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Diese Kosten erwarten Sie beim Dachbodendämmen

Senken Sie mit einer guten Dämmung Ihre Heizkosten, erhöhen den Wohnkomfort und den Wert Ihrer Immobilie.  

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Das Wichtigste in Kürze

Stand 29.08.2025

  • Die Kosten für eine Dachdämmung von außen beginnen ab circa 65 Euro/m2, von innen ab circa 35 Euro/m2.
  • Soll die oberste Geschossdecke begehbar sein, rechnen Sie für die Dämmung mit ungefähr 78 Euro/m2. Nicht begehbar mit ungefähr 52 Euro/m2.
  • Mit Eigenleistung, staatlichen Förderungen oder Steuervergünstigungen lassen sich die Kosten für die Dachbodendämmung senken.  

      

Dachraum dämmen: Kosten & Methoden

Bei der Dachbodendämmung unterscheidet man zwei Bereiche:

  • Die Dämmung des Dachraumes, also der Dachflächen und des Kniestocks.
  • Die Dämmung der obersten Geschossdecke – also des Fußbodens im Dachraum, der den eigentlichen Dachboden bildet. Dabei sollten Sie die gesetzlichen Anforderungen im Rahmen der Sanierungspflicht beachten.

Kosten für die Dachdämmung von innen

Zwischensparrendämmung/Untersparrendämmung

Dämmen Sie Ihr Dach von innen, wird das Dämmmaterial zwischen die Dachsparren eingesetzt. Diese werden oft zusätzlich mit einer Traglattung versehen. Auf dieser können Sie entweder eine zweite Dämmschicht oder eine Verkleidung, wie zum Beispiel Mineralwolle oder Gipsfaserplatten, anbringen. So entsteht die sogenannte Untersparrendämmung, die für eine noch bessere Wärmedämmung sorgt.

Pro m2 fallen Kosten ab ca. 36 Euro an. 👉 Zur Kostenübersicht


Kosten für die Dachdämmung von außen

Aufsparrendämmung/Aufdachdämmung

Bei dieser Methode bringen Sie das gesamte Dämmmaterial von außen auf das Dach auf. Das ist zwar aufwändig, bietet aber eine besonders effektive Dämmung. Bitte beachten Sie, dass diese Variante in der Regel kostenintensiver ist als eine Zwischensparrendämmung.

Pro m2 fallen Kosten ab ca. 94 Euro an. 👉 Zur Kostenübersicht

Kosten, um die Geschossdecke zu dämmen

Wenn Sie Ihren Dachboden, den Fußboden des Daches, dämmen möchten, können Sie entweder stabile Dämmplatten verlegen oder Dämmstoffe in den Hohlraum der oberen Geschossdecke einbringen. Diese Methode ist eine kostengünstige und leicht umsetzbare Möglichkeit, um Energie zu sparen und den Wohnkomfort zu erhöhen.

In manchen Fällen ist das sogar gesetzlich vorgeschrieben

Ein Beispiel:

  • Begehbarer Dachboden: Wollen Sie unterm Dach Wohnfläche gewinnen, muss der Boden begehbar sein. Das bedeutet, pro m2 entstehen Kosten von ca. 78 Euro.
  • Nicht begehbarer Dachboden: Hier fallen pro m2 Kosten ab ca. 52 Euro an. Bei einer Gesamtfläche des Dachbodens von 100 Quadratmetern wären das insgesamt rund 5.200 Euro

👉 Zur Kostenübersicht

Modernes Büro im Dachgeschoss.
Mehr Wohnraum? Dann müssen Sie einen begehbaren Boden einbauen. (Quelle: 4th Life Photography - stock.adobe.com)

Quelle der angegebenen ca.-Preise: Baukosteninformationszentrum Deutscher Architektenkammern (BKI) / Nettopreise, 2. Quartal 2025, regional bereinigte Mittelwerte.


     

Kosten berechnen für eine Dachbodendämmung

Sie wollen wissen, mit welchen finanziellen Aufwänden Sie im Falle einer kompletten Dachsanierung rechnen müssen?

Unser Sanierungs- und Renovierungskosten-Rechner für das Dach errechnet die Kosten für die Dämmung und Dacheindeckung. Die Berechnung listet auch alle Details der Einzelkosten auf. Probieren Sie ihn doch gleich mal aus.

Dach erneuern?

Dach erneuern: Rechner & Infos

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Einfach klicken und Dacherneuerung berechnen.

Wollen Sie beispielsweise nur die obere Geschossdecke und nicht das ganze Dach dämmen, orientieren Sie sich für eine erste grobe Kalkulation bitte an dieser 👉 Kostenübersicht.

Modernisierungskredit beantragen

Falls Sie für Ihr energetisches Sanierungsvorhaben neben der staatlichen Förderung einen Kredit aufnehmen möchten, profitieren Sie von zinsgünstigen Konditionen und einem möglichen zusätzlichen Zinsvorteil. Für einen ersten Überblick über Raten und Konditionen können Sie unseren Finanzierungsrechner nutzen.

Dieser ersetzt allerdings nicht die persönliche Beratung. Ihr Heimatexperte vor Ort entwickelt mit Ihnen einen langfristigen zinssicheren Finanzierungsplan und bespricht mit Ihnen die einzelnen Schritte der Finanzierung. So haben Sie von Anfang an Transparenz über Ihren Modernisierungskredit.

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Fragen und Antworten zur Dachbodendämmung

Welche Voraussetzungen hat die Förderung bei einer Dachbodendämmung?

Damit Sie die Förderung für die Dachbodendämmung erhalten können, müssen zwei Aspekte erfüllt sein:

  • Die Arbeit muss von einem Fachhandwerker ausgeführt werden.
  • Der zu erreichende Dämmwert muss dann besser sein als vom GEG vorgegeben, nämlich 0,14 W/m²K statt 0,24 W/m²K.

Drei verschiedene Arten der Förderung:

  1. Direkter BAFA-Zuschuss aus dem Programm "Bundesförderung effiziente Gebäude – Einzelmaßnahme"
  2. KfW-Kredit mit Tilgungszuschuss bei der Sanierung zum Effizienzhaus
  3. Steuerboni
Handwerker schneidet Material, um Dachboden zu dämmen.
Ein Fachmann muss die Dämmung ausführen, damit Sie Förderung beantragen können. (Quelle: Kzenon - stock.adobe.com)

👉 Mehr zu den Förderbedingungen lesen Sie im Artikel: Förderung bei der Dachsanierung: So erhalten Sie das Fördergeld  

Kann ich den Dachboden günstig selbst dämmen, um Kosten zu sparen?

Ja, wenn Sie handwerklich geschickt sind, können Sie Ihren Dachboden in Eigenleistung mit einer Aufdeckendämmung versehen. Alternativ können Sie die Arbeiten auch einem Experten überlassen. Für komplexere Dämmverfahren wie die Zwischendecken- oder Unterdeckendämmung empfehlen wir, einen Fachbetrieb zu beauftragen. Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie sich bitte beraten.

Wollen Sie selbst Hand anlegen, kommt hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung:

1. Auswahl des Dämmmaterials

Wählen Sie das passende Material für Ihr Vorhaben. Ob weiche Materialien wie Steinwolle oder druckfeste Dämmplatten infrage kommen, hängt davon ab, ob der Dachboden begehbar sein soll.

2. Reinigen des Untergrunds

Sorgen Sie für einen sauberen Untergrund: Entfernen Sie Dreck, Staub und spitze Gegenstände wie Steine, Splitter oder Nägel. Ein sauberer Untergrund ist wichtig, damit die Dämmstoffe sicher und dauerhaft halten.

3. Anbringen der Dampfbremsfolie

Schneiden Sie die Dampfbremsfolie mit einem scharfen Messer zurecht und legen Sie diese aus. Stößt die Folie an Wände oder Balken, lassen Sie mindestens zehn Zentimeter überstehen. An den Randbereichen verkleben Sie die Folie mit einem Dichtkleber aus dem Fachhandel. Legen Sie die Folie in sich überlappenden dichten Bahnen aus und verbinden Sie sie mit Klebeband. Achten Sie darauf, die Folie nicht zu stark zu spannen, um Risse zu vermeiden.

4. Verlegen des Dämmstoffs

Beginnen Sie in der hintersten Ecke und verlegen Sie die Dämmplatten Reihe für Reihe. Schneiden Sie die Platten für Ecken und Ränder passend zu.

5. Auslegen des Gehbelags

Möchten Sie Ihren Dachboden begehbar machen, bringen Sie nun den Gehbelag auf. Verlegen Sie Span- oder OSB-Platten schwimmend und verkleben Sie sie in der Nut. Verwenden Sie Dachbodenelemente mit integriertem Gehbelag, entfällt dieser Schritt.

Was ist gesetzlich vorgeschrieben, wenn ich den Dachboden dämme?

Die nachträgliche Dämmung der obersten Geschossdecke ist eine der ganz wenigen Pflichten aus dem Gebäudeenergiegesetz (GEG), die auch für Bestandsgebäude gilt.

Die wichtigsten Punkte:

  • Sie muss eingehalten werden, wenn das Gebäude vier Monate im Jahr oder länger auf eine Temperatur von mindestens 19 Grad beheizt und dabei der Mindestwärmeschutz nach DIN 4108-2: 2014-02 nicht erfüllt wird.
  • Bei der nachträglichen Dämmung muss dann ein Wärmedurchgangskoeffizient von maximal 0,24 Watt pro Quadratmeter und Kelvin erreicht werden. Diese gesetzliche Nachrüstpflicht kann auch durch die Erneuerung und/oder Dämmung der Dachflächen erfüllt werden.

Ausnahme:

Eigentümer, die ihr Ein- oder Zweifamilienhaus seit spätestens 1. Februar 2002 selbst bewohnen, müssen nichts tun. Aber: Wenn eine solche Immobilie verkauft oder vererbt wird, muss der neue Eigentümer innerhalb von zwei Jahren dämmen.

Bitte beachten Sie:

Wenn Ihr Gebäude nicht von der Sanierungspflicht ausgenommen ist, sollten Sie schnell handeln – Verstöße gegen die Nachrüstpflicht werden mit Bußgeldern von bis zu 50.000 Euro bestraft.     

Ihre Pläne stehen – jetzt gemeinsam finanzieren

Was es ungefähr kostet, einen Dachboden zu dämmen, wissen Sie jetzt. Bitte beachten Sie, dass es sich um grobe Richtwerte handelt. Erkundigen Sie sich bitte zusätzlich vor Ort. Unsere Heimatexperten stehen Ihnen gerne zur Seite, wenn es um die individuell passende Finanzierung für Ihr Vorhaben geht. Gemeinsam finden wir die besten Optionen und Fördermöglichkeiten und erstellen einen individuellen Finanzierungsplan, der perfekt zu Ihnen passt. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin und profitieren Sie von unserer persönlichen Beratung!


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