauprämie oder Wohn-Riester berücksichtigt sind. Mit diesem Finanz-Fahrplan, in dem Sie einen langjährigen Niedrig-Zins festschreiben lassen können, gehören hohe Mietpreise für Sie schnell der Vergangenheit an.
Und dann steht Ihrem Ziel nichts mehr im Wege: endlich bezahlbares Wohnen. Ein weiteres Plus von Wohneigentum: Nach dem Ende der Finanzierungsphase entfallen die monatlichen Raten, die Immobilie „gehört Ihnen“ – eine gute Perspektive, im Alter mit den dann zumeist reduzierten Monatsbezügen nur noch die Nebenkosten samt Rücklagen für Instandhaltung bestreiten zu müssen.  

Persönliche Beratung

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Erleichterungen auf dem Weg zum Wohneigentum?

Gegebenfalls könnten auch Anpassungen an den bestehenden Rahmenbedingungen, Mietern den Weg zum Wohneigentum erleichtern.

  • Ausweisung von mehr Bauflächen und Nachverdichtung: In vielen Städten ist noch ungenutztes Bauland vorhanden. Dieses könnte an Bauwillige verkauft oder – bei Flächen in kommunalem Besitz – in Erbpacht zur Verfügung gestellt werden. Ein weiterer Schritt zur Schaffung von Wohnraum wäre die Nachverdichtung, also das Schließen von Baulücken oder das Aufstocken von Bestandsgebäuden. In vielen Städten wurden kriegsbedingte Baulücken mit niedrigen Gebäuden geschlossen, und an Einfallstraßen errichtete Verbrauchermärkte sind oft ebenfalls Flachbauten. An ihrer Stelle könnten mehrstöckige Wohngebäude entstehen.
  • Reduzieren von Bauvorschriften: Die haben sich seit 1990 von 5.000 auf 20.000 vervierfacht. Diese Zunahme macht Bauplanungen zeitaufwendiger und damit teurer und verzögert die Bearbeitung von Bauanträgen. Eine Deregulierung könnte die Bauprozesse vereinfachen und beschleunigen.
  • Senkung der Nebenkosten: Die Kosten für Makler, Notar und Grunderwerbsteuer können je nach Bundesland bis zu 15 Prozent betragen – Kosten, die aus Eigenmitteln aufgebracht werden müssen. Notar und Makler werden prozentual in Orientierung am Preis der Immobilie oder des Grundstücks honoriert, ohne dass ihnen bei einem teuren Objekt ein höherer Aufwand entstünde. Hier wäre eine Gebührendeckelung ein probates Mittel zur Kostenbegrenzung. Staatlicherseits könnte die Grunderwerbsteuer zumindest für Ersterwerber oder Familien spürbar gesenkt werden.
  • Stärkung des Aufbaus von Eigenkapital: Vielfach verfügen Mieter nur über geringe finanzielle Reserven, auch weil hohe Mietpreise das Anlegen von Sparrücklagen schwierig machen. Zugleich ist ein Immobilienerwerb ohne ausreichende Eigenkapitalausstattung nicht sinnvoll – mangelndes Eigenkapital ist also für viele Bau- oder Kaufwillige ein Hinderungsgrund. Hier könnte der Gesetzgeber mit einer Erhöhung der Wohnungsbauprämie unterstützend eingreifen.

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