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Förderung Haussanierung

  • Energieeffiziente Maßnahmen
  • Barrierefreier Umbau
  • Einbruchschutz und Smart Home

Sie möchten Ihre Heizung austauschen, Ihr Dach dämmen oder Ihr Haus altersgerecht umbauen? Als Hauseigentümer haben Sie viele Möglichkeiten, eine Förderung für die Haussanierung oder Modernisierung in Anspruch zu nehmen. Ob KfW-Programme oder BAFA-Förderung: Wir geben einen Überblick darüber, wie Sie die Modernisierungskosten senken können.


Förderung Haussanierung: Dämmung

Wer sich für eine ältere Immobilie entscheidet, muss oft früher oder später über geeignete Maßnahmen zur energetischen Sanierung nachdenken. Ein häufiges Problem von älteren Häusern: Sie sind schlecht gedämmt. Das führt zu hohen Heizkosten und Energieverlusten. Auch wenn eine gute Dachdämmung mit Kosten verbunden ist: Langfristig heißt Dämmen sparen. Außerdem profitieren Sie bei guter Planung von den Möglichkeiten der Förderung der Haussanierung. Neben der Förderung für die Dachsanierung werden auch Dämmmaßnahmen für Türen, Fenster und die Fassade gefördert:
  • KfW Kredit 151/152 „Energieeffizient sanieren“: Bei einer kompletten Sanierung zum KfW-Effizienzhaus* erhalten Sie einen Kredit von maximal 120.000 Euro – oder bis zu 50.000 Euro für Einzelmaßnahmen. Der Tilgungszuschuss für einzelne Maßnahmen wie eine Fassadendämmung beträgt maximal 10.000 Euro pro Wohneinheit.
  • KfW Programm 430: Möchten Sie keinen KfW-Kredit aufnehmen, sondern nur einen Zuschuss in Anspruch nehmen, erhalten Sie bis zu 10.000 Euro für Einzelmaßnahmen. Hierzu zählen auch die Dämmung von Wänden, Dachflächen und Decken sowie die Erneuerung von Fenstern und Außentüren.
  • KfW-Förderung Energieberater: Um von den KfW-Programmen zu profitieren, ist ein Energieberater erforderlich. Die KfW beteiligt sich im Gegenzug an 50 % der Kosten – bis zu 4.000 Euro.
  • Neben der KfW-Förderung können Sie auch durch steuerliche Vorteile entlastet werden. Die Steuerermäßigung nach § 35c des Einkommenssteuergesetzes gewährt Ihnen über einen Zeitraum von 3 Jahren 20% Steuerabzug – maximal 40.000 Euro für Ihr selbstgenutztes Wohnobjekt. Der Steuervorteil ist allerdings nicht mit den KfW-Förderprogrammen kombinierbar.

* KfW-Effizienzhäuser zeichnen sich durch einen niedrigeren Primärenergiebedarf aus. Umso niedriger der Energiebedarf, desto niedriger die Kennzahl. Das Referenzgebäude ist das KfW-Effizienzhaus 100, das den Vorgaben der Energieeinsparverordnung entspricht.


Förderung Haussanierung: Austausch Ölheizung

Früher war sie der Klassiker der Heizsysteme, heute ist sie ein Auslaufprodukt: die Ölheizung. In vielen Wohnhäusern sorgt sie allerdings bis heute für Wohlfühltemperaturen an kalten Tagen. Das Problem: Öl- und Gasheizungen sind wahre Umweltsünder. Zwar betrifft das Verbot für Ölheizungen, das ab 2026 gilt, nur den Kauf, nicht den Betrieb von Ölheizungen. Dennoch lohnt es sich schon jetzt, Ihre Ölheizung zu modernisieren beziehungsweise auszutauschen.
Denn mit der Co2-Steuer wird Heizen mit Öl künftig teurer. Hinzukommt, dass die Richtlinien für energieeffizientes Wohnen immer strenger werden. Wer einem generellen Verbot zuvorkommt, profitiert außerdem von guten Fördermöglichkeiten:
  1. BAFA-Förderung für Heizen mit erneuerbaren Energien
Seit 2020 fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) die Nutzung von erneuerbarer Wärme und beteiligt sich an den Kosten:
  • Solarthermieanlagen: bis zu 30 % der förderfähigen Kosten*
  • Biomasseanlagen: bis zu 35 % der förderfähigen Kosten
  • Effiziente Wärmepumpenanlagen: bis zu 35 % der förderfähigen Kosten
  • Gas-Hybridheizungen: bis zu 30 % der förderfähigen Kosten
  • Gas-Brennwertheizungen, die spätestens zwei Jahre nach Inbetriebnahme zusätzlich Wärme aus erneuerbarer Energie nutzen: 20 % der förderfähigen Kosten

Die hier genannten Förderanteile erhöhen sich um 10 Prozent, wenn Sie Ihre Ölheizung durch eine dieser Heizungssysteme ersetzen. So werden im Rahmen der Austauschprämie bis zu 45% der förderfähigen Kosten durch das BAFA übernommen. Die maximale Fördersumme beträgt 50.000 Euro pro Wohneinheit.

2.  KfW-Förderung für Heizen mit erneuerbaren Energien

Auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt Sie, wenn Sie Ihre Ölheizung modernisieren beziehungsweise austauschen möchten:

  • KfW-Kredit 151/152 „Energieeffizient sanieren“: Alle oben genannten Heizungssysteme werden auch von der KfW gefördert, wenn Sie Ihr Haus zum KfW-Effizienzhaus sanieren. Sie erhalten einen Kredit von maximal 120.000 Euro – oder bis zu 50.000 Euro für Einzelmaßnahmen. Der Tilgungszuschuss beträgt maximal 10.000 Euro pro Wohneinheit.
  • KfW-Programm 167: Für die Umstellung Ihrer Heizung auf erneuerbare Energien erhalten Sie einen Ergänzungskredit über maximal 50.000 Euro. Er ist mit dem BAFA-Zuschuss ideal kombinierbar.

Neben BAFA- und KfW-Förderung können Sie auch von der Steuerermäßigung nach § 35c des Einkommenssteuergesetzes profitieren. Der Staat gewährt Ihnen über einen Zeitraum von 3 Jahren 20% Steuerabzug – maximal 40.000 Euro für Ihr selbstgenutztes Wohnobjekt. Dies gilt sowohl für die Erneuerung wie auch die Optimierung der bestehenden Heizungsanlage. Der Steuervorteil ist allerdings nicht mit der BAFA- oder KfW- Förderung kombinierbar.

* Zu den förderfähigen Kosten zählen nicht nur die reinen Anschaffungskosten, sondern auch Leistungen wie Inspektionen und Wartungen sowie Montage und Installation.


Förderung Haussanierung: Brennstoffzellen und Photovoltaik

Sie wollen von der Förderung der Haussanierung profitieren, um mit dem umweltschonenden Wasserstoff Wärme und Strom zu erzeugen oder die Kraft der Sonne zu nutzen? Auch Brennstoffzellen und Photovoltaikanlagen zählen zu den förderfähigen Produkten.
 
Mit dem KfW-Kredit 270 „Erneuerbare Energien Standard“ können Sie Ihr Vorhaben zinsgünstig finanzieren. Die KfW fördert mit diesem Kredit neben Photovoltaik-Anlagen auch Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen und Anlagen zur Stromerzeugung aus Wasser- und Windkraft.
 
Früher war außerdem die Einspeisevergütung eine gute Finanzierungsmöglichkeit. Hauseigentümer, die den erzeugten Strom ins Netz einspeisen, erhalten dabei pro Kilowattstunde Strom eine Vergütung. Diese fällt inzwischen aber immer geringer aus. Heute lohnt sich eine Photovoltaikanlage vor allem für den eigenen Gebrauch, um Strom selbst zu erzeugen.


Auch Brennstoffzellen sind effiziente und umweltfreundliche Energiequellen. Deswegen beteiligt sich die KfW an der Finanzierung einer Brennstoffzellenheizung. Mit dem Zuschuss 433 erhalten Sie bis zu 28.200 Euro je Brennstoffzelle, die KfW übernimmt 40% der förderfähigen Gesamtkosten. Der maximale Zuschuss setzt sich zusammen aus:

  • einem Festbetrag von 5.700 Euro
  • einem leistungsabhängigen Betrag von 450 Euro je angefangene 100 Watt elektrische Leistung. Den Maximalbetrag erhalten Sie demnach bei einer Leistung von 5 Kilowatt.

 

Haussanierung finanzieren – günstig und zinssicher

Sie möchten Ihr Haus modernisieren, Ihre Heizung austauschen oder Dach und Fassade besser dämmen? Bei uns profitieren Sie mit unserem Modernisierungskredit von zinsgünstigen Konditionen. Bei einer energetischen Modernisierung erhalten Sie einen zusätzlichen Zinsvorteil.
 
Vertrauen Sie bei der Finanzierung von Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen auf unsere Heimatexperten. Sie kennen die verschiedenen Fördermöglichkeiten und betrachten alle Aspekte der Finanzierung. Gemeinsam entwickeln Sie mit Ihnen ein Finanzierungskonzept, das genau zu Ihnen passt.

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Unsere Heimatexperten vor Ort sind jederzeit gern für Sie da.

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Förderung Haussanierung: Barrierefreie Maßnahmen

Energetische Sanierungsmaßnahmen erhalten und steigern den Wert Ihrer Immobilie – und sie leisten einen Beitrag für die Umwelt. Wenn Sie in Ihrem Haus alt werden wollen, spielen aber auch andere Dinge eine Rolle. Treppen, Stufen und in die Jahre gekommene Bäder können später zu echten Hindernissen werden. Die KfW fördert daher auch barrierefreie Maßnahmen:
  • KfW Programm 455-B: Modernisierungsmaßnahmen, die Barrieren im und am Haus reduzieren, bezuschusst die KfW mit maximal 6.250 Euro. Hierzu zählen zum Beispiel die Umgestaltung von Treppen, der Bau von Rampen, die Änderung der Raumaufteilung sowie auch der Badumbau.
  • KfW Kredit 159: Pro Wohneinheit können Sie bei barrierefreien Maßnahmen einen Kredit bis zu 50.000 Euro in Anspruch nehmen.

Förderung Modernisierung: Einbruchschutz

Intelligente Türschlösser, Bewegungsmelder, einbruchsichere Rollläden: All diese Maßnahmen schützen Sie vor Einbrechern und tragen zur Sicherheit bei. Leider sind viele Bestandsimmobilien in Sachen Einbruchschutz schlecht ausgestattet.

Falls Sie mit gezielten Maßnahmen nachrüsten möchten, beteiligt sich die KfW an den Kosten. Mit dem Zuschuss 455-E übernimmt das Förderinstitut bis zu 1.600 Euro pro Wohneinheit. Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen:
  • der Einbau einbruchhemmender Haus- und Wohnungseingangstüren
  • der Einbau von Nachrüstsystemen für Fenster, Balkon- und Terrassentüren sowie einbruchhemmende Rollläden
  • der Einbau von Meldeanlagen wie Kamerasysteme und intelligente Türschlösser
  • der Einbau von Assistenzsystemen wie Gegensprechanlagen und Notrufsystemen

Smart-Home-Systeme

Bei Modernisierungsmaßnahmen geht es zuletzt oft auch um den Gewinn von Komfort. Sie glauben, das bequeme Bedienen von Licht und Rollläden per App kann keine förderfähige Maßnahme sein? Die KfW unterstützt tatsächlich auch den Einbau von Smart-Home-Systemen, die Ihr Leben erleichtern.
 
Zu den Fördermaßnahmen zählen:
  • Fenster- und Türsensoren, die Sie warnen, wenn Sie das Haus verlassen und die Heizung bei geöffnetem Fenster automatisch ausschalten
  • Smarte Lichtsteuerung, die auch im Urlaub für Sicherheit sorgt
  • Smarte Heizungen, die die Temperatur regulieren
  • Ladestationen für Elektrofahrzeuge
  • Smarte Rollläden, die Ihr Haus schützen und beim Energiesparen helfen
  • Audiovisuelle Türkommunikationssysteme
  • Vernetzte Wassersensoren, die melden, wenn der Wasserhahn noch läuft
  • Notruf- und Unterstützungssysteme, die gerade im Alter wichtige Dienste leisten

Je nach Maßnahme können Sie einen Zuschuss oder Kredit im Rahmen der Förderprodukte „Altersgerecht Umbauen“ (Kredit 159 oder Zuschuss 455-B) oder „Energieeffizient Sanieren“ (Kredit 151,152 oder Zuschuss 430) beantragen.


Gute Beratung ist unverzichtbar

Sparen Sie im Bereich Sanierung nicht am falschen Ende. Mit den richtigen Maßnahmen und Fördermöglichkeiten haben Sie nach ein paar Jahren die Kosten wieder wettgemacht. Wir erstellen mit Ihnen eine maßgeschneiderte Finanzierung. Unsere Heimatexperten beraten Sie umfassend und gehen auf Ihre Fragen ein. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin und profitieren Sie von unserer individuellen Beratung.

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