Der erste Schritt bei der Suche nach dem passenden Energieberater ist die Eingrenzung der Suche auf „Wohngebäude“. Dann folgt die Eingabe einer Postleitzahl mit einem Suchradius. Der kann im weiteren Verlauf auch noch verändert werden, falls keine oder zu wenige Ergebnisse angezeigt werden.
Das Problem bei der Trefferliste ist: Nicht alle Berater in dieser Liste sind für alle Tätigkeiten zugelassen. Wichtig ist deshalb, für Ratsuchende, die Postleitzahlen-Ergebnisse nach dem eigenen Bedarf zu filtern:
- Wer eine geförderte Energieberatung nutzen möchte, setzt bei „Energieberatung für Wohngebäude“ ein Häkchen.
- Wer den Experten als Begleiter für eine Sanierung und für die Antragstellung der Fördermittel dafür braucht, muss in der Rubrik Sanierung markieren, ob es sich um Einzelmaßnahmen oder eine Komplettsanierung zum Effizienzhaus oder um ein Denkmal handelt.
- Wer den Energieberater in sein Neubau-Vorhaben einbinden möchte, kennzeichnet diese Rubrik.
Nicht jeder Eigentümer kann im Moment der Suche einschätzen, wohin die Reise gehen wird. Deshalb sollten Bauherren lieber zu viele als zu wenige Häkchen setzen. Ein Beispiel: Wer zunächst nur einen für Energieberatung zugelassenen Berater sucht und sich dann auf Grundlage seiner Informationen für eine Sanierung entscheidet, muss für die Antragstellungen unter Umständen einen zweiten Berater suchen, wenn der erste für diese Leistung nicht zugelassen ist. Also besser von vornherein die Energieberatung und die Sanierungsoptionen markieren.
Die in der Rubrik Sanierung aufgeführten Einzelanwendungen sind recht allgemein formuliert. Ein Beispiel: Hinter den Stichworten “Einzelmaßnahme” und “Heizung” kann sich der versierte Planer für die Pelletheizung verbergen oder auch der Experte für die Kombination von Wärmepumpen mit Photovoltaik, der noch nie mit einer Pelletheizung zu tun hatte.
Manchmal, aber nicht immer sind Spezialisierungen anhand von Stichworten im Profil des jeweiligen Beraters erkennbar. Bauherren sollten ergänzend immer auch einen Blick auf die Internetseite des Energieeffizienz-Experten werfen und dann in einem ersten Telefonat die inhaltliche Ausrichtung des Energieberaters hinterfragen.