Reihenhaus-Revival: Urbanes Wohnen im Townhouse

Das Reihenhaus galt lange als günstige, aber eben auch etwas spießige Form des Eigenheims – unter dem modernen Begriff Townhouse feiert es nun sein Comeback. Hier erklären wir die Besonderheiten dieser Immobilienart.


Was genau macht ein Townhouse aus?

So gut wie alle deutschen Großstädte verzeichnen derzeit einen Townhouse-Boom (alternative Schreibweise: Townhaus). Einer der Gründe: Townhouses sind in der Regel zentral gelegen und bieten mit kleinen Gärten oder begrünten Dachflächen dennoch ein idyllisches Wohngefühl, wie man es vom herkömmlichen Reihenhaus am Stadtrand kennt.

Dabei ist ein Townhouse im Prinzip nichts anderes als eine moderne Form des Reihenhauses mit all seinen Vor- und Nachteilen. „Neben seiner innerstädtischen Lage zeichnet es sich aber auch dadurch aus, dass es mehr Gestaltungsmöglichkeiten bietet als die traditionelle Variante – etwa durch eine größere Anzahl an Geschossen“, erklärt Benedikt Hotze, Sprecher des Bundes Deutscher Architekten (BDA). Bodentiefe Fensterflächen, große Räume mit Loft-Charakter, hohe Decken, Maisonette-Lösungen, begrünte Hinterhöfe – ein Townhouse lässt mehr Raum für individuelle Wohnwünsche als die meist profilgleich konzipierten „normalen“ Reihenhäuser.


Die Vorteile

Gegenüber einem freistehenden Haus hat ein Townhouse einige Vorteile:

  • Zunächst einmal der günstigere Preis. Ein zentral gelegenes Reihenhaus ist in vielen Städten bereits für Quadratmeterpreise um 1.500 Euro zu haben – Metropolen wie Hamburg und München natürlich ausgenommen. Für ein Luxus-Townhouse in einer begehrten Großstadt werden jedoch auch schon einmal Quadratmeterpreise im fünfstelligen Bereich gefordert.
  • Junge Familien schätzen das städtische Wohnen in Verbindung mit einem Garten zum Spielen für die Kinder.
  • Weil zumeist nur zwei Außenwände vorhanden sind, kann im Winter weniger Wärme entweichen. Das spart Energiekosten.
  • Der enge Kontakt zu Nachbarn und das gemeinschaftliche Leben in einem zentralen Stadtviertel mit Cafés, Geschäften, Ärzten etc. werden von vielen Townhouse-Bewohnern als angenehm empfunden. Gleichzeitig hat man in den eigenen vier Wänden sein eigenes Refugium.

Die Nachteile

Wenn Sie ein Townhouse oder auch ein herkömmliches Reihenhaus kaufen oder bauen wollen, sollten Sie daran denken, dass diese Art des Wohnens auch Nachteile mit sich bringt:

  • Das enge Zusammenleben mit Nachbarn kann unter Umständen zur Belastung werden. Etwa, wenn es Streit um den Lärmpegel in den Abend- und Nachtstunden gibt.
  • Die Gärten grenzen unmittelbar aneinander. Nicht jeder freut sich über den regelmäßigen Besuch von Nachbars Katze oder genießt den herüberziehenden sommerlichen Grillduft.
  • Wer den bautechnisch vorgeschriebenen Schallschutz zwischen den Häusern mit ihren aneinandergrenzenden Wänden optimieren will, muss zusätzliche Maßnahmen ergreifen – was natürlich Extrakosten verursacht.

Wenn Sie Vor- und Nachteile gegeneinander abwägen, können Sie schnell erkennen, ob ein Townhouse für Sie infrage kommt. Ihr Schwäbisch Hall-Ansprechpartner hilft Ihnen gern in allen Fragen der Finanzierung weiter.  

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