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Haus kaufen in Deutschland:
So viel kostet der Traum vom Eigenheim

Trotz steigender Kaufpreise gibt es Orte, an denen die Kosten für den Hauskauf überschaubar sind. Wo es sich noch lohnt, in Deutschland ein Haus zu kaufen, erfahren Sie hier.

Etwa die Hälfte aller Mieter wären gern Eigentümer. Das ergab eine Umfrage des Markforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Immobilienverbands Deutschland. Gleichzeitig ist Deutschland Mieterland. In den Städten macht die Miete knapp 30 Prozent des verfügbaren Einkommens aus.

Doch wo ist es noch erschwinglich, ein Haus zu kaufen in Deutschland? Um darauf eine Antwort zu finden, hat die Bausparkasse Schwäbisch Hall Daten des unabhängigen Analyse- und Beratungsunternehmens bulwiengesa AG von 402 Stadt- und Landkreisen ausgewertet. Diese Kriterien finden dabei Anwendung:

  • Die Kaufpreise für Einfamilienhäuser beziehen sich im Folgenden auf Bestandsobjekte (maximal 20 Jahre alt) mit einer Wohnfläche von 150-200 Quadratmeter. Nebenkosten sind hierin nicht erfasst.
  • Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen gelten idealtypisch für eine Wohnung mit drei Zimmern mit circa 65 bis 95 Quadratmetern Wohnfläche und werden pro 100 Quadratmeter angegeben.

Vor allem bei Familien beliebt, gibt das Einfamilienhaus einen guten ersten Anhaltspunkt über die Immobilienpreise in Deutschland. Diese unterscheiden sich regional stark.


Durchschnittspreise für Einfamilienhäuser in Deutschland

Die teuersten Regionen Deutschlands

Die mittelpreisigen Regionen Deutschlands

Die günstigen Regionen Deutschlands

*Die Kaufpreise für Einfamilienhäuser beziehen sich auf Bestandsobjekte (maximal 20 Jahre alt) mit einer Wohnfläche von 150-200 m². Nebenkosten sind hierin nicht erfasst.


Hauspreise in Deutschland

Jegliche Kosten, die mit Immobilien in Deutschland in Verbindung stehen, steigen in allen Bereichen. Ob Miete oder Kaufpreis, ob auf Bundesland- oder Städteebene, ob Haus oder Eigentumswohnung. Dank unserer Daten behalten Sie den Überblick über die Wertentwicklungen. So können Sie die richtigen Kaufentscheidungen treffen.


 


 

Einfamilienhaus kaufen in Deutschland:

Vor allem junge Familien denken an einem gewissen Zeitpunkt darüber nach, sich räumlich zu vergrößern – insbesondere im Falle von Nachwuchs. Mehr Platzbedarf und ein kleiner Garten für die Kinder sind häufige Motive. Ein Einfamilienhaus bildet oft die erste gedankliche Anlaufstelle.

In vielen Regionen scheint der Wunsch nach einem Einfamilienhaus aufgrund steigender Kosten nicht mehr realisierbar. Aber die Hauspreise in Deutschland unterscheiden sich regional stark, sodass der Traum vom Eigenheim vielleicht doch noch wahr werden kann.


Auf dieser interaktiven Deutschlandkarte können Sie sich die Kaufpreise von Einfamilienhäusern in den einzelnen Bundesländern ansehen. Klicken Sie hierfür einfach auf den Button mit dem Pfeil.

*Die Kaufpreise für Einfamilienhäuser beziehen sich auf Bestandsobjekte (maximal 20 Jahre alt) mit einer Wohnfläche von 150-200 m². Nebenkosten sind hierin nicht erfasst.


Vor allem in den großen deutschen Städten und Metropolregionen liegen die Preise für Eigentum extrem hoch – und sie steigen weiter an. Immobilien sind weiterhin sehr gefragt, das Angebot ist oft stark begrenzt.

Umliegende Städte betrachten

Eine Lösung kann sein, sich in umliegenden Städten umzusehen. Die Preise können sich schon bei verhältnismäßig geringen Distanzen stark unterscheiden. In Metropolregionen mit ausgedehnten Speckgürteln müssen Sie jedoch teilweise einen weiteren Radius ins Auge fassen, bis die Preise für Immobilien deutlich sinken.

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Durchschnittspreise Einfamilienhäuser je nach Stadt

Durchschnittspreise Einfamilienhäuser je nach Stadt

*Die Kaufpreise für Einfamilienhäuser beziehen sich auf Bestandsobjekte (maximal 20 Jahre alt) mit einer Wohnfläche von 150-200 m². Nebenkosten sind hierin nicht erfasst.

Wie kann ich mein Einfamilienhaus finanzieren?

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Eigentumswohnung kaufen

Viele denken bei Wohneigentum an ein Haus mit Garten. Dabei gibt es auch gut geschnittene Wohnungen mit Gartenanlage, Balkon oder Terrasse.

Wenn die Kosten für ein Einfamilienhaus in der Wunschregion unerschwinglich sind, kann ein Blick auf den Wohnungsmarkt helfen. Im ersten Moment scheint ein eigenes Haus vielleicht mehr Möglichkeiten zu bieten. Aber: Kaum jemand besitzt heute noch so viel Grundstücksfläche, dass die Nachbarn nicht genauso präsent wie in einer Wohnung sind. Hinzukommt: Die Nebenkosten fallen bei einer Eigentumswohnung in der Regel deutlich geringer aus, anstehende Sanierungsarbeiten werden in der Hausgemeinschaft geteilt.


Auf dieser interaktiven Deutschlandkarte können Sie sich die Kaufpreise von Neubau- und Bestandswohnungen in den einzelnen Bundesländern ansehen. Klicken Sie hierfür einfach auf den Button mit dem Pfeil.

*Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen gelten idealtypisch für eine Wohnung mit drei Zimmern mit circa 65 bis 95 m² Wohnfläche und werden pro 100 m² angegeben.


Steigende Preise auch bei Eigentumswohnungen

Nicht immer sind neue Wohnungen für Normalverdiener erschwinglich, vor allem in den Metropolregionen. Hier kann es sich lohnen, Bestandswohnungen als weitere Option zu sehen. Ist die Wohnung nicht komplett sanierungsbedürftig, können Sie mit Renovierungs- und Verschönerungsmaßnahmen eine Menge Kosten beim Hauskauf einsparen. Insbesondere dann, wenn Sie kleinere Maßnahmen in Eigenregie stemmen. Der Preisunterschied zwischen Neu- und Bestandswohnungen ist dabei von Region zu Region verschieden.

 

 

Eigentumswohnung: Alternative Standorte in Betracht ziehen

Vor allem in größeren Städten und Metropolregionen kann sich der Blick auf umliegende Städte lohnen.

 

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Durchschnittspreise Neubauwohnungen je nach Stadt

Durchschnittspreise Neubauwohnungen je nach Stadt


*Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen gelten idealtypisch für eine Wohnung mit drei Zimmern mit circa 65 bis 95 m² Wohnfläche und werden pro 100 m² angegeben.

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Haus oder Eigentumswohnung?

Werden Sie sich zunächst bewusst, ob Sie bevorzugt in einer Eigentumswohnung oder einem Haus wohnen möchten. Lassen Sie sich bei Ihrer Entscheidung im Vorhinein nicht nur von dem erwarteten Preis leiten.
Vergleichen Sie etwa bestehende Einfamilienhäuser mit neugebauten Eigentumswohnungen, können Sie je nach Region mit dem Haus sogar oft sparen.

Wenn Ihnen bei der Immobiliensuche vor allem Wertbeständigkeit wichtig ist, kann die Suche nach Neubauwohnungen in den Speckgürteln von Metropolen erfolgversprechend sein. Junge Leute und Familien, die eine Immobilie zur Eigennutzung suchen, sind mit Bestandsimmobilien oft näher an ihren Bedürfnissen und preislichen Möglichkeiten. Vor allem wenn sie bereit sind, etwas Eigenleistung mit einfließen zu lassen.

 

 

Immobilien im Vergleich

Nachstehende Grafik zeigt die durchschnittlichen Kaufpreise von Neubauwohnungen und Bestandsobjekten (Wohnungen und Einfamilienhäuser) an. Die Preise werden für die Jahre 2005, 2010, 2015 und 2019 ausgewiesen.

So viel kostet Wohnraum in Deutschland

Kaufpreisentwicklung seit 2005


 

 

So machen Sie Ihren Traum vom Eigenheim wahr

Durch die steigenden Immobilienpreise entsteht der Eindruck, dass Wohneigentum kaum noch erschwinglich ist. Ob eine Immobilie finanzierbar ist, hängt aber nicht nur von den Kosten für den Hauskauf ab, sondern auch von den monatlichen Einkünften und Ausgaben.

Der Erschwinglichkeitsindex des Immobilienverbands setzt die Immobilienpreise in Relation zu den Einkünften. Ein Indexwert von 100 entspricht dabei einer Belastung von einem Viertel des verfügbaren Einkommens. Liegt der Indexwert darüber, muss weniger als ein Viertel aufgewendet werden, liegt er darunter, ist die Erschwinglichkeit niedriger.

Laut dem Erschwinglichkeitsindex ist die Belastung durch den Kauf von Einfamilienhäusern über die Jahre sogar gesunken. 2009 lag der Index bei 77,6, 2020 bei 97,4. Demnach sind Immobilien insgesamt heute erschwinglicher als früher – die Top 7 Städte ausgenommen. Denn: Nicht nur die Immobilienpreise, sondern auch die Löhne sind gestiegen. Ein voll berufstätiges Paar kommt heute im Schnitt auf 1.000 Euro mehr als noch vor 10 Jahren. Hinzukommt, dass die Zinsen immer noch auf einem historisch niedrigen Niveau liegen.

Demnach sind Immobilien insgesamt heute erschwinglicher als früher.

Wer bereit ist, seinen Suchradius zu vergrößern und für Alternativen offen ist, kann auch heute seinen Traum von den eigenen vier Wänden verwirklichen. Vorausgesetzt, alle wichtigen Faktoren werden bei der Finanzierung berücksichtigt. In jedem Fall sollten Sie Ihre Wünsche und Voraussetzungen mit einem Experten besprechen. Unsere Heimatexperten beraten Sie gerne – und gehen auf all Ihre Fragen ein. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin.
 

 

 

Sie sind sich noch unsicher, wie Sie sich entscheiden sollen?

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