Amerikanisches Design: Wohnen im Long Island Stil

Wohnen wie auf Long Island ist Ausdruck eines ganz eigenen Lebensgefühls. Trotz großzügiger Grundrisse ist eine heimelige Atmosphäre garantiert.


Offen gestaltete Grundrisse

Das sind zum Beispiel die für diese Häuser charakteristischen Schiebefenster. Sie werden geöffnet, indem man den unteren Fensterteil nach oben schiebt. Zudem ist der Fensterrahmen kaum breiter als die Sprossen. Dennoch können dank des hoch entwickelten Baumaterials optimale Dämmwerte für Fensterflächen eingehalten werden. Ein wichtiges und stimmungsvolles Detail: Im Sommer schützen einsetzbare Fliegengitter vor Insekten im Inneren des Hauses. Die bei uns in Deutschland häufig eingebauten Dachflächenfenster werden bei einem Haus im amerikanischen Stil durch Gauben oder Erker ersetzt. Die Grundrisse sind meist offen gestaltet und wirken großzügig durch eingezogene Galerien mit aufwendigen Holzgeländern.

Seitlicher Hauseingang

Weiteres wichtiges Planungsdetail ist der zweite, seitlich des Hauses liegende Hauseingang. Er ist uns durch die einschlägigen Hollywoodfilme vertraut. In großen, braunen Papiertüten tragen die Hausbewohner ihre Einkäufe direkt vom Auto in den ganz privaten Hauseingang. Er führt entweder in die Küche oder in den „Mudroom“ – eine Art Hauswirtschaftsraum, in dem Gummistiefel geparkt und in einem tiefen Waschbecken gröbere Schmutzarbeiten erledigt werden. Eines ist sicher klar: Es hängt an der Planung, ob sich der entspannte „American way of life“ auch diesseits des Atlantiks verwirklichen lässt.

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So gelingt der Long-Island-Stil

Die Fenster haben nicht nur Sprossen, sondern auch die Laibung ist mit Holz verkleidet. Ein offener Kamin sorgt für Stimmung im Wohnzimmer. Er sitzt in einer Wand, die idealerweise aus Natursteinen gemauert ist. Es gibt aber auch Betonsteine, die so bearbeitet werden, dass sie die Optik dieser Natursteine haben.

In Amerika gibt es keine Kleiderschränke. Die Kleidung befindet sich in einem Ankleidezimmer, oder aber die Schränke sind eingebaut. Zimmertüren werden nicht mit Drückergarnituren, sondern mit Drehgriffen geöffnet. In den USA teilen sich Eltern und Kinder das Bad nicht. Die Kinder haben ihren eigenen Bereich. Last but not least: Die Letter Box, der längliche Briefkasten, darf natürlich nicht fehlen.