Gartenbewässerung: So kommt der Regen pünktlich

Zur gezielten Gartenbewässerung kann man mit Gießkanne oder Gummischlauch von Beet zu Beet laufen. Doch das muss man heute nicht mehr tun: Moderne Bewässerungssysteme übernehmen diese Arbeit vollautomatisch – und sie denken sogar mit!


Tipp: Gartenbewässerung gut planen

Experten raten, zunächst eine Skizze des Gartens mit Rasenflächen, Beeten, Sträuchern etc. anzufertigen. Darauf markieren Sie die Flächen, die bewässert werden sollen. Damit können Sie sicherstellen, dass Ihre Anlage jeden Punkt erreicht, an dem Wasser benötigt wird. Rohre und Verbindungselemente, die wenige Zentimeter tief unterirdisch verlegt werden, gibt es als Komplettangebot ab ca. 100 Euro.

Ebenfalls von Bedeutung ist der Wasserdruck. In den meisten Hausgärten liegt er zwischen zwei und vier Bar. Ist er deutlich höher, muss eventuell ein Druckminderer zwischengeschaltet werden, um Schläuche und Düsen bei der Gartenbewässerung nicht zu beschädigen. Den Wasserdruck messen Sie mit einem Manometer, das auf den Hauptwasserhahn geschraubt wird. Bei laufendem Wasser zeigt es den Druck in Bar an, manchmal auch in Kilopascal – 100 Kilopascal sind 1 Bar.


Für jeden Garten den passenden Regner

Für unterschiedliche Gartengrößen und -grundrisse bieten sich unterschiedliche Regner-Arten an.

  • Sogenannte Vielflächenregner (um die 200 Euro) ermöglichen die gleichzeitige Beregnung unterschiedlicher Flächen. „Wurfweiten“ und Richtungen der Bewässerungsdüsen sind individuell einstellbar. Vielflächenregner bieten sich für Gärten bis zu etwa 380 Quadratmeter Größe und mit vielen Konturen (Beete, kurvige Rasenflächen) an.
  • Viereckregner eignen sich gut für die Rasenbewässerung auf kleineren, rechteckigen Flächen. Mit einer Reichweite von circa 18 Metern sind sie sind schon für unter 50 Euro zu haben.
  • Versenkregner haben den Vorteil, dass sie in inaktivem Zustand im Boden verborgen sind und nur während des Bewässerungsvorgangs hochfahren. Es gibt sie als Vollkreis- und als Teilkreisregner.

Übrigens: Wenn Sie zur Gartenbewässerung kein Leitungswasser nutzen, sondern kalkarmes Regenwasser, tun Sie Ihren Pflanzen etwas Gutes!


Sensoren befehlen: Wasser marsch!

Mit einer automatischen Steuerungsanlage müssen Sie Ihre Bewässerungsanlage nicht mehr selbst ein- und ausschalten. Die Technik nimmt Ihnen alles ab:

  • Am einfachsten funktioniert das über eine Zeitschaltuhr. Zu einem vorgegebenen Zeitpunkt heißt es „Wasser marsch“ beziehungsweise. „Wasser stopp“. Einfache Ausführungen gibt es bereits ab rund zehn Euro.
  • Zeitschaltuhren haben allerdings den Nachteil, dass sie die Gartenbewässerung unabhängig vom Wetter in Gang setzen. Ein Regensensor (circa 20 Euro) verfeinert die Steuerung: Er stoppt den Wasserfluss, sobald eine bestimmte Menge Niederschlag fällt – Überwässerungsgefahr gebannt.
  • Noch raffinierter arbeiten die „mitdenkenden“ Bodenfeuchte-Sensoren. Sie messen die Feuchtigkeit des Erdreichs und geben das Startsignal zur Bewässerung erst dann, wenn der Boden so weit ausgetrocknet ist, dass er frisches Wasser braucht. Feuchte-Sensoren sind ab etwa 50 Euro erhältlich.

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