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BAFA-Förderung: die Fakten

  • Austauschprämie für Ölheizung
  • Gas in Kombination mit erneuerbarer Energie
  • Wissenswertes zum Förderantrag  


 

BAFA-Förderung 2020

Die BAFA-Förderung entlastet Hausbesitzer und Bauherren, die beim Heizen auf erneuerbare Energien setzen. Als Folge des Klimapakets der Bundesregierung wurde die staatliche Unterstützung für umweltfreundliche Heizanlagen umstrukturiert und verbessert. Erfahren Sie hier, wie Sie davon profitieren.


BAFA-Förderung - Heizen mit erneuerbarer Energie

Alte Heizungen sind schlecht für das Klima. Aber bisher sind wir in Deutschland noch weit entfernt von klimafreundlichen Anlagen. Das Durchschnittsalter der Heizungen liegt bei 17 Jahren und etwa jedes vierte Wohngebäude wird immer noch mit Öl beheizt. Das ergab die Studie „Wie heizt Deutschland 2019?“ des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).

Um den Einbau umweltfreundlicher Heizanlagen voranzutreiben, hat der Staat daher beschlossen, die BAFA-Förderung (BAFA: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) neu aufzustellen. Mit den neuen Förderbedingungen beteiligt sich der Staat jetzt an bis zu 45 Prozent der Kosten, wenn Sie Ihre alte Ölheizung auswechseln. So sollen Hausbesitzer entlastet werden, wenn sie sich für klimafreundliche Alternativen wie eine Solarthermieanlage auf dem Dach oder eine Pelletheizung im Keller entscheiden. Was sich sonst noch bei der Förderung von Heizungen geändert hat, erfahren Sie hier.


Förderung neuer Heizungen: die Austauschprämie

Mit der Austauschprämie der BAFA-Förderung soll möglichst vielen Hausbesitzern der Umstieg auf klimafreundlichere Heizanlagen leichter gemacht werden. Das bedeutet konkret: Wenn Sie Ihre Ölheizung gegen eine ressourcenschonende Heizanlage austauschen, unterstützt Sie das BAFA mit zusätzlichen zehn Prozent, die zu dem Förderanteil hinzukommen.
Sind Sie aber gemäß der Energieeinsparverordnung zu einem Austausch verpflichtet, da Ihre Ölheizung älter als 30 Jahre alt ist, können Sie nicht mehr von der BAFA-Förderung profitieren.

Denken Sie bei Ihrer Immobilie langfristig. Der Klimawandel wird dazu führen, dass die gesetzlichen Bestimmungen weiter verschärft werden. Ab 2026 ist der Einbau von reinen Ölheizungen nur noch erlaubt, wenn es keine Alternative gibt. Der Umstieg auf erneuerbare Energien als Heizquelle rechnet sich außerdem nach einigen Jahren. Denn Sie können dadurch, je nach Effizienz der Anlage, einen großen Teil der Heizkosten einsparen und steigern gleichzeitig den Wert Ihres Hauses.


BAFA-Förderung für klimafreundliches Heizen

Solarthermie

Die BAFA-Förderung von Solarthermieanlagen beträgt jetzt bis zu 30 % der Kosten. Dies gilt sowohl für Neubauten wie auch für bestehende Gebäude.

Biomasse

Wenn Sie beim Hausbau auf Biomasseanlagen wie Pelletöfen setzen, beteiligt sich das BAFA an bis zu 35 % der Kosten. Tauschen Sie Ihre Ölheizung aus, erhöht sich der Fördersatz auf maximal 45 %.

EE-Hybridheizung

Wer seine alte Ölheizung gegen eine EE-Hybridheizung¹ austauscht, erhält einen Förderanteil von 40 %. Für den Einbau in Neubauten gibt es 30 %.

Wärmepumpe

Wärmepumpenanlagen werden mit 45 % bezuschusst, wenn diese eine alte Ölheizung ersetzen. Wer eine Wärmepumpenanlage neu einbaut, erhält 35 % Förderzuschuss.

  • Fußnoten

    1EE-Hybridheizungen sind Heizungsanlangen, die verschiedene erneuerbare Energien zur thermischen Nutzung miteinander verbinden. Die maximale Fördersumme im Rahmen der BAFA-Förderung beträgt 50.000 € pro Wohneinheit.


BAFA-Förderung von Gas

Während die oben genannten Fördermöglichkeiten sowohl für Neubauten wie auch für ältere Immobilien gelten, unterstützt das BAFA im Rahmen der Sanierung der Heizungsanlage auch den Einbau von:

  • Gasbrennwertheizungen, die spätestens zwei Jahre nach Inbetriebnahme zusätzlich Wärme aus erneuerbarer Energie gewinnen. Die Förderung beträgt bis zu 20 % der förderfähigen Kosten.
  • Gas-Hybridheizungen, die eine neue Gasheizung mit einer erneuerbaren Energiequelle kombinieren. Der alternative Wärmeerzeuger muss dabei mindestens 25 % der Heizlast tragen. Die Förderung beträgt bis zu 30 % der förderfähigen Kosten.

Im Gegensatz zu Neubauten gilt die Förderung von Heizungen bei Bestandsgebäuden auch für Heizanlagen, die neben erneuerbaren Energien Gas nutzen. Ölheizungen werden in keinem Fall mehr gefördert.


Modernisierungskredit berechnen

Sie möchten nicht nur Ihre alte Heizung gegen eine Wärmepumpenanlage austauschen, sondern planen weitere energetische Maßnahmen? Auch wenn Sie von der verbesserten BAFA-Förderung profitieren, müssen Sie am Ende natürlich einen Teil der Kosten selbst finanzieren. Falls Sie hierfür einen Kredit aufnehmen möchten, können Sie bei der energetischen Modernisierung auf „Fuchs Energie“ zählen – und sich unseren aktuellen Zinsvorteil von 0,25 % sichern!

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Fragen und Antworten

Was sind förderfähige Kosten?

Zu den förderfähigen Kosten zählen die Anschaffungskosten und die Kosten für Installation und Inbetriebnahme. Auch sogenannte Umfeldmaßnahmen sind förderfähig. Hierzu zählen zum Beispiel die Sanierung des Heizraums oder Demontagearbeiten der alten Anlage. Bei Neubauten sind auch Kosten wie der Anschluss an die Wärmeverteilung förderfähig.

 

Kann ich noch mit Öl heizen?

Im aktuellen Klimapaket ist ein generelles Verbot, mit Öl zu heizen, noch nicht vorgesehen. Für Ölkessel, die älter als 30 Jahre alt sind, gilt allerdings eine Austauschpflicht. Bis 2025 wird der Ölpreis jährlich höher besteuert werden. Und ab 2026 dürfen Ölheizungen nur noch als Hybridsysteme eingebaut werden. Im Gegensatz zu Gas-Hybridheizungen werden Ölheizungen in keiner Variante mehr gefördert.

 

Wie beantrage ich die BAFA-Förderung?

Die drei Schritte zur Förderung von Heizungen:

  • Sie stellen direkt online VOR Beginn der Sanierung beim BAFA einen Antrag für die Förderung. Hierfür benötigen Sie bereits einen Kostenvoranschlag für die Leistungen, die bezuschusst werden sollen. Die angegebenen Kosten können später nicht mehr nach oben korrigiert werden.
  • Haben Sie per Post einen Zuwendungsbescheid erhalten, müssen Sie innerhalb von neun Monaten die neue klimafreundliche Heizanlage in Betrieb nehmen.
  • Nach Inbetriebnahme laden Sie innerhalb von vier Wochen erforderliche Unterlagen wie Rechnung und Fachunternehmererklärung im Online-Portal hoch. Nach positiver Prüfung erhalten Sie vom BAFA den entsprechenden Zuschuss.  
 

Kann ich die BAFA-Förderung mit anderen Fördermitteln kombinieren?

Sie können die BAFA-Förderung mit den KfW-Programmen „Energieeffizient Bauen – Kredit (153)“ und „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit (167)“ kombinieren. Um von beiden Fördermöglichkeiten profitieren zu können, müssen Sie allerdings auch bei beiden Institutionen einen Antrag stellen. Steuerermäßigungen für energetische Maßnahmen sind nicht mit der BAFA-Förderung kombinierbar.

 

Sind die Kosten eines Energieberaters förderfähig?

Um die richtige, klimafreundliche Heizanlage für Ihre Immobilie auszuwählen, ist es ratsam, eine Expertenmeinung einzuholen. Die BAFA-Förderung greift daher auch bei den Kosten für einen Energieberater. Der Zuschuss beträgt 80 % des Beratungshonorars und maximal 1.300 € bei Ein- und Zweifamilienhäusern.  

 


 

Nachhaltig bauen, sanieren und wohnen

Neben einer klimafreundlichen Heizanlage können Sie durch viele weitere Faktoren die Energieeffizienz Ihrer Immobilie steigern. Erfahren Sie hier Wissenswertes zu nachhaltigen Aspekten im Bereich Bauen und Sanieren:

 


Gute Beratung ist unverzichtbar

Sie möchten Ihr Haus energieeffizient bauen oder sanieren? Bevor Sie Fördermittel wie die BAFA-Förderung einplanen, sollten Sie genau kalkulieren. Neben Ihrer Finanzlage, die Sie in einem Kassensturz ermitteln, sind Darlehenshöhe, Eigenkapital, Darlehenslaufzeit und Tilgungsraten wichtige Aspekte der Baufinanzierung. Um die für Ihr Immobilienprojekt passende Finanzierung zu finden, sprechen Sie am besten mit einem Heimatexperten von Schwäbisch Hall. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin und profitieren Sie von unserer umfassenden Beratung.

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