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Balkonkraftwerk 2026: Was jetzt erlaubt ist

Die Regeln für den Betrieb von Mini-PV-Anlagen wurden deutlich vereinfacht. Alles zu Leistung, Anmeldung, Stecker und Stromersparnis.

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Das Wichtigste in Kürze

Aktualisiert am 16.02.2026

  • Balkonkraftwerke dürfen maximal eine Leistung von 800 Watt ins Netz einspeisen. 
  • So lassen sich rund 10 Prozent des Stromverbrauchs einsparen.
  • Die Ausgaben für eine Mini-Solaranlage haben sich in der Regel nach drei bis fünf Jahren amortisiert.
  • Seit 2024 gilt für Balkonkraftwerke eine vereinfachte Anmeldung.

Wie viel Leistung ist beim Balkonkraftwerk erlaubt?

Einspeiseleistung: max. 800 Watt

Die maximale Wechselrichter-Einspeiseleistung beträgt weiterhin 800 Watt. Das ist die Leistung, die ins Hausnetz eingespeist werden darf.

Modulleistung: deutlich höher möglich

Die installierte Modulleistung darf inzwischen deutlich über 800 Watt liegen: Bis zu 2.000 Watt Peak (Wp) sind zulässig, sofern der Wechselrichter die Einspeisung technisch auf 800 Watt begrenzt.

Neue VDE-Norm

Mit der neuen Produktnorm DIN VDE V 0126-95 gelten klare technische Anforderungen. Normkonforme Geräte dürfen typischerweise eine Modulleistung von bis zu 960 Wp (120 Prozent der Wechselrichterleistung) aufweisen.

Balkonkraftwerk: Fertige Balkon-Installation
Die Einspeiseleistung eines Balkonkraftwerks ist beschränkt. (Quelle: priwatt - Stecker-Solaranlage priBalcony)

👉 Wichtig: Entscheidend ist die Begrenzung des Wechselrichters auf 800 Watt, nicht die reine Modulgröße.

⚠️ Bei Überschreitung der 800-Watt-Grenze könnte es passieren, dass Sie die Solaranlage als "normale" PV-Anlage anmelden müssen. Dann dürfen Sie diese auch nicht eigenständig installieren. Allerdings ist die Rechtslage in diesem Fall nicht ganz eindeutig, es gibt Anbieter von Stecker-Solaranlagen, die dem widersprechen. 


Muss das Balkonkraftwerk angemeldet werden?

Ja, aber das ist deutlich einfacher als früher. Das Balkonkraftwerk muss bei der Bundesnetzagentur im Marktstammdatenregister (MaStR) registriert werden.

Allerdings gibt es keine separate Meldung beim Netzbetreiber mehr. Die frühere doppelte Meldepflicht entfällt. Der Netzbetreiber wird automatisch informiert, sobald die Registrierung im MaStR erfolgt ist.

👉 Die Registrierung muss spätestens einen Monat nach Inbetriebnahme erfolgen.


Darf ich das Balkonkraftwerk selbst anschließen, ist ein Schuko-Stecker erlaubt?

Früher wurde der Anschluss per Schuko-Stecker nur „geduldet“. Seit Einführung der neuen Norm ist der Anschluss per Schuko-Stecker ausdrücklich normativ zulässig, sofern:

  • der Wechselrichter über integrierte Schutzmechanismen verfügt,
  • eine automatische Abschaltung bei Netzausfall erfolgt,
  • die Anlage zertifiziert ist.

👉 Eine spezielle Wieland-Steckdose ist nicht mehr zwingend vorgeschrieben.


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Was gilt beim Stromzähler?

Falls noch ein alter mechanischer Ferraris-Zähler installiert ist:

  • Er darf vorübergehend weiter genutzt werden.
  • Falls er rückwärts läuft, wird dies derzeit geduldet.
  • Der Netzbetreiber kann ihn jedoch gegen einen modernen Zweirichtungszähler austauschen.

Ein sofortiger Zählertausch ist für die Inbetriebnahme in der Regel nicht erforderlich.


Förderung und Einspeisevergütung beim Balkonkraftwerk

Einspeisevergütung

Rein technisch gelten Balkonkraftwerke als Photovoltaikanlagen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Eine Einspeisevergütung ist grundsätzlich möglich, jedoch ist der Verwaltungsaufwand häufig höher als der finanzielle Nutzen.

In der Praxis wird der erzeugte Strom meist vollständig selbst verbraucht. Ziel eines Balkonkraftwerks ist in erster Linie die Reduzierung des eigenen Strombezugs, nicht die Gewinnerzielung.

Umsatzsteuer und Förderung

  • Mehrwertsteuer: Für kleine PV-Anlagen (inkl. Balkonkraftwerke) gilt weiterhin der Nullsteuersatz (0 Prozent Umsatzsteuer) gemäß § 12 Abs. 3 UStG. Diese Regelung ist aktuell bis Ende 2026 vorgesehen.
  • Förderprogramme: Es gibt keine bundeseinheitliche Förderung. Viele Städte und Bundesländer bieten jedoch eigene Zuschüsse an. Diese Programme sind regional unterschiedlich und häufig befristet.

Schritt für Schritt: Balkonkraftwerk anmelden und installieren

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Bevor Sie Ihr Balkonkraftwerk in Betrieb nehmen, müssen Sie es im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur registrieren. Diese Registrierung kann online erfolgen und nimmt nur wenige Minuten in Anspruch. Gegebenenfalls kommt Ihr Netzbetreiber auf Sie zu, um den Zähler zu tauschen.

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Einer der großen Vorteile von Balkonkraftwerken ist die relativ einfache Installation. Wer mit Schraubendreher, Schrauben- und Inbusschlüssel umgehen kann und sich an die Montageanleitung des Herstellers hält, für den sollte es kein Problem sein, eine Mini-PV-Anlage aufzustellen.

Hier ein paar allgemeine Tipps, die Ihnen die Montage erleichtern sollen:

  • Balkon oder Garage: Achten Sie beim Kauf darauf, ob das Balkonkraftwerk für die Installation am Balkon und/oder auf dem Garagendach geeignet ist. Dementsprechend können sich nämlich die Halterungen ändern. Wer keine Löcher zur Befestigung in sein Garagendach bohren will, kann sich im Baumarkt auch Betonsockel kaufen oder zuschneiden lassen und diese als "Füße" für das Balkonkraftwerk verwenden.
  • Ausrichtung und Standort: Am effektivsten funktionieren die Solarmodule bei einer Ausrichtung nach Süden und einem Neigungswinkel von knapp 40 Grad. Der Standort sollte möglichst frei von Verschattung (zum Beispiel durch Bäume) sein. Und denken Sie daran, dass von der Anlage noch ein Stromkabel mit Stecker in die nächst erreichbare Steckdose gehen muss.
  • Helfende Hände: Die Solarmodule eines Balkonkraftwerkes sind zwar recht leicht, mit den üblichen Maßen von 175 x 110 Zentimetern aber doch sperrig. Den Aufbau sollten Sie daher am besten mit mindestens einer weiteren Person als Unterstützung vornehmen.
  • Verkabelung: Bei der Verbindung der Kabel von den Solarmodulen zum Wechselrichter kann man eigentlich nichts falsch machen. ABER: Einmal zusammengesteckt, lässt sich diese Verbindung nur sehr, sehr schwer wieder lösen. Das kann problematisch sein, wenn man doch mal den Standort wechseln möchte. Abhilfe schafft hier ein sogenannter "MC4-Löser". Das ist ein unscheinbares kleines Kunststoffteil, mit dem sich die Rastnasen bei der Steckverbindung einfach wegdrücken lassen. Gibt es für wenige Euro im Internet.
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Sind Solarmodule und Wechselrichter befestigt und verkabelt, müssen Sie den mitgelieferten Schuko-Stecker einfach nur in die (Außen-)Steckdose stecken. Achten Sie schon vor der Installation darauf, dass das kabel auch lang genug ist bzw. sich eine Steckdose einigermaßen in der Nähe des Balkonkraftwerkes befindet. Ansonsten müssten Sie eine Steckdose neu installieren lassen.

Fazit: Lohnt sich ein Balkonkraftwerk?

Die gesetzlichen Hürden wurden deutlich reduziert:

  • 800 W Einspeiseleistung erlaubt
  • Bis zu 2.000 Wp Modulleistung möglich
  • Nur noch MaStR-Registrierung notwendig
  • Schuko-Stecker normgerecht zulässig
  • Gesetzlich gestärktes Recht für Mieter
  • Amortisation nach rund drei bis fünf Jahren

Damit sind Balkonkraftwerke heute eine rechtssichere und unkomplizierte Möglichkeit, selbst Solarstrom zu erzeugen.

Eines gibt es allerdings zu beachten: Ist keine Steckdose für die Einspeisung des Sonnenstroms erreichbar, muss ein Elektriker diese nachträglich installieren. Das verursacht zusätzliche Kosten und geht zulasten der Amortisation.

Mann und Sohn tragen das Solarmodul eines Balkonkraftwerkes
Um ein Balkonkraftwerk zum Laufen zu bringen, muss man kein Technik-Experte sein. (Quelle: priwatt - Stecker-Solaranalge priFlat)

                        

Balkonkraftwerk: Fragen und Antworten

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Ein Balkonkraftwerk nutzt genau wie eine herkömmliche Photovoltaikanlage die Sonnenenergie, die durch Solarzellen in Strom umgewandelt wird. Die Solarzellen erzeugen Gleichstrom, der durch einen Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt wird. Der kann dann für Haushaltsgeräte verwendet werden.

Der produzierte Strom wird über eine Steckdose in das Haushaltsnetz eingespeist, sodass er unmittelbar genutzt werden kann. Heißt konkret: Alle Geräte, die zum Zeitpunkt des Betriebs des Balkonkraftwerkes am Stromnetz hängen (z. B. der Kühlschrank oder der Fernseher mit Standby-Funktion) beziehen den Strom dann direkt von der Mini-Solaranlage. Umgekehrt bedeutet das: Wenn das Balkonkraftwerk mehr Strom produziert, als im Haushalt benötigt wird, geht der "überschüssige" Strom direkt ins öffentliche Netz. Ausnahme: Zum Balkonkraftwerk gibt es noch einen Speicher. Dazu mehr in dieser FAQ.

Grafik: Schematische Darstellung des Aufbaus eines Balkonkraftwerks
Vom Solarmodul geht der gewonnene Sonnenstrom über den Wechselrichter und die Steckdose direkt in heimische Stromnetz. (Quelle: Bausparkasse Schwäbisch Hall)
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Die Preise für eine Mini-PV-Anlage sind in den letzten Jahren stark gesunken. Die meisten Angebote liegen unter 500 Euro. Darin enthalten sind in der Regel zwei Solarmodule, der Wechselrichter und die Halterung.

Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) stellt auf ihrer Webseite eine Marktübersicht zur Verfügung. Allerdings verändert sich der Markt rasant, häufig tauchen neue Anbieter auf.

Wichtig ist daher, vor dem Kauf die Qualität der Steckersolaranlage zu prüfen. Dabei kommt es vor allem auf den Wechselrichter an. Es sollte über ein CE-Kennzeichen und eine deutschsprachige Bedienungsanleitung verfügen und eine Konformitätserklärung gemäß VDE AR 4105 enthalten.

Bei den Solarmodulen sind bifaziale Modelle zu empfehlen. Diese PV-Module bestehen aus Solarzellen, die beidseitig Licht in Strom umwandeln können. Dadurch erhöht sich der Wirkungsgrad.

Mann installiert die Halterung am Solarmodul eines Balkonkraftwerkes
Einfache Installation und möglichst direkte, unkomplizierte Kontaktmöglichkeiten machen ein Balkonkraftwerk zum Energiespar-Spaß. (Quelle: Yuma GmbH)
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Die Menge an Strom, die ein Balkonkraftwerk erzeugen kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der geografischen Lage und der Ausrichtung der Module.

*Ein Balkonkraftwerk mit einer Leistung von 800 Watt kann rund 500 bis 600 Kilowattstunden (kWh) Strom im Jahr produzieren. Werden davon 80 Prozent durch den Eigenverbrauch genutzt, entspricht das rund 400 bis 480 kWh pro Jahr. 2024 lag der durchschnittliche Strompreis laut dem Portal stromreport.de bei 35,8 Cent pro Kilowattstunde.

Und wie viel Geld spart man? Die Stromeinsparung durch ein Balkonkraftwerk beträgt demnach über den Daumen jährlich rund 143 bis 172 Euro. Oder anders ausgedrückt: Bei einem 4-Personen-Haushalt in einem Einfamilienhaus beträgt der durchschnittliche Stromverbrauch rund 4.000 kWh im Jahr (Quelle: stromspiegel.de). Ein Balkonkraftwerk spart demnach rund 10 Prozent an Strom ein.

Balkonkraftwerk:
Ersparnis im Jahr ca. 143 bis 172 €*

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Die Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin hat einen eigenen Stecker-Solar-Simulator entwickelt. Er hilft Ihnen dabei, die solare Eigenversorgung Ihres Haushalts – beispielsweise durch ein Balkonkraftwerk – abzuschätzen und so die Einsparung zu berechnen.

Abgefragt werden die Personenanzahl im Haushalt, die Montageart, ein paar ökonomische Angaben wie zum Beispiel der Strompreis und der Beobachtungszeitraum – fertig.

Im Ergebnis zeigt der Rechner dann unter anderem neben der jährlichen Stromersparnis auch die Amortisationszeit und die vermiedenen CO2-Emissionen.

Hier geht es zum Stecker-Solar-Simulator der HTW-Berlin.

Logo Online-Solarrechner der Hochschule für Technik und Wirtschaft
(Quelle: htw-berlin)

Folgend eine beispielhafte Aufstellung, wie viel Sie an Stromkosten mit einem Balkonkraftwerk sparen können. Folgende Annahmen:

  • 3-Personen-Haushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 4.000 Kilowatt
  • Balkonmontage mit 90 Grad-Anstellwinkel, Südausrichtung, keine Verschattung
  • Netzbezugspreis Strom: 35 ct/kWh, Betrachtungszeitraum: 15 Jahre
  400-Watt-Modul, 470 Euro Anschaffungskosten 800-Watt-Modul, 750 Euro Anschaffungskosten
Stromerzeugung pro Jahr 276 kWh  552 kWh
Jährliche Ersparnis 91 € 155 €
Ersparnis über 15 Jahre 1.365 € 2.325 €
Amortisationszeit 6 Jahre 5 Jahre
Vermiedene CO2-Emissionen 1.099 kg 1.864 kg

👉 Balkonkraftwerke werden immer günstiger, gleichzeitig bleibt der Netzstrom teuer. Das verringert die Amortisationszeit deutlich, das heißt in der Regel hat ein Balkonkraftwerk nach rund drei bis fünf Jahren seine Kosten wieder eingespielt.

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Die Amortisation eines Balkonkraftwerks hängt von der Größe der Anlage, der eingesparten Strommenge und den Investitionskosten ab. Ein Balkonkraftwerk mit einer Leistung von 800 Watt hat sich in der Regel innerhalb von 3 bis 5 Jahren amortisiert. Wenn man berücksichtigt, dass die Lebensdauer eines Balkonkraftwerks bis zu 30 Jahre beträgt, kann man nach der Amortisation vollständig von den Stromersparnissen profitieren.

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Die Lebensdauer eines Balkonkraftwerks beträgt in der Regel 20 Jahre. Solarmodule sind sehr langlebig, und die meisten Hersteller gewähren eine Garantie von etwa 10 Jahren auf die Module und den Wechselrichter. Durch regelmäßige Wartung und Pflege kann die Lebensdauer einer Mini-Solaranlage noch verlängert werden.

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Balkonkraftwerke gelten inzwischen als privilegierte bauliche Veränderung.

Das bedeutet:

  • Vermieter oder Wohnungseigentümergemeinschaften dürfen die Installation nicht pauschal verbieten.
  • Eine Ablehnung ist nur aus triftigen Gründen zulässig (z. B. erhebliche bauliche Gefährdung oder Denkmalschutz).

Sofern kein ernsthafter sachlicher Grund entgegensteht (zum Beispiel mangelnde Statik), haben Mieter einen Anspruch darauf, dass der Vermieter die Installation eines Balkonkraftwerks erlaubt. Dabei muss die Installation allerdings fachgerecht erfolgen und darf die Sicherheit des Gebäudes nicht gefährden. Und: Als Mieter tragen Sie die Kosten für Installation, Betrieb und einen eventuellen Rückbau der Anlage.

👉 In der Praxis empfiehlt sich dennoch eine vorherige schriftliche Abstimmung.

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Der Begriff Watt Peak (Wp) bezeichnet die maximale Leistung, die ein Solarmodul unter optimalen Bedingungen (zum Beispiel bei direkter Sonneneinstrahlung) erzielen kann. Bei einem Balkonkraftwerk zeigt der Wert in Watt Peak, wie viel Strom das System unter besten Bedingungen erzeugen kann. Beim Balkonkraftwerk sind 2.000 Watt Peak erlaubt, die Anlage könnte also eine maximale Leistung von 2.000 Watt erzielen. Allerdings regelt der Wechselrichter die Leistung auf die erlaubten 800 Watt herunter.

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Bei Abschluss einer neuen Hausratversicherung sollte das Balkonkraftwerk automatisch mitversichert sein. Für bestehende Verträge empfiehlt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), den Versicherer über das Balkonkraftwerk zu informieren. In der Regel lassen sich alte Policen auf die neuen Bedingungen umstellen, in einigen Fällen kann es erforderlich sein, eine separate Versicherung für die Solaranlage abzuschließen.

Sollte sich ein Solarmodul lösen und dadurch Schäden verursachen, greift die private Haftpflichtversicherung. Daher sollten Sie auch diese Versicherung informieren. 

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Üblicherweise haben die Anbieter von Balkonkraftwerken auch immer eine App im Angebot, mit der sich der solare Ertrag anzeigen lässt. So können Sie für einzelne Tage, aber auch Monate und Jahre genau sehen, wie viel Watt an Strom das Balkonkraftwerk erzeugt hat.

Allerdings ist Produktion nicht gleichzeitig auch Verbrauch. Dafür benötigen Sie zusätzlich eine Energie- oder Strommess-Steckdose. Die wird einfach in die Steckdose gesteckt, der Stecker vom Balkonkraftwerk dann in die Strommess-Steckdose. Auch hier gibt es wieder eine App. In der hinterlegen Sie Ihren aktuellen Strompreis und sehen so, was Sie konkret vom Balkonkraftwerk an Strom abnehmen und wie viel Geld Sie dadurch sparen.

Solche Apps laufen üblicherweise über das heimische WLAN. Es gibt aber auch spezielle Smart-Home-Anwendungen.

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Überschüssiger Sonnenstrom, der nicht verbraucht wird, einfach speichern – das funktioniert bei Photovoltaik-Anlagen ganz gut. Bei Balkonkraftwerken sieht das ein wenig anders aus. 

Denn Balkonkraftwerke erzeugen aufgrund ihrer geringen Größe wenig Energie, wodurch die Menge an speicherbarem Überschussstrom ziemlich begrenzt ist. Es dauert also, so einen Speicher zu füllen. Gleichzeitig sind die Preise für Speicher im Vergleich zum Balkonkraftwerk relativ hoch, entsprechend lang ist die Amortisationszeit. Rein wirtschaftlich gesehen lohnt sich ein solcher Speicher meist nicht. Gleichwohl kann ein Speicher für manche Nutzer und Szenarien interessant sein, zum Beispiel bei der Nutzung als Notstromversorgung oder mobile Powerstation.

     

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