Von der Bruchbude zum Traumhaus

Aus einem 70er-Jahre-Bungalow ein Passivhaus machen und dabei eine ganz eigenständige Architektur schaffen – das ist einem Hausbesitzerpaar aus Bayern gelungen.

Vom „Energiefresser" zum Passivhaus

Trotz anfänglicher Bedenken der Profis, entstand in Zusammenarbeit mit den Besitzern ein 120 Seiten langer Umrüstungsplan, um den „Energiefresser in ein Passivhaus zu verwandeln“. Die energetische Sanierung umfasste die Perimeterdämmung der Außenwände, Verlegung von Lüftungsröhren zur Zwangsbelüftung, den Einbau von Wärmetauscher und einem neuen Heizungssystem sowie die Installation von Solar-Paneelen auf dem Dach.

Außerdem wurden im Haus Eichenböden und Filzteppiche verlegt und kleine durch bodentiefe Fenster ausgetauscht, um die natürlichen Lichtquellen zu nutzen. Die neue Bilanz kann sich sehen lassen: Betrugen die Verbrauchskosten der Gasheizung in strengen Wintern bis zu 3.600 Euro, liegen die Rechnungen nun bei durchschnittlich 500 Euro.

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